9. August: Informationsverarbeitungsgewerbe
Schule. Schreiben, Lesen, Rechnen, Basteln, Bauen, Kicken, Spielen. Jeden Werktag. Auch in den Ferien, in der Sommerzeit. Spaß und Spannung, sogar auf Tour! Vom Falkenberg durch die Stadt bis nach Hamburg. Leben und Lernen, an einem Ort, im Falkennest. Große gemütliche Werkräume in Daheimatmosphäre. Es hallen Geräusche durch die Flure, Gespräche und Lachen. Hier wäre sogar ich gern hingegangen. Als Kind. Nicht nur zu Besuch. Lausche dem Treiben, das genossen wird. Die Zukunft kommt hier an, in der Gegenwart, jeden Tag. Ab Mitte des Sommers, jetzt sind sie wieder da. Kinder auf dem Spielplatz der Informationen, fast gleichverteilt, Jungs und Mädels, beim Brückenbauen, beim Anpflanzen, beim Sprayen, beim Malen, beim Klettern, alles mit Kurzweil, der ewig verweilt. In den Erinnerungen. Schulstoff sozialisiert. Direkt und nebenbei. Hausaufgaben, Essen, Lesen, Spielen, zusammen entscheiden, was man machen will, nah bei den Kindern. Eine Wand für ausgedruckte Bilder. Ein Air-Hockey-Tisch fürs Gemeinschaftsgefühl. Heiß begehrt. Gut gelaunte Verarbeitung täglicher Eindrücke an einem Ort. Wiederkehrende Elternanfragen, mühelos im Umgang, plus ein verständnisvolles Schmunzeln. Eigenständigkeit zentral koordiniert, spielerisch im Ablauf, sogar beim Streit auf dem Bolzplatz. Einzig die Löcher im Netz stören zuweilen beim Torschuss. Über Fußball, Streit und Löcher in Netzen berichten sie, in der Redaktion, bis das Blatt am Abend druckreif ist. Schreiben, Lesen, Recherchieren, Texte bauen, ernste Spiele mit lokalen Themen. Jeden Werktag. Auch in den Ferien, im Sommerloch. Immer auf Tour, durch den Ort, durch das Umland, bis nach Bad Segeberg. Über das Leben schreiben, an einem Ort, in der Redaktion. Große gemütliche Arbeitsräume, oft in Homeofficeatmosphäre. Heute hallen Geräusche durch die Flure, Gespräche und Lachen. Hier gehe ich gern hin, zu Besuch. Lausche den Themen, die besprochen werden, über Gegenwart und Zukunft der Arbeitszeiten, der Wahlen, der Bestatter*innen, der lokalen Unternehmen, des Lebens, des Todes und über Cold Cases, die in Erinnerung bleiben. Hier sind sie: Journalist*innenen auf dem Spielplatz der Informationen, ein paar Jungs mehr als Mädels, beim regionalen Brückenbauen, beim Textanpflanzen, beim Gedankensprayen, beim Ausmalen von Artikelplatzierungen, beim Klettern über Recherchehürden, alles mit Kurzweil, der mindestens bis zur nächsten Ausgabe verweilt. Publizistenstoff sozialisiert. Direkt und nebenan. Aufgaben der Redaktionssitzung, besprechen, zuteilen, schreiben, zusammen entscheiden, was man machen will, nah bei den Menschen. Eine Wand fürs Druckarchiv. Ein Kickertisch fürs Gemeinschaftsgefühl. Verweist, wegen gut gelaunter Verarbeitung täglicher Eindrücke vor Ort. Wiederkehrende Leseranfragen, mühelos im Umgang, plus ein verständnisvolles Schmunzeln. Eigenständigkeit zentral koordiniert, spielerisch im Ablauf, sogar beim Streit um den Printplatz. Einzig die Löcher im Netz stören zuweilen bei Redaktionsschluss.