Aktionstag und Plakataktion für mehr Sorgfalt und Sicherheit beim Radfahren
Donnerstag, 11. August 2022
Norderstedt. Gesund und heil am Zielort ankommen: Das ist wohl der Wunsch aller Verkehrsteilnehmer*innen. Damit das funktioniert, gibt es Verkehrsregeln, die auch für Radfahrende gelten – aber nicht immer von allen beachtet werden. Die Polizei und die Stadt Norderstedt informieren und sensibilisieren daher Radfahrende in den kommenden Wochen und werben für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung.
Im August hängen im ganzen Stadtgebiet Plakate, die davor warnen, das Handy beim Radfahren zu benutzen oder unter Alkoholeinfluss zu fahren. Denn das kann nicht nur zu schweren Unfällen führen, sondern ist verboten. Wer mit dem Handy beim Fahrradfahren erwischen wird, zahlt 55 Euro – das gilt jedoch nur, solange keine Gefährdung vorliegt, andernfalls droht ein noch höheres Bußgeld. Wer mit mehr als 0,3 Promille auffällig fährt oder einen Unfall verursacht, muss mit einer Strafanzeige rechnen. Ab 1,6 Promille gibt es drei Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe sowie eine Einladung zur Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU). „Aber auch ohne Strafen bliebe die Sorgfalt beim Radfahren enorm wichtig. Ist unsere Aufmerksamkeit beim Radfahren getrübt, können wir schnell uns und unsere Mitmenschen in Gefahr bringen“ sagt Christine Haß, Radverkehrsplanerin bei der Stadt Norderstedt.
Um mögliche Fragen rund um die Radverkehrsregeln klären zu können, findet am Dienstag, 16. August, von 10 bis 19 Uhr ein gemeinsamer Aktionstag der Polizei und der Stadt Norderstedt – vertreten durch die AG Radverkehr – statt. Ein Informationsstand befindet sich in dieser Zeit auf Höhe der 30er-Zone auf der Ulzburger Straße, zwischen Waldstraße und Glashütter Weg. Zusätzlich kontrolliert die Polizei dort an diesem Tag insbesondere den Radverkehr, da viele Radfahrende an dem sogenannten „Meilenstein“ immer noch den Gehweg nutzen. Die Nutzung der Straße ist für Radfahrende hier jedoch verpflichtend.
„Der Aktionstag ist ein Wunsch aus der Bevölkerung und der Norderstedter Politik. Wir freuen uns, dass wir dieses Anliegen aufgreifen können und hoffen, am 16. August viele Radfahrer*innen zu erreichen“ sagt Christine Haß.