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Umwelt

Im Amt Nachhaltiges Norderstedt der Stadt Norderstedt sind (fast) alle Aufgaben gebündelt, die sich um das Thema Nachhaltige Entwicklung/Umweltschutz/Klimaschutz drehen.

Altlasten in Norderstedt

Altablagerungen:

Das Stadtgebiet ist ein Gebiet mit Kies- und Sandvorkommen. Beim Abbau entstandene Kuhlen wurden wiederverfüllt. Früher konnten in diese Gruben ohne Genehmigung diverse Materialien eingelagert werden (z.B. Boden, Bauschutt, Straßenaufbruch, Grünschnitt, Hausmüll). Für Mensch, Tier oder Pflanze sind eine Vielzahl von Inhaltsstoffen dieser Materialien schädlich.
Zur Zeit sind 124 derartige Flächen in Norderstedt bekannt. Nach einer ersten Bewertung erfolgte bei der überwiegenden Anzahl der verfüllten Flächen eine Untersuchung von Deponieinhalt, Grundwasser und Bodenluft.

Je nach Inhalt wird die Umwelt mehr oder weniger beeinflusst. Es gibt Gruben, die überwiegend nur mit Boden verfüllt wurden. Von einer Altlast kann hier nicht gesprochen werden.
Altlasten entstehen z.B. bei dem Einbau von organischem Material (Küchen- und Gartenabfälle). Hier kommt es unter Luftabschluss zur einer Vergärung und es entsteht Deponiegas. Dieses Gas kann über weite Strecken wandern und unter ungünstigen Bedingungen durch einen Zündfunken zur Explosion gebracht werden.

Auch die Einlagerung von Bauschutt ohne Schutzmaßnahme birgt Gefahren. Viele Baumaterialien enthalten große Mengen an löslichem Salz. Dringt das Grundwasser in die Ablagerung ein, so lösen sich diese Stoffe. Da ein Bestandteil der Salze die sogenannten Schwermetalle wie z.B. Kupfer, Blei und Arsen sind und diese sich z.T. ebenfalls lösen, wird das Grundwasser unbrauchbar. Das Trinkwasser wird aus tieferen Zonen gewonnen, die nur z. T. durch sogenannte Deckschichten geschützt sind. Deshalb muss auch für die Zukunft sicher gestellt werden, dass das oberflächennahe verunreinigte Grundwasser gereinigt wird und eine mögliche Verschleppung von Schadstoffen nach unten nicht stattfindet.

Altstandorte:

In den 50er Jahren siedelten sich zahlreiche Betriebe in Norderstedt an. Insbesondere der Einsatz von Lösemitteln führte zum Teil zur Verunreinigung von Boden und Grundwasser. Bei der Aufstellung eines Bebauungsplanes werden von alten Betriebsflächen die Nutzungen recherchiert und falls erfoderlich der Boden und das Grundwasser untersucht. Vorhandene Bodenverunreinigngen müssen vor der Wiedernutzung der Betriebsflächen beseitigt werden. Seit 1993 werden alte Betriebsstandorte in einem Kataster erfasst und als Verdachtsflächen für Altstandorte geführt. Dieses Kataster wird von der Unteren Bodenschutzbehörde des Kreises geführt. Anfagen hierzu können von Grundeigentümern oder Nichteigenütmern unter Vorlage einer Vollmacht gestellt werden.

Autofreies Straßenfest / FAIR BEATS FESTIVAL

Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Aktionswoche für aktive Mobilität. Hierzu finden auch in Norderstedt verschiedene Aktionen statt. Das nächste autofreie Straßenfest wird am 22.09.2019 gefeiert.

Im kommenden Jahr findet es im Rahmen des FAIR BEATS FESTIVALS statt (18.-20.09.2020).

Gewässergüte

Untersuchungsprogramm Oberflächengewässer

Das Umweltamt / der Fachbereich Umwelt der Stadt Norderstedt führte seit 1988 bis 2004 kontinuierliche Messungen aller Norderstedter Fließgewässer durch. Dabei wurden folgende chemischen Parameter untersucht: Ammonium, chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Kjeldahl-Stickstoff, Nitrat, Nitrit, Phosphat, Zink sowie die physikalischen Parameter Leitfähigkeit, pH-Wert und Sauerstoffgehalt. Von den ursprünglich 446 Probenahmestellen des anfänglichen Untersuchungsprogramms im Jahr 1988 sind ab 1999 noch 94 Messstellen der 9 Fließgewässer auf Grundlage eines modifizierten Konzeptes beprobt worden. Alle Gewässerproben wurden im Umweltlabor der Stadt Norderstedt untersucht. Zum 01.01.2005 ist das Umweltlabor der Stadt Norderstedt geschlossen und das Untersuchungsprogramm Oberflächengewässergüte eingestellt worden.

Gewässergütekarten

Die Ergebnisse der chemischen Fließgewässeruntersuchungen sind in die Gewässergütekarten eingeflossen. Eine Gewässergütekarte ist die grafisch-farbliche Darstellung der chemischen Gewässergüte aller Norderstedter Fließgewässer. Die 9 Fließgewässer werden entsprechend der festgestellten Belastung in Gewässergüteklassen eingestuft, die in den Gewässergütekarten in unterschiedlichen Farben - entsprechend dem Belastungsgrad  - dargestellt werden. Es gibt insgesamt 7 Gewässergüteklassen. Gewässer der Güteklasse 1 gelten als nicht bzw. gering belastet; Gewässer der Güteklasse 7 sind außerordentlich stark belastet.
 

Ergebnisse

Die Gewässergüte der Norderstedter Fließgewässer bewegt sich im Bereich zwischen Güteklasse 1 (nicht bzw. gering belastet) für die Gronau und Abschnitte der Moorbek sowie der Güteklasse 5 (stark belastet), wie sie in der Tarpenbek-Ost im Bereich der JVA Glasmoor festgestellt wurde. Im Wesentlichen sind die festgestellten Belastungen auf eine landwirtschaftliche Nutzung angrenzender Felder bzw. Wiesen und dem damit verbundenen Eintrag von Ammonium und Nitrat in die Gewässer zurückzuführen. Insgesamt sind die Norderstedter Fließgewässer - abgesehen von örtlichen Belastungen - erfreulich niedrig belastet.

Klimaschutz in Norderstedt

Das können Sie tun: Klimaschutz-Angebote

Durch zahlreiche, zum Teil Norderstedt-spezifische Angebote unterstützt Sie die Stadt­verwaltung, klimafreundliche Kauf- und Investitionsentscheidungen zu treffen und einen klimafreundlichen Lebensstil zu führen.

Das hat die Stadt erreicht: Klimaschutz-Fortschritte

Die Stadt Norderstedt redet nicht nur vom Klimaschutz, sie praktiziert ihn auch – mit Erfolg. Viele Fortschritte konnten erreicht werden. Im Vergleich zum Referenzjahr 1990 konnten die CO2-Emissionen städtischer Liegenschaften bis 2016 durch Energieeinsparung (38 %) und durch CO2-Neutralstellung des verbliebenen Strom- und Gasbedarfes um gut 100 % gesenkt werden.

Klimaschutz-Fortschritte

Die Stadt Norderstedt ist seit 1995 Mitglied im Klima-Bündnis europäischer Städte und hat sich zu einer Minderung der gesamtstädtischen CO2-Emissionen um 10 % alle 5 Jahre ver­pflichtet. Um diese Selbstverpflichtung einzulösen, hat Norderstedt in vielen Bereichen angesetzt, den CO2-Ausstoß zu mindern.Nach ersten Anfängen wurde mit dem politischen Beschluss zur Umsetzung der Vorlage KlimaschutzDokument-Einbindung: Klimaschutz Koordination 1999 das systematische Vorgehen zum Klimaschutz in Norderstedt begonnen.

Über die Einführung eines Energiemanagements für die öffentlichen Gebäude ist die Verwaltung in der Lage, Klimaschutz systematisch und professionell zu betreiben. So lassen sich die Energie- und Wasserverbräuche minimieren, Prioritäten für energetische Sanierungen entwickeln und für die tägliche Arbeit nutzbar und die vermiedenen CO2-Emissionen ebenso wie die wirtschaftlichen Vorteile der Klimaschutzmaßnahmen sichtbar machen. Durch das verhaltensbedingte Energiesparen an Schulen und Kindertagesstätten wird energiesparendes Verhalten von Kindesbeinen an vermittelt und gelernt. Immer bessere ÖPNV- und Radverkehrsangebote und eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit, die zu deren Nutzung motiviert, bieten eine klimafreundliche Alternative zum Autoverkehr in Norderstedt. Seit 2009 unterstützt die Stadt Hauseigentümer/-innen, die ihre Gebäude energetisch sanieren, mit finanziellen Zuschüssen. Mit dem innovativen Beleuchtungskonzept am Schmuggelstieg wurde eine Entwicklungsmaßnahme für das Quartier mit Klimaschutz-Aspekten verknüpft. Auch in vielen anderen Vorhaben der Stadtentwicklung gewinnt der Klimaschutz zunehmend an Bedeutung.

Für die städtischen Gebäude konnte im Jahr 2016 eine CO2-Minderung von gut 100 % (bezogen auf das Basisjahr 1990, Einsatz von Ökostrom und CO2-Freistellung durch die Stadtwerke Norderstedt eingerechnet) bilanziert werden.
Dieser Erfolg konnte im Wesentlichen durch eine Erneuerung von Heizkesseln im Contracting mit den Stadtwerken Norderstedt, umfassende Wärmeschutzmaßnahmen an Schulen (z.B. am Schulzentrum Süd) sowie durch energiesparendes Verhalten im Projekt „Energiesparen an Schulen“ erreicht werden. Auch die Umstellung vieler Ampeln auf LED-Technik, die Anfang der 2000er Jahre als technisch innovativ galt, führte zu maßgeblichen CO2-Minderungen. Im Rechenschaftsbericht 2005 sind neben diesen Erfolgen auch weitere Handlungsansätze dargestellt, die in den folgenden Jahren angegangen wurden, um die CO2-Emissionen in ganz Norderstedt weiterhin erfolgreich zu senken.


Ein schwieriges Handlungsfeld im Klimaschutz ist der Verkehr. Auch hier hat Norderstedt eine Menge unternommen, um die verkehrsbedingten CO2-Emissionen zu senken. Klimaschutz im Verkehr zu erreichen, gilt vielfach als schwierig. Mit vielen kleinen Schritten kann es aber auch in diesem Bereich gelingen, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Dazu gehören Maßnahmen, die das ÖPNV-Angebot verbessern, etwa die Beschleunigung von Linienbussen durch eine Vorrangschaltung, mit der sie eine „grüne Welle“ bekommen. Für Norderstedt bietet die Förderung des Radverkehrs große Potenziale zur Verkehrsverlagerung; dafür sind u.a. attraktive Radwegeverbindungen wichtig. Der Lärmaktionsplan wurde ursprünglich aus dem Erfordernis zum Lärmschutz aufgestellt. Mit vielen Maßnahmen, die eine Verlagerung vom (lauten) Autoverkehr auf den (leiseren) Fuß- und Radverkehr sowie den ÖPNV zum Ziel haben, wird gleichzeitig der Klimaschutz unterstützt. Die Umsetzung des aktuellen Lärmaktionsplans wird dazu führen, dass 11% der CO2-Emissionen aus dem Verkehrsbereich vermieden werden.


Klimaschutz und Verkehr
Norderstedt war eine der ersten Kommunen, die ihreDokument-Einbindung: Ampelnauf die energie­sparende LED-Technik umgestellt hat. Für diese Maßnahme und die damit verbundene CO2-Minderung von 67% wurde Norderstedt u.a. mit dem GreenLight- Award der EG-Kommission, Generaldirektion für Energie und Verkehr, ausgezeichnet.

Auch Kinder im Vorschulalter und in der Grundschule können schon ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten: Das zeigt Norderstedts erfolgreiche Teilnahme an der Kindermeilenkampagne. Seit 2002 legen Kinder in ganz Europa im Rahmen der Kindermeilenkampagne des Klima-Bündnis Alltagswege bewusst klimafreundlich zurück. Alle Wege, die sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Bus und Bahn etc. bewältigen, zählen als "Grüne Meilen" für das Weltklima. Die Kinder in Norderstedt waren besonders engagiert: Sie haben in den Jahren 2002 bis 2010 mehr „Grüne Meilen“ gesammelt, als für eine symbolische Umrundung der Erde nötig sind.


Klimaschutzorientiertes Energiekonzept für den Gebäudebestand

Das größte Klimaschutzpotenzial in einer Stadt liegt im Gebäudebestand. Durch optimale Dämmung und rationelle Energieversorgung mit Erneuer­baren Energien können im Einzelfall bis zu 80% des Energieverbrauchs wirtschaftlich eingespart werden.  40% der CO2-Emissionen in Deutschland kommen aus dem Gebäudebestand. Deshalb ist hier das Einsparpotenzial auch außerordentlich groß und in der Regel besonders wirtschaftlich. Im Einzelfall kann es sich bei älteren freistehenden Häusern heute schon wirtschaftlich lohnen, durch eine energetische Sanierung 80% der Heizenergie einzusparen.
Das Energiekonzept für den Gebäudesektor beschreibt für alle wesentlichen Gebäudetypen in Norderstedt, welche CO2-Minderungen durch eine optimale Wärmedämmung, den Einsatz erneuerbarer Energien und moderne Haustechnik erreicht werden können und wie wirtschaftlich die Maßnahmen sind. Bezogen auf ganz Norderstedt lassen sich bis 2030 ca. 48% der CO2-Emissionen aus dem Gebäudebestand vermeiden (bezogen auf die Emissionen 2009), wenn alle wirtschaftlich lohnenden Möglichkeiten ausgeschöpft und notwendige Sanierungen nicht aufgeschoben werden.
Die Möglichkeiten für den Klimaschutz im Gebäudebestand wurden auch im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) berücksichtigt und mit anderen Planungszielen verknüpft. Das gilt beispielsweise für die Frage, wie der Wunsch nach einer Nachverdichtung älterer Einfamilienhausgebiete mit dem Ziel einer erhöhten Rate von energetischen Sanierungen verbunden werden kann. Die Ergebnisse des ISEK sind in die Umsetzung des Klimaschutzorientierten Energiekonzepts einbezogen worden.

Klimaschutz-Auszeichnungen

Für ihre vielfältigen, oft vorbildlichen Aktivitäten hat die Stadt Norderstedt viele Auszeichnungen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit  auf Landes-, Bundes- und Europaebene erhalten.

Norderstedter Förderprogramm Wärmeschutz im Gebäudebestand



Zentrales Ziel des Förderprogramms ist es, den Klimaschutz in Norderstedt zu forcieren. Dabei nimmt der Gebäudebestand mit 40 % der CO2-Emissionen eine Schlüsselstellung ein. Gebäude dämmen und wo immer es geht mit Erneuerbaren Energien heizen: Das ist der „schlafende Riese“ im Klimaschutz. Die Stadt Norderstedt unterstützt alle, die ihn wecken wollen, mit Beratungsnavigation und Fördergeldern. Untersuchungen haben gezeigt, dass gerade umfassende Sanierungen an älteren Einzelhäusern besonders wirtschaftlich sind.

Das Förderprogramm gilt für selbst genutztes Wohneigentum mit bis zu vier Wohneinheiten, wenn die Häuser vor 1995 errichtet wurden (Datum des Bauantrags) und sich auf Norderstedter Stadtgebiet befinden. Gefördert werden Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle, die im Rahmen eines qualifizierten Energiegutachtens empfohlen wurden. Auch für dieses Gutachten gibt es Zuschüsse.

Wir bieten Ihnen hier folgende Unterstützung an:
Eine Übersicht über die Fördermöglichkeiten und die Voraussetzungen für die finanzielle Förderung in Norderstedt finden Sie in der Erstinformation.

• Wenn Sie sich Ihre Maßnahmen bezuschussen lassen wollen, füllen Sie bitte einen Förderantrag aus. Achtung – ganz wichtig: Sie müssen den Antrag zusammen mit einem Energiegutachten nach dem Standard des Bundesamtes für Wirtschaft (BAFA) im Rathaus einreichen und sich bewilligen lassen, bevor Sie mit der Maßnahme beginnen!
• Die Förderrichtlinie finden Sie im rechten Bereich. Sie enthält die Rahmenbedingungen, unter denen eine Förderung erfolgen kann.
• Der Flyer SANIEREN & PROFITIEREN bietet hilfreiche Erstinformationen zum Thema energetische Haussanierung wie eine Übersicht über Sanierungsmaßnahmen, Beratungsadressen und die Fördermöglichkeiten durch die KfW und die Stadt Norderstedt.
• In der Broschüre Bauen und Sanieren finden Sie wertvolle Hinweise für die Gebäudesanierung und den energiesparenden Neubau.
• Das Klimaschutzorientierte Energiekonzept für den Gebäudesektor beschreibt für alle wesentlichen Gebäudetypen in Norderstedt, welche CO2-Minderungen durch optimale Wärmedämmung, den Einsatz erneuerbarer Energien und moderne Haustechnik zu erreichen sind und wie wirtschaftlich die Maßnahmen sind. Im Einzelfall können an älteren Einzelgebäuden 80 % der Heizenergie auf wirtschaftlichem Wege gespart werden.

  

Lärmschutz in Norderstedt

Strategische Lärmkarten

Strategische Lärmkarten 2012  

 

 

Gemäß EG-Umgebungslärmrichtlinie und § 47 c Absatz 4 des Bundes-Immissionsschutz­gesetzes wurde die Aktualisierung der strategischen Lärmkartierung für den Straßen-, Schienen- und Flugverkehr durch die Lärmkontor GmbH durchgeführt. SHP schrieb dazu das Verkehrsmodell für den Pkw- und Lkw-Verkehr auf der Basis von aktuellen Verkehrszählungen der Jahre 2008 bis 2011 fort. Es wurden für alle relevanten Lärmquellen aktuelle Strategische Lärmkarten und Betroffen­heitsuntersuchungen erstellt, um verbleibende Problembereiche im Stadtgebiet herauszu­arbeiten (Straßen-, Schienen- und Flugverkehr). Auch 2012 zeigt sich erneut, dass der Straßenverkehr die Hauptlast an den Beeinträchtigungen durch Lärm im Stadtgebiet trägt – analog zu bundesweiten Erkenntnissen. An stark befahrenen Straßen erreichen die Schallimmissionen teilweise noch gesundheitsgefährdende Werte oberhalb von 65 dB(A). Überdurchschnittlich hohe Betroffenheiten sind an solchen Straßenabschnitten festzustellen, die neben dem Wohnen auch Versorgungsfunktionen übernehmen bzw. Versorgungseinrichtungen erschließen und zusätzlich regionale Verkehrsströme aufnehmen müssen.

, die Fortschreibung des Verkehrsmodells und die Ergebnisse der strategischen Lärmkartierung 2012 wurden dem Umweltausschuss am 15.08.2012 und dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr am 16.08.2012 vorgestellt.

 

Lärmschutz für Norderstedt

Lärmschutz für Norderstedt
Freiwilliges Lärmschutzprogramm 8++

Liebe Flughafennachbarinnen und -nachbarn, liebe Norderstedterinnen und Norderstedter,

als stadtnaher Flughafen ist sich Hamburg Airport seiner großen Verantwortung hinsichtlich des Lärmschutzes gegenüber seinen Anwohnern bewusst. Dem Fluglärm und dessen Verminderung kommt deshalb seit jeher eine besondere Bedeutung zu. Aus diesem Grund gehen die Stadt Norderstedt und Hamburg Airport mit dem „Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8++“ für die Nachbarstadt im Norden in die Verlängerung und legen die beiden bisherigen Programme 8 und 8+ zu einem neuen Fördergebiet zusammen.

Flughafen und Stadt beteiligen sich dabei wieder zu gleichen Teilen an dem neuen „Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8++“ Die Stadt Norderstedt und der Flughafen Hamburg tragen jeweils drei Siebtel (3 / 7) der umzusetzenden Schallschutzmaßnahmen.
Das letzte Siebtel gibt der Eigentümer als „Eigenanteil“ dazu.

Gefördert wird der Einbau von Schallschutzfenstern und Schalldämmlüftern in Wohnhäusern, die innerhalb der beiden bisherigen freiwilligen Förderungsgebiete 8 und 8+ liegen. Das Programm hat vorerst eine Laufzeit bis zum 31.12.2019.

Wo wird gefördert?
Das Förderungsgebiet ist fest definiert. Bitte schauen Sie im angefügten Straßenverzeichnis 
nach, ob Ihr Wohneigentum im freiwilligen Förderungsgebiet „8++“ liegt.

Was wird gefördert?
Es wird der Einbau von Schallschutzfenstern in allen Aufenthaltsräumen (wie z. B. Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer o. ä.) mit einfachverglasten Fenstern oder alten Isolierglasfenstern ohne Dichtungen < 30 dB gefördert. Eingebaut werden Schallschutzfenster mit einem Schalldämm-Maß von 39 dB. Zusätzlich zu den Fenstern wird der Einbau von Schalldämmlüftern in Schlafräumen gefördert. Alternativ zu den Schalldämmlüftern bieten wir auch einen elektrischen Fensterantrieb zum automatischen Öffnen und Schließen der Fenster an. Die Aufträge werden von der Flughafen Hamburg GmbH an die Firmen vergeben, die bei der Flughafen Hamburg GmbH unter Rahmenvertrag stehen.

Welche Kosten werden übernommen?

Bei der Installation von Schalldämmlüftern oder einer Fensterautomation und beim Einbau von Schallschutzfenstern an Stelle von einfachverglasten Fenstern oder alten Isolierglasfenstern ohne Dichtungen < 30 dB übernehmen die Stadt Norderstedt und der Flughafen Hamburg insgesamt 6 / 7 der Kosten. Ihr Eigenanteil beträgt 1/7 der Investitionskosten bzw. der Rechnungssummen. Mehraufwendungen oder Sonderwünsche gehen zu Lasten des Eigentümers.

Anforderungen an den Wohnraum

Es wird nur baurechtlich genehmigter Wohnraum gefördert, der privat genutzt wird. Bauten, die nach dem 04.06.1976 in der ehemaligen Lärmschutzzone 1 oder 2 entstanden sind und Anforderungen bezüglich des Bauschalldämmmaßes zu erfüllen hatten, werden nicht gefördert. Bauten, die nach Festsetzung des Lärmschutzbereichs am 22.02.2012 erbaut wurden, sowie An-, Um- und Ausbauten haben ebenfalls Anforderungen an das Bauschalldämmmaß zu erfüllen und werden nicht gefördert.

Der Antrag

Antragsberechtigt sind Eigentümer von Wohnhäusern, die sich innerhalb des freiwilligen Förderungsgebietes „8++“ befinden. Die förderungsberechtigten Straßenzüge finden Sie im abgebildeten Straßenverzeichnis. Die genannten Ansprechpartner geben dazu gerne Auskunft.

Der Antrag ist schriftlich bei der Stadt Norderstedt mit dem beiliegendem Antragsformular und den dazugehörigen Anlagen einzureichen. Der Antrag ist bis zum 31.12.2019 zu stellen. Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Zentralbereich Umwelt der Flughafen Hamburg GmbH und der Stadt Norderstedt. Wir beraten Sie gerne.

Laufzeit und Fördermittel

Das Programm läuft bis die Fördermittel erschöpft sind, längstens bis zum 31.12.2019.

Downloads

Einbau in Schlaf- und Kinderzimmern

Beispiele einer Förderung

Antrag Lärmschutzprogramm für Norderstedt 8++

Ansprechpartner

Flughafen Hamburg GmbH

Frau Çekel Demet

Flughafen Hamburg GmbH

Stadt Norderstedt

Frau Freytag

Fachbereich Bauaufsicht

Mitwirkung der Öffentlichkeit

Über ein Jahr lang wirkten damals insgesamt rund 150 Menschen in 4 Arbeitsgruppen an der Analyse bestehender Probleme mit, um sich danach sehr konstruktiv an der Ausarbeitung von konkreten Maßnahmen zur Lärmminderung und zum Schutz ruhiger Gebiete zu beteiligen.

Einige Mitglieder dieser Arbeitsgruppen haben beschlossen, ihre Arbeit fortzusetzen, um den weiteren Prozess zur Umsetzung des Lärmaktionsplanes aus Sicht der Öffentlichkeit zu begleiten. Sie treten seitdem als Interessengemeinschaft Lebenswertes Norderstedt auf.Das Norderstedter Mitwirkungsverfahren stößt bis heute auf großes Interesse in der Öffentlichkeit. Darüber hinaus ist Norderstedt immer wieder in Forschungsvorhaben als good practice-Beispiel vorgestellt und zur Nachahmung empfohlen worden. Als ein Beispiel dafür kann der Forschungsbericht für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung dienen. Die Vorschläge der Öffentlichkeit zur Lärmminderung wurden auf ihre Umsetzbarkeit hin durch die Verwaltung und die beauftragten Gutachter geprüft, durch Vorschläge aus der Verwaltung und den beteiligten Akteuren ergänzt und so weit wie möglich in das Maßnahmenprogramm für die nächsten fünf Jahre übernommen. Der Entwurf des Lärmaktionsplans wurde anschließend in einem förmlichen Beteiligungsverfahren für die Träger öffentlicher Belange und die Öffentlichkeit auf seine Rechtssicherheit überprüft. Dazu lag der von den politischen Gremien am 18. und 19. September 2013 freigegebene Entwurf im Zeitraum vom 4. November 2013 bis 4. Dezember 2013 im Norderstedter Rathaus öffentlich aus und konnte auch im Internet eingesehen werden. Am 13.11.2013 wurde zusätzlich eine öffentliche Informationsveranstaltung im Norderstedter Rathaus durchgeführt, um allen Interessierten den Verfahrensstand und die Randbedingungen für das förmliche Beteiligungsverfahren zu erläutern. Daran nahmen ca. 40 Personen teil. Schriftliche Einwände konnten dann noch bis zum 18. Dezember 2013 bei der Stadtverwaltung Norderstedt eingereicht werden.Von den Behörden und den anderen Trägern öffentlicher Belange gingen 12 umfangreiche Stellungnahmen mit konkreten Anregungen ein, aus der Öffentlichkeit hatten sich 18 Personen geäußert - teilweise sehr umfänglich. Die eingegangenen Stellungnahmen der Behörden und der anderen Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit wurden tabellarisch mit Abwägungsvorschlägen der Verwaltung aufbereitet und dem Umweltausschuss am 20.05.2015 sowie dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr am 21.05.2015 zur Vorberatung vorgelegt und von der Stadtvertretung am 09.06.2015 beschlossen. Nach der Beschlussfassung wurde der Entwurf des Lärmaktionsplanes entsprechend überarbeitet und angepasst. Darauf aufbauend wurde die Betroffenenanalyse ohne und mit den geplanten Maßnahmen der Lärmminderungsplanung bis 2018 für den Straßenverkehr und die Kosten-Nutzen-Analyse erstellt. Es ist vorgesehen, dass die Stadtvertretung den nun vorliegenden LAP 2013 – 2016 mit Stand vom 21.04.2016 in ihrer Sitzung am 7.06.2016 beschließt.

Vorsorgender Lärmschutz

 

Ruhe ist ein Beitrag zur Lebensqualität. Deshalb ist es am besten, wenn Lärm erst gar nicht entsteht. Bei städtischen Planungen wird geprüft, wie Lärmbelastungen nach Möglichkeit vermieden werden können.

  • Um die Nutzung des Autos –zumindest auf Kurzstrecken – zu mindern, verfolgt die Stadt Norderstedt das Ziel einer Stadt der kurzen Wege. Die Ziele des täglichen Lebens wie z.B. Kindergärten und Schulen, Gewerbegebiete, Geschäfte für den täglichen Bedarf und die Sport- und Freizeitstätten sollen in der Nähe vorhanden sein.
  • Der Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes und der Anschluss an die ÖPNV-Versorgung  ist ein wichtiger Belang in der Stadt- und Verkehrsplanung. Mit attraktiven Angeboten im sogenannten Umweltverbund soll dieser für die Menschen in Norderstedt zu einer echten Alternativen für den Autoverkehr werden.
  • Der Straßenverkehr soll vorrangig auf Hauptverkehrsstraßen gebündelt werden, an denen möglichst Nutzungen angesiedelt werden, die sich mit den Verkehrsbelastungen vertragen. Damit können Wohngebiete als Tempo 30-Zonen ausgewiesen werden.
  • Durch eine lärmabschirmende Bebauung kann dann die dahinterliegende Wohnnutzung zusätzlich geschützt werden. Geschlossene Bebauungen können ruhige Innenhöfe schaffen, die auch in Innenstadtlagen ruhige Inseln entstehen lassen. Eine lückenlose Bebauung entlang einer Straße lässt sich auch mit Hilfe von Car-Ports, Garagen oder anderen lärmabschirmenden Einrichtungen erreichen.
  • Lärmempfindliche Nutzungen sollten einen möglichst großen Abstand zur Lärmquelle aufweisen; denn die Lautstärke nimmt mit der Entfernung ab.
  • Eine wohlüberlegte Gebäudeausrichtung und Grundrissgestaltung ermöglicht die Anordnung von Schlaf- und Wohnräumen zur lärmabgewandten Seite. Dort sollten dann möglichst auch die Außenanlagen angelegt werden, auf denen  man sich länger aufhalten möchte - wie Terrassen und Balkone.
  • Die Auswahl geeigneter Baumaterialien bietet weitere Möglichkeiten, sich vor Lärm zu schützen. Hierfür gibt es spezielle Angebote z.B. für Türen, Fenster und Lüftungsanlagen.

Umweltpädagogische Angebote

Hören lernen mit der Horchbox

Die Horch-Box ist ein prall gefüllter Koffer mit pädagogischen Angeboten, um das Thema Lärm kindgerecht zu bearbeiten. Angeregt wurde die Entwicklung der Horchbox durch ver­schiedene Anfragen aus dem schulischen Raum. Ziel ist es, eine Sensibilisierung für das Thema Lärm zu erreichen. Wenn Kinder und Jugendliche Hörerlebnisse bewusst wahrnehmen und bewerten, sind wichtige Grundlagen vorhanden, selbst weniger Lärm zu erzeugen. Außer­dem werden die Gefahren irreversibler Hörschäden thematisiert und leicht umsetzbare Aktionen zu lärm­mindernden Maßnahmen vermittelt.
Das neue umweltpädagogische Angebot bietet u.a. die folgenden Elemente:

  • ein einfaches Schallpegelmessgerät, mit dem die Lautstärke verschiedener Schallereignisse sicher abgeschätzt werden kann;
  • viele ausgearbeitete Spiele zum Thema Geräusche - z.B. das „Lauschwunder“, ein Geräusche-Memory;
  • Hörbeispiele auf CD zum Mitraten und Gestalten von eigenen Hörspielen,
  • Bauanleitungen für Hörverstärker (z.B. ein Hörrohr), Geräusch­quellen (z.B. das Dosophon) und viele thematisch passende Spiele;
  • reichhaltiges Informationsmaterial – auch Vorschläge und Arbeitsbögen zur Gestaltung von Unterrichtsbeiträgen oder Themenwochen in Kindergärten, Jugendeinrichtungen und Schulen.

Damit bietet das Amt Nachhaltiges Norderstedt erstmalig hörbares Material zum Thema Lärm für die Umwelterziehung an. Es ist für viele Altersstufen geeignet, nicht nur für Kinder und Jugendliche.
Als ergänzendes Angebot kann die Lautstärke-Ampel ausgeliehen werden. Sie lässt sich individuell eichen und unterscheidet dann zulässige Geräusche (wie bei einer normalen Verkehrsampel in „grün“) von zu lauten Lärmbelastungen („rot“).  Die Horch-Box ist kostenlos beim Fachbereich Umwelt im Rathaus aus­zuleihen.

Eine weiteres Angebot ist „Akustik und Lärm" – eine Mitmachbroschüre für Kinder vom Umweltbundesamt (Handreichung für Lehrkräfte).

Tonabenteuer

Zum internationalen Tag gegen Lärm stellte die Stadt Norderstedt den Norderstedter Grundschulen erstmals im April 2009 ein neues Umwelt­bildungsangebot vor: das „Ton-Abenteuer“. Das Amt Nachhaltiges Norderstedt hatte in Zusammen­arbeit mit der Umwelt­pädagogin Lore Otto einen Projekttag für Grundschüler/-innen ent­wickelt, an dem das sinnliche Hörerleb­nis an 6 Stationen im Mittelpunkt eines interaktiven, auf Kinder ausgerichteten Programms steht. Aufgrund des großen Erfolgs wurde das „Ton-Abenteuer“ 2010 wiederholt.

Durch den spielerischen Umgang mit den zwei Themen „was sind Töne?“ und „wie höre ich?“ erlebten die Kinder durch Mitmachen und Ausprobieren, wie wichtig der Schutz des eigenen Gehörs ist. Dazu erprobten in beiden Jahren rund 250 begeisterte Kinder und Lehrer/-innen in Kleingruppen an insgesamt 6 Forscherstationen folgende unterstützende Elemente:

  • Stimmen der Natur: Warum sind Töne für Tiere so wichtig? (mit der Biologin Frau Burger)
  • Töne hören, fühlen, sehen: Lassen sich Töne sehen und fühlen? (mit der Klangpädagogin Frau Thomas)
  • Dezibel reizt Hammer: Wie funktioniert mein Ohr? (mit Frau Vanselow vom Landesförderzentrum Hören)
  • Forscherstationen 1, 2 und 3: Lässt sich die Intensität von Geräuschen messen? Wie verändere ich die Ton­höhe? Wie werden Töne über die Luft zum Ohr geleitet? (mit dem Fachbereich Umwelt)

Rundweg der Klänge

Der Rundweg der Klänge ist der erste von insgesamt 7 geplanten Themen-Rundwegen. Er wurde im Herbst 2010 fertiggestellt. Ziel des Konzeptes ist es, eine attraktive Alternative für die Mobilität in der Stadt anzubieten – ohne Auto und damit lärm- und schad­stoffarm. Hier verbindet sich Freizeitgenuss zu Fuß oder per Rad mit neuen Themen und Erfahrungen: Welche Tiere und Pflanzen mögen es besonders feucht? Wie bestimmt die Sonne unser Leben? Wie lässt sich ein Wald nachhaltig nutzen? Namen und Symbole an der Beschilderung drücken die Besonderheit jedes Weges aus.

Auf sieben Kilometern verführt der Rundweg der Klänge mit seinen 13 Klangspielobjekten mitten in Norderstedt dazu, sie mit allen Sinnen zu erleben. Töne lassen sich nicht nur hören, sondern auch spüren! Etwa wenn der Summstein oder die Granitharfe vibrieren. Sie können sogar sichtbar werden, z.B. bei den schwingenden Glocken der Glockenhängebrücke. Töne helfen uns im Alltag dabei, dass wir uns orientieren, mit unseren Mitmenschen verständigen oder Gefühle ausdrücken können. Je nach Tonart und Lautstärke können Klänge unseren Ohren schmeicheln oder sie als Lärm belästigen. Deswegen müssen wir unser Gehör schützen. Spannende Informationen für Jung und Alt zu den Themen „was sind Töne?“ und „wie höre ich?“ bietet die Infostele im Tarpenbekpark in Höhe der Straße Deckerberg oder das in allen Büchereien kostenlos erhältliche Faltblatt „Rundweg der Klänge“.

Akustische Phänomene erleben mit der Rallye auf dem Rundweg der Klänge

Rechtzeitig zum Sommer bietet die zum Tag der Umwelt am 5. Juni 2011 neu ausgearbeitete umweltpädagogische zum Rundweg der Klänge ein abwechslungsreiches Programm für ein breites Publikum. Viele Kind gerechte Aufgaben und spannende Experimente zu den 13 Klangspielobjekten des 7km langen Rundweges vermitteln auf spielerische Art Wissenswertes zum Thema „was sind Töne“ und „wie höre ich“. An den 13 Klangobjekten des Rundweges der Klänge werden spielerisch akustische Phänomene erlebbar. Man kann Musik erzeugen, Töne im Bauch spüren, genau hinhören oder zartes „Elfengeklingel“ in Gang setzen. Der Rallyebogen bietet Anregungen für ein intensives Erfahren und spielerisches Erkunden im Team. Der Rundweg der Klänge verläuft im Zentrum der Stadt fast ausschließlich durch verschiedene Grünanlagen (entlang der U-Bahn, durch den Lillelund-Park und auf dem Tarpenbek-Wanderweg). Er ist sehr gut fußläufig, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Rallye steht allen Interessierten hier im Internet kostenlos zur Verfügung und bietet spannende Aktionen für Kindergeburtstage oder andere Feiern. Sie kann an jeder Station begonnen werden und dauert ca. 2 bis 3 Stunden. Es empfiehlt sich, in kleineren Gruppen an unterschiedlichen Stationen oder hintereinander zu starten.

Active Travel Network

Partnerstädte sind Weiz (AU), Lugo (E), Skanderborg (DK), Serres (GR), Riccione (I), Ljutomer (SLO), Radzionków (PL), Sebes (ROM) und Novarra (I); beteiligt sind ferner die Forschungsgesellschaft Mobilität und die Universität Graz. Ziel des Projektes ist die Förderung von Fuß- und Radverkehr. Daher beteiligt sich Norderstedt u.a. mit den Aktivitäten zur Europäischen Mobilitätswoche / dem autofreien Tag, den Themen-Rundwegen oder der Ausschilderung von Haupt- und Nebenrouten für den Radverkehr am Active Travel Network.

Luftbelastungen und ihre Überwachung

Diese Aufgabe ist gesetzlich geregelt und wird von den zuständigen Einrichtungen auf Landes- bzw. Bundesebene durchgeführt. Für Schleswig-Holstein ist das Landesamt für Landwirschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) zuständig. Die "Lufthygienische Überwachung" im LLUR betreibt für die Untersuchung der Luftschadstoffbelastung die Messstationen in Schleswig-Holstein. Für die Luftschadstoffe der 39.BImSchV sind Grenzwerte für die maximal zulässige Belastung festgelegt. Werden diese Grenzwerte überschritten, ist von den zuständigen Landes- bzw. Kommunalbehörden durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Luftschadstoffbelastung reduziert und eine mögliche gesundheitliche Gefährdung verringert bzw. ausgeschlossen wird. In den Luftmessstationen der Länder und des Bundes werden u.a. folgende Luftschadstoffe gemessen: Benzol, Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon.

Ozonmessung in Norderstedt

In den Herbst- bzw. Wintermonaten liegen die Ozonwerte weit unterhalb des Richtwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Höhe von von 120 µg Ozon / m3 Luft. Ab dann müssen insbesondere Kleinkinder und Kranke mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen rechnen.
Ab einem Ozongehalt von 180 µg/m3 in der Außenluft wird der Warnwert überschritten. Ab dann sollten sportliche Ausdauerleistungen im Freien, wie z.B. anstrengende Lauf- und Radsportarten, ganz vermieden oder auf die Zeiten verlagert werden, in denen erfahrungsgemäß die Ozonbelastung der Außenluft gering ist. 

Das sind etwa die frühen Morgenstunden bis ca. 9:00 Uhr. Ozonempfindlich reagierenden Personen wird allerdings empfohlen, bei derartigen Ozonkonzentrationen den Aufenthalt im Freien einzuschränken. Dieser Warnwert ist rechtlich in der 39. Verordnung zum Bundes-Immissionschutzgesetz (39. BImSchV) bzw. der EU-Luftqualitätsrichtlinie verankert.



Ergebnisse Ozonmessung Norderstedt
 
Ozonmessungen werden - mit einigen zeitlichen Unterbrechungen - seit 1993 durch die Stadt Norderstedt an unterschiedlichen Standorten durchgeführt. Seit 2001 befindet sich die Ozonmessstation auf dem Gelände der KITA Forstweg. Im Rahmen der Ozonmessung werden Halbstundenmittelwerte gebildet und zur Ozonanzeigetafel übermittelt. Im Tagesablauf einer Ozonmessung entstehen auf diese Weise 48 Datensätze. In der nachfolgenden Tabelle werden die Anzahl der Tage mit Überschreitung des Zielwertes der 39. BImSchV in Höhe von 120 µg/m3 bzw. mit Überschreitung des Infomationsschwellenwertes der 39. BImSchV in Höhe von 180 µg/m3 aufgeführt. Im Jahr 2008 konnten aus technischen Gründen keine Ozonmessungen durchgeführt werden.
ie aktuellen Halbstundenwerte der Ozonkonzen­tration werden auf der Anzeigentafel auf dem Mittelstreifen der Rathausallee angezeigt. Informationen zu den aktuellen Ozonwerten in Norderstedt erhalten Sie über das Ozontelefon unter der Telefonnummer 040 / 535 95 495.


Luftschadstoffmessung

Die lufthygienische Überwachung des Landes Schleswig-Holstein betreibt landesweit ortsfeste Messstationen zur Überwachung und Beurteilung der Luftqualität. Eine davon steht (wieder) in Norderstedt, an der Ohechaussee. Damit können automatisch und kontinuierlich mit einem sammelnden Verfahren die Luftbelastung und atmosphärische Stoffeinträge ermittelt werden. Ergänzend werden zeitweise auch sogenannte Passivsammler eingesetzt, um einen größeren Flächendeckungsgrad bei den Schadstoffmessungen an Belastungsschwerpunkten zu erreichen. Passivsammler wurden auch zur Erfassung der verkehrsbedingten Luftbelastung in Norderstedt eingesetzt, bevor die ortsfeste Messstation im Jahr 2006 an der Ohechaussee installiert wurde.In der ortsfesten Luftmessstation an der Ohechaussee wird zur  Zeit nur noch Stickstoffdioxid (NO2) gemessen, da hier bereits in der Vergangenheit mehrfach der entsprechende Grenzwert in Höhe von 40 µg/m3 (Jahresmittelwert) überschritten wurde. Überschreitungen sind ab 2011 nicht mehr zulässig. Um dies zu kontrollieren und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten, werden die Messungen von NO2 fortgeführt. Aktuelle Messergebnisse dieser Station und die Entwicklung in den Vorjahren hat die LÜSH im Internet veröffentlicht. Die Messung der Luftschadstoffe Benzol und Feinstaub wurde eingestellt, weil für diese Schadstoffe eine Überschreitung der entsprechenden Grenzwerte in der Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu erwarten ist. 

Luftreinhaltung

Die Richtlinie 2008/50EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Mai 2008 über Luftqualität und saubere Luft für Europa (RL 2008-50-EG Luft) sieht eine regelmäßige Überwachung der Luftqualität vor. Bei Überschreiten gewisser Grenzen von wichtigen Luftschadstoffen sind Gegenmaßnahmen erforderlich.Diese Aufgabe nimmt das Land Schleswig-Holstein wahr. Messungen der LÜSH ergaben in den Jahren 2011 und 2012 an der Ohechaussee für Stickstoffdioxid Jahresmittelwerte von 44 bzw. 43 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft (µg/m³). Damit hat sich der Trend der Messungen bestätigt, dass der Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit von 40 μg/m³  überschritten ist. Dieser ist seit dem 1. Januar 2010 einzuhalten.  
Damit besteht gemäß § 47 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes die Verpflichtung zur Aufstellung eines  Luftreinhalteplans. Der Luftreinhalteplan muss geeignete Maßnahmen aufführen, um den Zeitraum einer Nichteinhaltung so kurz wie möglich zu halten. Die Zuständigkeit für die Aufstellung von Luftreinhalteplänen liegt in Schleswig-Holstein beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR).

Die Messberichte zu den  aktuellen Messwerten der Messstandorte können Sie dem nebenstehenden Link entnehmen. 

Umweltberatung der Stadt Norderstedt

Umweltgefährdungen in Norderstedt (z.B. Gewässerverschmutzungen, Lärmbelastungen, Geruchsbelästigungen) zeigen Sie bitte über das Umwelttelefon oder den Formular an.

Agenda 21

ZukunftsWerkStadt: Norderstedt erhält Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Norderstedt hat beim Wettbewerb „ZukunftsWerkStadt“ die zweite Runde erreicht. Nach der Aufnahme in den exklusiven Kreis von nur 27 Kommunen, die zum Wettbewerb eingeladen wurden, ist dies innerhalb kurzer Zeit jetzt die nächste Auszeichnung für Norderstedts Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Mit dem Ziel, möglichst bis 2040 zur Nullemissionsstadt zu werden, zählt Norderstedt zu den 16 im Wettbewerb verbleibenden Städten und Landkreisen, deren Ansätze die Jury überzeugen konnten. Bundesministerin Annette Schavan gratulierte der Stadt Norderstedt und hob den integrativen Ansatz des hervor. „Die nachhaltige Stadtentwicklung ist ein wichtiges innovationspolitisches Feld der Hightech-Strategie 2020“, sagte Schavan. „Bei der ZukunftsWerkStadt sind Bürgerinnen und Bürger von Beginn an mit eingebunden“.
Bis Ende Juni wird Norderstedt einen breiten Beteiligungsprozess vorbereiten und durchführen, bei dem erst einmal möglichst kreative Ideen gesucht werden, wie Norderstedt zu einer klimaneutralen Stadt werden kann. Kann die Jury mit den dabei zusammen getragenen Ideen ein weiteres Mal überzeugt werden, dann bekommt Norderstedt bis zu 250.000 € für deren Umsetzung. Besonders gute Chancen haben dabei natürlich vor allem diejenigen Ideen, für deren Umsetzung jemand zur Verfügung steht. Diesem Wettbewerb möchten sich Norderstedt uns gerne stellen!

ZukunftsWerkStadt

ZukunftsWerkStadt

Nullemissionsstadt Norderstedt Die Stadt Norderstedt hat sich im Wissenschaftsjahr 2012 beworben.

Die Stadt Norderstedt wurde mit 15 weiteren Städten und Kreisen im Bundesgebiet von einer Jury aus sgewählt, am Wettbewerb „ZukunftsWerkStadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teilzunehmen.

Das Faktenblatt zur Initiative ZukunftsWerkStadt und die Wettbewerbsinhalte sind bei Interesse in dieser Pressemitteilung des Bundesministeriums nachzulesen.
Norderstedt hat sich mit einem ambitionierten Ziel beworben:
Bis zum Jahr 2040 wollen wir durch gemeinsame Anstrengungen zu einer klimaneutralen Stadt (Nullemissionsstadt) werden. Dieses ist nur möglich, wenn alle Verursacherinnen und Verursacher von CO2-Emissionen einen aktiven Beitrag leisten und gemeinsam in der Stadt neuartige, innovative Wege gehen: Klimaschutz geht alle an!
Im Rahmen des geförderten Forschungsprojektes engagiert sich Norderstedt, solche Wege mit den Menschen in der Stadt zu finden und die Akteure in der Stadt zu motivieren, eigene Ideen für den Klimaschutz zu entwickeln und an deren Umsetzung auch verantwortlich teilzuhaben.
Dazu werden innerhalb des Projektzeitraums bis Ende März 2013 unterschiedliche Mitwirkungsveranstaltungen für die Bevölkerung, hier tätige Unternehmen sowie die Verwaltung angeboten.
Die Ankündigungen erfolgen jeweils über die örtlichen Medien sowie im Internet auf den Seiten der Stadt Norderstedt.

Informationen über die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde erhalten Sie hier:
www.zukunftsprojekt-erde.de/das-wissenschaftsjahr.html

Näheres zum Wettbewerb ZukunftsWerkStadt (Teilnehmer, Projekte etc.) erfahren Sie hier:
www.zukunftsprojekt-erde.de/mitmachen/zukunftswerkstadt.html


So geht es weiter

Um Norderstedt bis 2040 zur klimaneutralen Stadt zu machen
liegt noch ein langer, spannender Weg vor allen Bürgerinnen und Bürgern, vor Institutionen, der Stadtverwaltung und den in Norderstedt angesiedelten Unternehmen.

Die Arbeit mit den Projektgruppen der interessierten Öffentlichkeit läuft stetig weiter.

Ein wichtiges Grundprinzip dieser Arbeit ist die Verständigung darüber, dass keine Flut von Arbeitsaufträgen an Dritte produziert wird, sondern vielmehr Ziele gesteckt werden, die tatsächlich von den Arbeitsgruppen selbst erreicht werden können.

Der Prozess ist von Anfang an so gestaltet worden, dass ein Einstieg in die Arbeitsgruppen jederzeit möglich ist.

 

Ergebnisse der ersten Projektphase

Der Beteiligungsprozess der ZukunftsWerkStadt startete im Juni 2012 mit einer Befragung junger Eltern auf Spielplätzen.
Diese sogenannte Spielplatzintervention war für die Stadt Norderstedt der spannende Versuch, in einem Beteiligungsverfahren erstmalig eine aufsuchende Befragung durchzuführen.

Der erste Kreativ-Workshop mit einer Reihe außergewöhnlicher Beteiligungsmethoden fand Anfang August 2012 statt.
Eingeladen waren alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Norderstedt und Interessierte, die z.B. in Norderstedt arbeiten oder aus anderen Gründen Lust hatten, sich für Norderstedt zu engagieren.
Innerhalb des Workshops konnten alle Teilnehmer/-innen ihre persönlichen Ideen für ein klimaneutrales Norderstedt einbringen.

Weit über 1.000 Ideen wurden mit verschiedenen Kreativitätstechniken entwickelt und dokumentiert.
In einem nächsten Schritt erfolgte die Sortierung nach Handlungsfeldern.
Klimaschutzpotenziale und Chancen für die Umsetzung durch Akteure bildeten die Bewertungsschwerpunkte.
Um zu einer tatsächlichen Zielarbeit zu gelangen, erfolgte in dieser Phase noch das Angebot für die ersten „Umsetzertreffen“.

Am 30.08.2012 ging es dann mit dem ersten „Umsetzertreffen“ weiter; am 09.11.2012 folgte das zweite Treffen.
Mittlerweile arbeiten verschiedene Arbeitsgruppen an unterschiedlichen Themen, die allesamt das Ziel verfolgen, einen Beitrag zur klimaneutralen Stadt zu leisten. Während der gesamten Projektphase erfolgte mehrmals über sogenannte "Stammtische" ein inhaltlicher Austausch aller Gruppen.

Die Projektgruppen

Im Rahmen der ZukunftsWerkStadt haben sich in der ersten Projektphase neun thematische Arbeitsgruppen zusammengefunden.


Projektgruppe StadtGrün
Projektgruppe Ausbau des ÖPNV
Projektgruppe Innerstädtische Mobilitätszentrale
Projektgruppe Erneuerbare Energien
Projektgruppe Kommunales Wissensmanagement
Projektgruppe Stadtteilgärten zur Selbstversorgung
Projektgruppe Fit für`s Rad
Projektgruppe Wohnen
Projektgruppe LeiLa – Leihladen

Diese Projektgruppen treffen sich regelmäßig und arbeiten an ihrem Thema.

Erste Erfolge wurden erzielt:

  • Die Projektgruppe StadtGrün pflanzte Bäume und gestaltete Straßenbegleitgrün mit einer Kindergartengruppe
  • Die Projektgruppe Erneuerbare Energien zeigte im gut besuchten Rathaus den Film „Die 4. Revolution“
  • Die Projektgruppe Innerstädtische Mobilitätszentrale hat eine Pilot- Kirchengemeinde gefunden, in der sie die ersten Umsetzungsschritte erproben.
  • u.a.m.
  • Haben Sie Interesse, Teil dieses zukunftsweisenden Projekts zu werden und die eine oder andere Projektgruppe zu unterstützen? Dann melden Sie sich bei uns.

    Wir vermitteln Ihnen gerne die Kontakte zu den Ansprechpartnern aus den Arbeitsgruppen.

Das Norderstedter Agenda-Büro

Themen für Norderstedt

Innerhalb der lokalen AGENDA 21 treten Menschen in Norderstedt auf unterschied­liche Weise aktiv für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Stadt ein. 


Verschiedene Arbeitskreise, Vereine, Verbände oder Initiativen setzen sich in Norderstedt, mit der AGENDA 21 und ihren unterschiedlichen Themen­be­rei­chen auseinander. 


In den nach Jahren gegliederten Historien erfahren Sie mehr über die zahlreichen Norderstedter Aktivitäten, Projekte und Geschehnisse mit Bezug zur Agenda 21 und nachhaltigen Entwicklung. Bitte klicken Sie auf die jeweilige Jahreszahl, um die Historie zu lesen.

 

Gute Beispiele

Die Wichtigkeit, über (strategische) Fragen nachhaltiger Entwicklung Dialoge zu führen, nimmt mehr und mehr an Bedeutung zu, auch für eine Stadt wie Norderstedt.  
Es gilt, das Verständnis des unterschiedlich interpretierbaren Begriffes „nachhaltige Entwicklung“ immer wieder auf den ursprünglichen Inhalt zurückzuführen. Nach Definition der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen unter der Leitung von Gro Harlem Brundtland im Jahre 1987. ist eine nachhaltige Entwicklung dann gegeben, wenn sie den Bedürfnissen der heutigen Generationen entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen. Norderstedt leistet in unterschiedlichen Handlungsfeldern seinen Beitrag dazu.  
Einige ausgewählte Veröffentlichungen, an denen die Stadt mitgewirkt hat, bieten Interessierten die Möglichkeit tiefer in die Thematik einzusteigen.

 

Sanierung der Innen und Hallenbeleuchtung, Stadt Norderstedt, 6- Feld Sporthalle am Schulzentrum- Nord

KSI: Sanierung der Innen und Hallenbeleuchtung, Stadt Norderstedt, 6- Feld Sporthalle am Schulzentrum-Nord

Förderkennzeichen:     
03 KS 5421

Laufzeit:                            
01.10.2013 – 30.09.2014

Beschreibung und Ziele:

In der Moorbekhalle werden die vorhandenen HQL- Kofferleuchten gegen hocheffiziente LED- Flächenleuchten ausgetauscht. Zusätzlich wird eine Lichtsteuerungsanlage installiert. Durch die installierten Präsenzmelder wird hierbei eine unnötige Beleuchtung der Halle(n) verhindert. Zusätzlich wird der Lichteinfall der natürlichen Beleuchtung (durch Fenster und Oberlichter) gemessen, und in der Folge nur die zusätzlich benötigte Lichtmenge von der LED- Beleuchtung zur Verfügung gestellt. Bei der alten Beleuchtungsanlage werden an den 72 Leuchtpunkten je Leuchte 400W- 650W an Leistung benötigt. Bei der neuen Beleuchtungsanlage werden an der gleichen Anzahl an Leuchtpunkten nur noch 234W je Leuchte benötigt.

In der Vorausberechnung ergibt sich hierbei eine Ersparnis von ca. 80.000 kWh/a oder 20.000 €/a, bei einem angenommenen Strompreis von 25 ct/kWh. Dies entspricht einer Einsparung von ca. 67% an Energie und CO2 (ca. 47 t/a). Die Amortisationszeit dieser Anlage liegt bei ca. 7 Jahren.

Um die Nutzer nicht zusätzlich zu belasten, wird diese Maßnahme im Zusammenhang mit der Sanierung der Hallendecken und des Hallenbodens durchgeführt.

 

Ansprechpartner

Amt für Gebäudewirtschaft

Rathausallee 50
22846 Norderstedt

weitere Informationen

Herr Dierks

Fachbereich Gebäude und Außenanlagen

  • Raum: 262
  • Telefon: 040 - 535 95 570