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Bürgervorschläge zur künftigen Gestaltung des Adenauerplatzes werden evaluiert und fließen in die Planung ein

Freitag, 21. Februar 2025

Norderstedt. Die Stadt Norderstedt beabsichtigt, den nahe Herold-Center, Stadtteilbücherei und Bildungshaus gelegenen Adenauerplatz im Stadtteil Garstedt attraktiver zu gestalten. Der jetzige Umbau des Willy-Brandt-Parks und die für 2026 geplante Eröffnung des Bildungshauses geben Anlass, den Adenauerplatz gestalterisch aufzuwerten. Auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung Ende Dezember wurden vier verschiedene Gestaltungsvorschläge vorgestellt und mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Mehrere Möglichkeiten zur künftigen Gestaltung des Areals wurden dabei vorgestellt, einmal die Variante „Grüne Oase / Kleine Wildnis“, zum anderen die Varianten „Blätterdach / Stangenwald“, „Baumplatz / Wasserspiel“ und „Urbane Polygone / Spielinseln“.

Bei der Veranstaltung stellte sich heraus, dass die erste Variante den größten Zuspruch der Teilnehmenden erhielt. In dieser Variante öffnet sich der Platz durch den schwungvoll gestalteten Pflasterbelag nach Osten zum derzeit im Bau befindlichen Bildungshaus. Drei ebenerdige ovale Bauminseln laden in dem Entwurf mit integrierten Sitzbänken zum Aufenthalt ein. Staudenelemente unterstützen die gärtnerische Atmosphäre und erhöhen die Biodiversität. Die Gestaltung ist optisch an den angrenzenden Willy-Brandt-Park angelehnt.

Auf Basis dieser favorisierten Variante „Grüne Oase / Kleine Wildnis“ wird die Planung von der Verwaltung derzeit fortgeschrieben und konkretisiert. Dabei spielen die Ideen und Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Rolle und sollen weitgehend berücksichtigt werden, darunter etwa Sitz- und Abstellmöglichkeiten zum Picknicken als auch zusätzliche Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität, wie etwa mehr Blumenbereiche und eine insektenfreundlichere und ausreichende Beleuchtung. Die Änderungsideen und Bürgervorschläge werden – soweit technisch möglich und fachlich empfehlenswert – in von den Fachplanenden in eine Entwurfs-/Vorzugsvariante eingearbeitet. Die überarbeitete Planung wird anschließend in die Fachausschüsse zur weiteren Beratung und Beschlussfassung gehen. Die Verwaltung wird über den weiteren Prozess informieren.