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Norderstedter Grün

Schon seit Gründung der Stadt Norderstedt wird auf eine gute Durchgrünung der Wohngebiete und der Feldmark als wichtiger Bestandteil der Wohn- und Lebensqualität Wert gelegt. Dafür wurde ein Grünes Leitsystem entwickelt, Parks, Wanderwege, Spielplätze und vieles mehr angelegt. Diese erfordern neben der Pflege auch Überarbeitungen oder Ergänzungen.


Freiraumsystem Grünes Leitsystem


Die regionalen Grünzüge grenzen im Osten und Westen unmittelbar an den Siedlungsrand der Stadt an und haben besondere Bedeutung für die landschaftsbezogene Feierabend- und Naherholung. Sie bestehen aus historisch geprägten Knicklandschaften, Wäldern, Mooren und Niederungen. 
  
Die Grünzäsuren sind gliedernde Grünzüge auf der Siedlungsachse und befinden sich im Norden der Stadt (Meeschensee - Zwickmoor) und im Zentrum der Stadt (Garstedter Feldmark - Garstedter Dreieck – Tarpenbek-West - Tarpenbek-Ost - Glasmoor). Die Grünzäsuren dienen der Gliederung der Siedlungsflächen, der Sicherung der ökologischen Funktionen und der Naherholung. 
  
Das »Grüne Leitsystem« dient der Verknüpfung städtischer Freiflächen untereinander sowie der Verknüpfung von Stadt und Landschaft. Mit dem „Grünen Leitsystem“ soll im besiedelten Bereich ein vom Straßenverkehr unabhängiges Netz aus mehr oder weniger großen Grünflächen, stadtteilbezogenen Park- und Grünanlagen sowie sonstigen Grünverbindungen geschaffen werden.

Parks in Norderstedt


  
Die Norderstedter Parks und Grünanlagen sind in ihrer Entwicklung noch im Aufbau. Um einen dauerhaften Gehölzbestand und eine Struktur mit markanten Eigenheiten eines alten Parks zu erreichen, besteht die Notwendigkeit, über Jahre und Jahrzehnte durch selektive Pflegemaßnahmen die Entwicklung der Parks zu steuern. 
  
Der Fachbereich Natur und Landschaft hat dazu die Norderstedter Grünanlagen und Grünzüge inventarisiert und unter unterschiedlichen Gesichtspunkten bewertet. Die Vorschläge zur Weiterentwicklung und Veränderung der Grünanlagen und Grünzüge wurden erarbeitet und als fachliche Vorgaben in Plänen dargestellt. Diese Pläne dienen als Grundlage für ein zukünftiges Parkmanagement. Mit Pflege- und Entwicklungsplänen soll eine langfristige Zielkonzeption für die Entwicklung der Parks erarbeitet werden. 
  
Die Pflege- und Entwicklungspläne sollen die Qualität der Grünanlagen hinsichtlich des Erscheinungsbildes, der Nutzbarkeit und der Biotopqualität sichern und den zur Zielerreichung erforderlichen Pflegeaufwand in den nächsten zehn Jahren aufzeigen. Neben den genannten Aspekten sind sicherlich die besonderen Anforderungen, die sich aus dem Klimawandel ergeben, zu beachten.

Aktuelle Objekt- und Freiflächenplanung

Neben der Gestaltung der Spielplätze (Spielplatzplanung) werden vom Fachbereich Natur und Landschaft alle weiteren Freiflächen im Bereich der öffentlichen Gebäude und Grünzüge geplant und realisiert. Hierzu gehören insbesondere Parks und Grünzüge (z.B.: Naturgarten, Frederikspark), die städtischen Bolzplätze, Rodelberge und Hundefreilaufflächen. Die Stadt möchte, dass diese alle naturnah gestaltet und möglichst nur mit einheimischen Gehölzen bepflanzt werden.


Derzeit aktuelle Planungen:

  • der Moorbekpark mit dem Parkpflege und Entwicklungsplan
  • das Parkpflege- und Entwicklungskonzept Ossenmoorpark und dem Spielplatz Moorhexe mit Wettbewerbsbeitrag zum Spielraumpreis 2017
  • Überplanung vorhandener Spielplätze (Kinderspielplatzbedarfsplan)
  • der Nachbarschaftsplatzes Emanuel-Geibel-Staße/Falkenhorst (Entwurf, Beschreibung)
  • Spielplatz Glashütter Markt (Entwurf, Beschreibung, Baubeginn, Ausweichspielplätze)
  • Spielpatz Kletterbiene Kielortring mit Wettbewerbsbeitrag zum Spielraumpreis 2017