31. Juli: Begegnungen der 3. Art
1. Art: Auf dem Fahrrad. Unterwegs. Zur Veranstaltung. Der Himmel zieht zu. Gewitter dräuen. In die Pedale kräftiger keulen. In die Kurve. Ein Waldweg. Rasant. Eine Abkürzung. Rasen. Rechts hat Vorfahrt. Ein Geländewagen. Am Gelände vorbei, seitlich, über den Schotter. Kurvenbremsen. Mit den Rädern, mit dem Kopf. Aufgeschlagen, aufgeschabt. Erstaunlich, wie viele Menschen bei dem Wetter unterwegs sind.
2. Art: Ist der Anblick, des Verkehrsopfers. Die einen wollen die Ambulanz rufen, die anderen es sofort ins Krankenhaus bringen, für beides keine Zeit, eine Begegnung wartet, für alle, in Garstedt, in der Bücherei, ganz neue Arten: Lyrik, Prosa, Musik, Crossover. Also weiter, Tupfer am Schädel, gut betucht, Crossroad. Zur Veranstaltung. Alle gucken, als sähen sie Begegnungen der dritten Art.
3. Art: Sehen sie, die Zuschauer, in der Stadtteilbücherei, Begegnungen, Crossoverlyrik der besten Art, Musik der schönsten und Erzählungen der allerfeinsten. Beglücktes Publikum, beglückendes Gespräch, glückliche Stunden, sogar Elvis kommt auf ein Gastspiel vorbei. Sie lebt, die dritte Art, in Cenks Art: Lyrik, Prosa, Musik, wunderbar, alle da. Mit Applaus. Ein Genuss. Zum Abschluss. Beim Italiener in Lattenkamp. Das Fahrrad wartet. In Garstedt. Wenn dich das Pferd aus dem Sattel wirft, sitz auf und tritt in die Bügel, in die Pedale. Blöde Weisheit. Aber das Fahrrad wartet, muss ins Trockene gebracht werden, zurück in den Stall. Yee-haw! Zurück im Sattel. Unterwegs. Mit Melodien, Gedanken und Gefühlen des Tages leuchtet die Sonne bei Regenhimmel durch die Nacht. Unterwegs. Der ersten, der zweiten und der dritten Art. Begegnungen aller Art. Yee-haw! Bei Sonnenschein durch die Nacht.