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Informationen zum Thema Coronavirus

Weltweit treten derzeit Krankheitsfälle durch ein neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2) auf. Ihren Ursprung hat die Infektionswelle offenbar in Zentralchina. Auch in Europa und Deutschland werden vermehrt neue Fälle gemeldet. Das schleswig-holsteinische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, sowie die Bundesregierung informieren aktuell zum Thema Coronavirus und zum Thema Grippe.
  

Allgemeine Hinweise zum Coronavirus

Auf der Internetseite des Ministeriums finden sich zum Beispiel auch mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmte Hygiene-Empfehlungen und Hinweise für Menschen, die sich in sogenannten Risikogebieten aufgehalten haben und grippale Symptome entwickeln.

Sowohl das Kieler Gesundheitsministerium als auch das Gesundheitsamt des Kreises Segeberg erinnern im Zusammenhang mit dem Coronavirus an die generell empfohlenen Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten:

  • Handhygiene (Händewaschen),
  • sich nicht ins Gesicht zu fassen,
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch (oder Armbeuge),
  • grundsätzlich Abstand halten zu kranken Personen
  • und ausreichend lüften.

Umfangreiche Informationen zum Thema Coronavirus finden sich auch auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html oder des Robert-Koch-Instituts unter
https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html.

Bei Coronavirus-Symptomen ist es besser anzurufen, statt im Wartezimmer zu sitzen.

 

7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner*innen

In Norderstedt beträgt die 7-Tage-Inzidenz aktuell 125,1 - Stand 20.10.2021

Weitere Informationen, sowie die Zahlen weiterer Städte, Ämter und Gemeinden erhalten Sie auf der Seite des Kreises Segeberg.

Schnelltestmöglichkeiten

Corona Test Möglichkeiten


Änderungen der Bürgertests seit dem 11.10.2021

Da mittlerweile allen Bürgerinnen und Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden kann, ist eine dauerhafte Übernahme der Kosten für alle Tests durch den Bund und damit den Steuerzahler nicht länger erforderlich. Das kostenlose Testangebot für alle Bürgerinnen und Bürger endet daher am 11. Oktober 2021. Asymptomatische Personen, die keinen Anspruch aus einem der in den §§ 2 -- 4bTestV genannten Gründen haben, müssen die Testkosten damit grundsätzlich selber tragen. Personen, für die keine Möglichkeit besteht, einen vollständigen Impfschutz zu erlangen, haben auch weiterhin die Möglichkeit, sich mindestens einmal wöchentlich kostenlos mit einem Schnelltest testen zu lassen.

Welche Personen erhalten auch weiterhin kostenlose Testangebote?

Folgende Personen haben auch nach dem Ende der allgemeinen Bürgertestung am 11. Oktober 2021 die Möglichkeit, sich mindestens einmal die Woche kostenlos mit einem Schnelltest testen zu lassen:

Personen, die zum Zeitpunkt der Testung noch keine zwölf Jahre alt sind oder erst in den letzten drei Monaten vor der Testung zwölf Jahre alt geworden sind.

Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können. Das gilt insbesondere bei einer Schwangerschaft im ersten Schwangerschaftsdrittel, da die Ständige Impfkommission für diesen Zeitraum bislang keine generelle Impfempfehlung ausgesprochen hat. Die kostenlose Testmöglichkeit besteht auch dann, wenn wegen einer medizinischen Kontraindikation eine Impfung in den letzten drei Monaten vor der Testung nicht möglich war.

Personen, die sich wegen einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 selbst in Absonderung begeben mussten, können sich kostenlos testen lassen, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist.

Bis zum 31. Dezember 2021 können sich alle, die zum Zeitpunkt der Testung noch minderjährig sind, kostenlos testen lassen. Das Gleiche gilt auch für Schwangere. Zwar besteht für diese Personen seit August bzw. September 2021 eine generelle Impfempfehlung der ständigen Impfkommission. Um diesen Personen ausreichend Zeit zu gewähren, sich über die bestehenden Impfangebote zu informieren und einen vollständigen Impfschutz zu erlangen, haben sie bis Ende des Jahres weiterhin einen Anspruch auf kostenlose Testung.

Auch Studierende aus dem Ausland, die sich für ein Studium in Deutschland aufhalten und mit in Deutschland nicht anerkannten Impfstoffen geimpft wurden, können sich bis zum 31. Dezember 2021 kostenlos per Schnelltest testen lassen.

Außerdem können Personen, die an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben, sich kostenlos mittels Schnelltest testen lassen.

Welche Nachweise haben die zu testenden Personen seit dem 11. Oktober 2021 zu erbringen?

Wer nach dem Ende der allgemeinen Bürgertestung am 11. Oktober eine kostenlose Testung nach§ 4a TestV in Anspruch nehmen möchte, muss zunächst gegenüber der testenden Stelle zum Nachweis der Identität einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen. Außerdem muss die zu testende Person belegen können, dass sie aus einem der in§ 4a TestV genannten Gründe anspruchsberechtigt ist.

Ein ggf. erforderlicher Altersnachweis ergibt sich regelmäßig aus dem Identitätsnachweis des Kindes.

Wer aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden kann, muss bei Inanspruchnahme der Testung ein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen. Aus dem Zeugnis muss die Überzeugung der ausstellenden ärztlichen Person oder der ausstellenden Stelle hervorgehen, dass eine medizinische Kontraindikation gegen eine Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 besteht. Außerdem müssen der Name, die Anschrift und das Geburtsdatum der getesteten Person sowie die Identität der Person oder Stelle, die das ärztliche Zeugnis ausgestellt hat, enthalten sein. Die Angabe einer Diagnose ist nicht erforderlich. Der Mutterpass kann als ärztliches Zeugnis zum Nachweis einer Schwangerschaft verwendet werden.

Studierende, bei denen eine Schutzimpfung mit anderen als den vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffen erfolgt ist, können ihre Anspruchsberechtigung durch die Vorlage ihrer Studienbescheinigung und ihres Impfausweises nachweisen.

Teilnehmende an Impfwirksamkeitsstudien können sich von den Verantwortlichen der Studien einen entsprechenden Teilnahme-Nachweis ausstellen lassen.

An folgenden Standorten können Sie weiterhin einen Corona Schnelltest durchführen.

Safe-SH Testzentrum ARRIBA-Erlebnisbad, Parkplatz am Haupteingang

Am Hallenbad 14
22850 Norderstedt

Kontaktinformationen

Telefon: 04060921655 
Internet: http://arriba.safe-sh.de
E-Mail: info@safe-sh.de 
Terminvergabe notwendig: nein / Registrierung vorab möglich
Barrierefrei: ja 
Öffnungszeiten: Täglich 8:30 bis 19:00 Uhr

 WICHTIG! Gemäß TestVO § 6 Abs. 3 Nr. 4 muss für Bürgertests ein amtlicher Lichtbildausweis vorgelegt werden. 

 

Getestet wird primär mit dem sogenannten Lolli-Test, Es sollte daher ca. 15 Minuten vor dem Test nicht mehr gegessen, getrunken, oder geraucht werden, da diese Faktoren möglicherweise den Test beeinflussen können.

Die Anmeldung zum Schnelltest kann direkt vor Ort erfolgen.

Die Registrierung kann über den QR-Code auf dem Handy erfolgen oder alternativ auch auf der Seite: www.arriba.safe-sh.de Der dort erstellte QR-Code ist dann bei der Anmeldung und zum Datenabgleich mit einem Ausweisdokument vorzuzeigen.

Das Testergebnis wird nach ca. 15 Minuten als E-Mail auf das Handy verschickt. In Ausnahmefällen können die Ergebnisse auch in Papierform ausgestellt werden. Dieser Vorgang dauert allerdings länger als 15 Minuten.

 

Schule Aurikelstieg

Aurikelstieg 13
22850 Norderstedt 

Montag bis Freitag: 07:30 Uhr - 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 Uhr - 18:00 Uhr 
Sonntag: 09:00 Uhr - 16:00 Uhr

Die Anmeldung erfolgt über www.deincoronatest.com

Testcenter De-Gasperi-Passage


De-Gasperi-Passage
Europaallee 6
22850 Norderstedt

Mo-Fr: 08:00 - 19:00 Uhr
Samstags: 08:00 - 19:00 Uhr
Sonn- und Feiertags: geschlossen

norderstedt@coronatest-deutschland.de 


Testzentrum Norderstedt - Achternfelde

Achternfelde 10
22850 Norderstedt
info@testzentrum-norderstedt.de
www.testzentrum-norderstedt.de

Montag-Freitag 13.00 - 19:00 Uhr
Samstag-Sonntag 11.00 - 16.00


Weitere Informationen:

Informationen für Schulen und Kitas

Wichtige Dokumente auf einen Blick

Corona Reaktionsplan ab Mai 2021

Abfallentsorgung im Quarantänefall

Verhaltensregeln zur Abfallentsorgung bei Mitmenschen, die in Quarantäne leben!

Ausnahmen gelten nur für Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne leben. Für diese Haushalte sind die folgenden Verfahrensweisen zu beachten:

  • Neben Restmüll werden auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt.
  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.
  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierten Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, gilt weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung. Für sie ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts.

Informationsportal für Unternehmerinnen und Unternehmer

Die Stadt Norderstedt und die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt (EGNO) starten jetzt ein aktuelles Internet-Informationsportal für die Norderstedter Wirtschaft. Unter www.wirtschaft-norderstedt.de gibt es Antworten auf die aktuellen Fragen von Unternehmerinnen und Unternehmern in Zeiten von Corona - und danach. Das Portal bietet einen Überblick über die wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Finanzen, Personal und Fördermöglichkeiten. Es sammelt neue, kreative Angebote von Firmen aus Norderstedt, die sich der momentanen Situation angepasst haben und zeigt auf, welche Betriebe in der Stadt erreichbar sind und Waren oder Dienstleistungen anbieten. Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft EGNO ist direkte Ansprechpartnerin für Fragen von Unternehmen.

Lokale Wirtschaft stärken

Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder: „Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen die ganze kommunale Familie und stellen uns alle vor besondere Herausforderungen. Also auch unsere heimische Wirtschaft. Norderstedt ist ein starker Wirtschaftsstandort – und muss es auch bleiben. Deshalb müssen wir als kommunale Familie unsere Kräfte bündeln, um den Unternehmen vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Zusammenhalt in schwierigen Zeiten, so lautet das Motto. Die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt hat schnell auf die Sondersituation reagiert, indem sie dieses neue Internetportal zum Austausch wichtiger Informationen und zur weiteren Vernetzung der Unternehmen entwickelt hat.

Netzwerke

„In dieser dynamischen Zeit, mit täglich neuen Herausforderungen und Anforderungen, wollen wir Wissen an einem Ort vereinen, um die starken Norderstedter Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und der Kundschaft aufzuzeigen, welche Betriebe und Dienstleistungen nach wie vor erreichbar sind“, sagt EGNO-Geschäftsführer Marc-Mario Bertermann. „Das neue Portal vereint Informationen für Selbstständige, Kleinunternehmen und den Mittelstand, die genau jetzt auf der Suche nach Antworten sind und sich Vieles mühsam zusammensuchen müssen“, so Bertermann.

Finanzen, Personal, Homeoffice

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hatte bereits in der vergangenen Woche eine Onlineumfrage gestartet, um die dringlichsten Themen von Unternehmerinnen und Unternehmern zu ermitteln. Die Ergebnisse fließen jetzt täglich in das neue Internetportal ein, um Antworten und Tipps gesammelt und online zur Verfügung zu stellen. Über zwei Drittel der befragten Norderstedter Betriebe geben an, dass die finanzielle Situation sie am meisten beschäftigt, gefolgt von Personalfragen. Das Verhältnis derer, die ihren Geschäftsbetrieb noch aufrechterhalten können, liegt bei etwa 50:50.

Rund ein Drittel teilt mit, dass mobiles Arbeiten die neue Herausforderung ist. Abgesehen von der Technik, seien Arbeitsabläufe und das Kommunikationsverhalten völlig anders als vor der Ausbreitung des Coronavirus. Viele Betriebe sind nur noch telefonisch oder digital erreichbar und befinden sich gerade selbst im Orientierungsmodus, so eine zentrale Aussage der Onlineumfrage. Die Umfrage ist auch Bestandteil des neuen Internetportals, um weiterhin die Bedürfnisse von Unternehmerinnen und Unternehmern zu sammeln und die Themensammlung stetig auszubauen.

Dienstleistung, Handel, Handwerk, Gastronomie

Täglich kommen neue kreative Angebote aus der Norderstedter Wirtschaft hinzu. So liefern Ladengeschäfte nun auch nach Hause, Blumen gibt es online, Fitnesskurse werden auf Instagram angeboten, Restaurants liefern aus, die Stadtbücherei-Kundschaft liest digital, Handwerkerinnen und Handwerker kommen weiterhin. Diese Angebote zeigt das Portal übersichtlich nach Branchen, wie Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gastronomie geordnet, auf. „Das Angebot ist noch lange nicht vollständig, aber wir sammeln kontinuierlich und freuen uns über jeden Hinweis. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten auf der Internetseite“, sagt Marc-Mario Bertermann.

Stadt und EGNO als Ansprechpartner

Elke Christina Roeder: „In diesen ganz besonderen Tagen gilt es ruhig und sachorientiert zu handeln. So wie die Stadt über ihr Bürgertelefon Ansprechpartnerin und wichtige Informationsquelle für die Bürgerinnen und Bürger ist, so ist die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit dem neuen Internetportal direkte und zentrale Ansprechpartnerin für alle unsere Unternehmerinnen und Unternehmer.“ Die Oberbürgermeisterin ruft auf: „Andere wirtschaftliche Zusammenschlüsse sind herzlich zur Vernetzung eingeladen.“

Digitale Geschäftsstelle der Wirtschaftsförderung

Für die EGNO ist das Portal sogar mehr als eine Reaktion auf die aktuelle Situation. Derzeit ist nicht absehbar, wann und wie sich die Situation wieder normalisiert. Einige Veränderungen werden sicherlich bleiben, was auch neue Chancen bietet. Das Informationsportal für Unternehmerinnen und Unternehmer wird bleiben. Es bietet online, jederzeit, ohne Termin und ohne direkten Kontakt die Möglichkeit der Informationseinholung. „Wir sehen es als eine digitale Geschäftsstelle unseres Angebots und werden die Themen stetig ausbauen und der Nachfrage anpassen“, so EGNO-Geschäftsführer Bertermann abschließend.

Kontakt für Fragen, Anregungen und aktuelle Angebote von Unternehmen per Email unter: wirtschaft@egno.de

www.wirtschaft-norderstedt.de