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Starkregen und Hitze gezielt und effizient begegnen: Radtour zum Thema Klimawandel und Klimaschutz vor Ort am 17. August

Donnerstag, 18. Juli 2024

Norderstedt. Vollgelaufene Keller, zerstörtes Inventar und geschädigte Gebäude, aber auch tropische Nächte und Hitzeperioden – in den vergangenen Jahren erlebt Schleswig-Holstein immer mehr davon. Auf einer öffentlichen Radtour entlang verschiedener Stationen zeigen die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZSH) und die Stadt Norderstedt, wie die Kommune, aber auch Bürgerinnen und Bürger sich vor den Folgen des Klimawandels schützen.

„Sturmflut an der Ostseeküste im November, Dauerregen im Winter und Überschwemmungen in Süddeutschland, die Folgen des Klimawandels zeigen sich in den letzten Monaten deutlich“, erläutert Beate Oedekoven, Referentin für Energiewende und Nachhaltigkeit der VZSH. „Jedes Jahr erreichen die Temperaturen neue Rekorde, so waren die Monate April und Mai 2024 die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Viele Menschen haben deshalb bereits Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel rund ums Haus ergriffen. Auch in Norderstedt gibt es bereits Beispiele zur Anpassung an den Klimawandel, die Bürger selbst umgesetzt haben. Auch die Kommune ist schon aktiv.“

Die Stadt Norderstedt ist seit mehreren Jahren intensiv dabei, die Stadt resilient zu gestalten und ein gesundes Mikroklima in der Stadt durch gezielte Maßnahmen zu fördern. Ob Dachbegrünung oder die Entsiegelung einer Einfahrt, stadtweit gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen, die bereits jetzt wirken.

Wie diese umgesetzt wurden, zeigen die VZSH und die Stadt Norderstedt am Sonnabend, 17. August, bei der Klimaradtour. An verschiedenen Stationen können die Teilnehmenden wirksame Anpassungsmaßnahmen vor Ort begutachten. Mit Quizfragen und mit kleinen Experimenten werden Zusammenhänge veranschaulicht. Die Beispiele liefern Anregungen für Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor Überschwemmung und Hitze am eigenen Haus oder Grundstück.

„Unsere Kommune setzt bereits viele Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel um“, ergänzt Klimaschutzmanagerin Linda von Jungmeister vom Fachbereich Natur und Landschaft. „Jede und Jeder, der ein Eigenheim besitzt, kann für mehr Klimaschutz vor Ort sorgen. Auch kleinere Maßnahmen, wie beispielsweise die Entsiegelung von Autoauffahrten, helfen.“

Bei Fragen zu Klimaschutzmaßnahmen, die Norderstedterinnen und Norderstedter zum Beispiel bei ihrem Eigenheim tätigen möchten, steht die Stadtverwaltung für fachliche Auskünfte und weitergehende Beratungen zur Verfügung. Weiterführende Infos zum Thema „Bauen und Klimaschutz“ gibt es auch auf der Homepage der Stadt Norderstedt unter www.norderstedt.de/Wirtschaft-und-Entwicklung/Natur-und-Landschaft/Bauen-und-Natur.

Verbraucherinnen und Verbraucher können sich auch in der Beratungsstelle der VZSH in Norderstedt kostenfrei zu unterschiedlichen Energiethemen beraten lassen. Einen Überblick über die Beratungsthemen finden Interessierte auf der Homepage der VZSH, www.verbraucherzentrale.sh/energieberatung.

Klimaradtour von VZSH und Stadt Norderstedt

Termin: Sonnabend, 17. August, ab 14 Uhr
Treffpunkt: Rathausplatz am Eingang des Rathauses.
Dauer: Etwa drei Stunden (Etwa neun Kilometer Streckenlänge) einschließlich eines Picknicks am Ende der Tour
Anmeldezeitraum: ab sofort bei der Stadt Norderstedt
Anmeldung: Per E-Mail unter linda.vonjungmeister@norderstedt.de oder unter der Telefonnummer 040 / 535 95 560

Die Veranstaltung ist kostenfrei.