Amtsgericht bleibt in Norderstedt
Der Lenkungsausschuss des Justizministeriums des Landes Schleswig-Holstein hat dem Vorschlag zugestimmt, dass das Amtsgericht Norderstedt auch künftig in Norderstedt verbleibt. Der Gerichtsstandort könnte demnach aus dem sanierungsbedürftigen Gebäude in Norderstedt-Mitte in jene Immobilie ziehen, die die Stadt unter anderem als Ausweichimmobilie für die Stadtverwaltung oder Teile der Stadtverwaltung erwirbt. „Das ist eine starke Nachricht für Norderstedt, für unsere Bürgerinnen und Bürger, für die hiesigen Beschäftigten der Justiz und für die Attraktivität unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeisterin Katrin Schmieder. „Dass es gelungen ist, den Justizstandort hier bei uns zu sichern, ist das Ergebnis gemeinsamer und beharrlicher Arbeit, von Verwaltung und Politik gleichermaßen.“
Die Verwaltungschefin betont, dass die Immobilie im Stadtteil Harksheide ausreichend Raum biete, um sowohl das Amtsgericht als auch die Stadtverwaltung beziehungsweise Teil der Verwaltung aufnehmen zu können und dabei Synergien in Nutzung, Infrastruktur und Wirtschaftlichkeit zu heben. Die Norderstedter Oberbürgermeisterin lobt in diesem Zuge auch den engen und vertrauensvollen Abstimmungsprozess mit dem Justizministerium in Kiel, insbesondere mit Staatssekretär Otto Carstens. Das Land, vertreten durch die GMSH (Gebäudemanagement Schleswig-Holstein), werde demnächst weitere Gespräche mit der Stadt aufnehmen, um die genauen Modalitäten zu klären und die nächsten Schritte zu koordinieren.