8. Juni: Berichte aus der Menschlichkeit
Angestrahlt von der Sonne. Im Strandkorb. Plaudern. Zwei Neulinge im Ort, zwei Betrachtungen, zwei, die darüber schreiben und schreiben werden. Über die Menschlichkeit. Im Ort. Über den Ort. Über das Leben. Neue und alte Netzwerke. Erfahrungen aus den Berichten anderer aufnehmen, mitnehmen, ohne alles zu übernehmen. In Brüssel. Vor Ort. Lauter Berichte aus der Menschlichkeit. Reichen schwarz und weiß aus, um das Leben darzustellen? Gedanken, die irrelevant werden, wenn die Pointe braun ist. Bei liebenswerten Menschen, die einen freundschaftlich empfangen, begrüßen, herzlich klönen, einen schönen Nachmittag bereiten. Kein Schwarz, kein Weiß, pure Menschheit. Wie beim Männertreff, der nicht im Juli auf Christophers Straße mitlaufen wird, weil die Frauen daheim mit dem Essen warten. Zur Mittagsstunde, pünktlich. Trautes Heim. Trautes Glück, allein unter Männern, gemeinsam nach Helgoland und Ohlsdorf. Zu Besuch. Abgestimmt als aushäusiges Treffen. Maskuline Basisdemokratie. Mit Bericht und Protokoll. In dem diesmal der eine Neuling, der eine neue Schreiber aufgeschrieben steht. In der Menschlichkeit. Kein Affenzirkus, abends auf der Bühne, ein „Bericht für die Akademie“, kafkaeske Gedankenwelt von hoher Darstellungskunst, ein Primat der bedrückenden Realität, deprimierend zeitlos. Ein dritter Neuling im Ort, herbeigerufen, MaLiMu, für einen Bericht aus der Menschlichkeit.