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Ein gARTENreich für Norderstedt - wie Gärten zu blühenden Lebensräumen werden

Urbane Grünflächen gewinnen immer stärker an Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt. Gründe hierfür sind u.a. die zunehmend intensivierte Landwirtschaft und die abnehmende Strukturvielfalt im ländlichen Raum. Städte und Gemeinden bieten mit Parks und Straßenbegleitgrün bereits wichtige Rückzugsorte für Insekten, Vögel und andere Tier- und Pflanzenarten. Doch auch Privatgärten sind von großer Bedeutung.

Privatgärten spielen für den Schutz der Biodiversität eine besondere Rolle.

Mit ca. 17 Mio. Privatgärten in Deutschland mit einer Fläche von 680.000 ha, was knapp zwei Prozent der Gesamtfläche von Deutschland entspricht, bieten Gärten durch ihre große Vielfalt an Pflanzen, Nutzungsformen und kleinräumigen Strukturen wertvolle Lebensräume. Einzelne Gärten sind oft klein, doch gemeinsam wirken sie wie ein Netzwerk aus „Trittsteinen“, das Tieren und Pflanzen das Überleben im städtischen Raum ermöglicht.

Auf dieser Website finden Sie praktische Anleitungen, Ideen und Veranstaltungen, die Ihnen dabei helfen, Ihren Garten mit einfachen Mitteln zu einem blühenden Lebensraum zu gestalten. Jeder Garten zählt – werden Sie aktiv für mehr Natur direkt vor Ihrer Haustür und tragen Sie zum Schutz der biologischen Vielfalt in Norderstedt bei!

Selbsttest: Wie vielfältig ist mein Garten?

Wenn Sie gern wissen möchten, wie es um die Biodiversität in Ihrem Garten steht, können Sie es mithilfe dieses Selbsttests herausfinden.

>>> Zum Selbsttest <<<

Alle Inhalte auf dieser Seite sind das Ergebnis des dreijährigen Projekts „gARTENreich – Präferenzen und Hemmnisse für die Gestaltung artenreicher Privatgärten“ (Laufzeit von November 2021 bis Oktober 2024). Das Projekt widmete sich – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der FEdA-Initiative zum Erhalt der Artenvielfalt – der Frage, wie sich die biologische Vielfalt in Gärten im Einklang mit den Nutzungsbedürfnissen von Gartenbesitzer*innen erhöhen lässt. Zu den Projektpartnern zählen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), der NABU (Naturschutzbund Deutschland) e. V., der NaturGarten e. V., die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie die Stadt Gütersloh und die Gemeinde Aumühle.

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Einen naturnahen Garten anlegen

Im eigenen Garten lassen sich Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen, etwa durch die Verwendung heimischer Pflanzenarten, die Nahrung für Vögel und Insekten bieten. Auch Kleinstrukturen wie Hecken und Reisighaufen sind wichtig als Lebensraum für Tiere. Wer zudem auf Pestizide und torfhaltige Erde verzichtet, hat schon einen wichtigen Schritt zu mehr Artenvielfalt getan.

Ein Garten muss dabei kein perfekter Naturgarten sein – es gibt viele kleine und große Dinge, mit denen man der Natur im Garten helfen kann. Auf dieser Seite gibt es dafür konkrete Anleitungen und Tipps.

Copyright Fotos - ©Volker Gehrmann/NABU

Tipps für einen artenreichen Garten

Naturnahe Gartenpflege

Auch im naturnahen Garten ist Pflege erlaubt und manchmal sogar notwendig. Welche Pflegemaßnahmen anfallen, hängt vom gewünschten Ergebnis und der gewünschten Ästhetik ab – aber auch von den jeweiligen Standortbedingungen. Die Pflege sollte dabei möglichst naturschonend erfolgen.

In dieser Übersicht zur Naturgartenpflege finden Sie sowohl grundsätzliche Pflegetipps für einen naturnahen Garten als auch konkrete Pflegehinweise für unterschiedliche Bausteine wie Beet, Hecke oder Wiese.


Tiere im Garten 

Es gibt verschiedene Tiere, die sich in einem naturnah gestalteten Garten wohlfülen. Mehr zu den verschiedenen Artengruppen.

Pflanzensteckbriefe