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2. August: Zukunftspläne für den Äther

Der letzte Monat als Stadtschreiber. Der Abschied wird geplant. Für das Ende des Monats. Wolken im Äther. Die Zukunft wird geplant, die Zukunft am Ende der Zeit als Stadtschreiber. Mit Inhalten, die am Ort vor Ort sind. Noch, für den Stadtschreiber. Zwei Autorinnen werden lesen, plattdüütsch und kriminell. Geplaudert soll werden, mit weiteren Künstlern des Ortes. Und mit dem Publikum. Zum Abschied. Über die Kunst und Kultur des Ortes. Über die Probleme. Über die Chancen, über die Aussichten, und über die Zukunft. Von Kunst und Kultur. Im Ort, in allen Orten. Mit Harmonie im Äther. Mit Vergnügen. Der Abschied wird geplant. Die Zeit bis zum Abschied. Mit Besuchen des Gewerbes, des journalistischen als erstes. Vier Dörfer in einer Stadt schweben als Nachrichten durch die Luft, durch den Äther, durch das Netz. Jeden Tag. Auf Sendung, jeden Abend. Das Studio mittendrin. Hightech. Moderiert vom bekanntesten Gesicht der Stadt. Er mag es, erkannt zu werden, sogar mit Einkaufstüten im Arm, wenn es sein muss, denn er mag seinen Ort. Sendebewusstsein. Für die Wahl eines Oberbürgermeisters die beste Voraussetzung, aber er wird nur darüber berichten. Mit seinem Team und einem Ü-Wagen in Rollkofferformat. Mit Inhalten, die am Ort vor Ort sind. Zuweilen live geschnitten während der Übertragung. Nachrichten werden gemacht, hochdeutsch, ebenfalls über Kriminalfälle. Geplaudert wird. Über Kunst und Kultur. Über Probleme, Chancen, Aussichten und die Zukunft des Ortes. Tägliches Gespräch. Mit den Menschen. Die es sehen, das Programm. Im Netzäther. Gecuttet auf Beitragslänge. Eine halbe Stunde lang. Jeden Abend. Den Sender der Stadt, ihren Sender. Wo ein Kollege des Stadtschreibers arbeitet, weniger schreibend als schneidend als Stadtberichterstattercutter. Er plant das Programm, schnibbelt, bis alles harmonisch am Platz ist und den richtigen Ton hat, auch die Szenen des Berichts über den Besucher, dem das Studio gezeigt wird. Von seiner literarischen Zukunft erzählt er, der Autor am Mischpult, vom fünften Teil einer Fantasyserie. Den ersten, sein „Vermächtnis von Centhia“, vermacht er signiertdem Kollegen, bevor der geht. Dankbar. Zu einem alten Bekannten, der ihm diesmal keine Bäume zeigen wird, Planten un Blomen bleibt über der Bahn, ohne Ausstieg. Grüner Friede ist geplant, als Besuch angekündigt. Kein Gewerbe vor Ort, dem eigentlichen Plan entsprechend, sondern eines in der regionalen Nachbarschaft, gleichsam weltweit. Grünglobal, also überall vor Ort. Auch hier. Ein Gespräch, zur Beratung über Zellen für Sonnenstrahlen auf privaten Dächern. Gefangenschaft für den harmonischen Nutzen. Unter Nachbarn. Mit Inhalten, die am Ort vor Ort sind. Die Zukunft wird geplant. Global. Für mehr Sauberkeit im Äther. Mit Hilfe eines Automechatronikers, dem die Zukunft der Energie wichtiger war als die geplante der eigenen Ausbildung. Sauber gemacht. Nun verkauft er sonnige Chancen, verspricht, keine Probleme aus den Informationen herauszuschneiden. Sendet ohne Krimihintergedanken über den Face-to-face-Äther Inhalte, die am Ort vor Ort seien könnten. Überall. Klare Aussichten. Ansichtsbruderschaft unter dem Totempfahl. Beim Abschied ist trotzdem kein Plan besiegelt. Wie überall. Der Mammutbaum bleibt im Regen stehen, auch auf dem Rückweg. In der Bahn unter den Pflanzen und den Blumen des Hamburger Parks tropft es von den Regenschirmen. Ein paar Kilometer weiter, oben im Sender, sagt das bekannteste Gesicht des Ortes unverblümt die Beständigkeit des Wetters in der nahen Zukunft voraus. Kein Problem mit Schirm, gute Aussichten.