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Nachhaltige Stadtentwicklung

Akzente einer nachhaltigen Stadtentwicklung hat Norderstedt mit der Lärmminderungsplanung auf Basis der EG-Umgebungsrichtlinie gesetzt. 2008 konnte nicht nur der erste Lärmaktionsplan für eine Ballungsraumkommune in der EU fertiggestellt werden, sondern es wurden auch international beachtete Ergebnisse erzielt und immer wieder in Schulungen weitergegeben: Die modellhafte Mitwirkung der Öffentlichkeit an der Planung, die Entwicklung einer Systematik für „ruhige Gebiete“ und der ökonomische Nachweis der hohen Wirtschaftlichkeit seien stellvertretend herausgehoben. Der Lärmaktionsplan hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass der prognostizierte starke Zuwachs des Kfz-Verkehrs in Norderstedt zum Stillstand gekommen ist. Zur Umsetzung von Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Lärmschutzgründen musste eigens ein Gutachten beauftragt werden, dass im bundesweiten Streit einen viel beachteten Meilenstein für den Lärmschutz darstellt. Eine thematisch geordnete Übersicht der Erfahrungen ist hier zusammengestellt:

Zur Stärkung der umweltverträglichen Verkehrsmittel geht die Stadt Norderstedt strategisch vor und hat mittlerweile einiges erreicht: Norderstedt ist die erste und bislang einzige Stadt in Deutschland, die ein gesamtstädtisches Fußverkehrskonzept erarbeitet hat, das 2014 beschlossen wurde. Mit rund 12 € pro Einwohner/-in investiert Norderstedt jährlich mehr für den Radverkehr als die Städte, die in Deutschland als führend beim Radverkehrsklima gelten: Freiburg, Karlsruhe bzw. Münster. Das schlägt sich in der Bewertung Norderstedts positiv nieder.

In einem Wettbewerb ist ein Quartier im Plusenergiestandard entwickelt worden, das damit in der Nutzung klimaneutral ist. Zumindest ein Teil davon soll in Massivholzbauweise entstehen, der dann auch für die Bauwerke selbst Klimaneutralität in Anspruch nehmen kann. Die Nachhaltigkeit für das Handlungsfeld Klimaschutz wird ergänzt durch flächensparenden Geschosswohnungsbau, der zu einem Drittel als sozialer Wohnungsbau realisiert wird.

Für ein altes Gewerbegebiet wird nach Möglichkeiten einer Revitalisierung gesucht und mit einer Bündelung von Fördermaßnahmen der Prozess begonnen. Gemeinsam mit anderen Städten soll das zu einem bundesweit beispielgebenden Forschungsprojekt vorangebracht werden.

Das Gebiet Mühlenweg / Harckesheyde soll in einem partizipativen Prozess zu einem neuen Wohnquartier mit ca. 600 Wohneinheiten entwickelt werden. Für das gesamte Quartier ist eine Zertifizierung der deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) vorgesehen. Weiterführende Informationen sind hier verlinkt:

Der Ossenmoorpark wichtige öffentliche Grünfläche im Stadtgebiet, wird unter Einbindung der Öffentlichkeit in den Planungsprozess gemäß den Zielen des Flächennutzungsplans und des Landschaftsplans (Grünes Leitsystem) weiter entwickelt. Gestalterische, strukturelle, ökologische und nutzungseinschränkende Defizite, die aus Alterungsprozessen, eingeschränkter Flächenverfügbarkeit und geänderten Nutzungsanforderungen stammen, sind hierbei abzubauen. Ziele sind u.a. die Renaturierung des Ossenmoorgrabens und eine Erhöhung der biologischen Vielfalt. Thematisch geordnete weiterführende Informationen sind hier zusammengestellt: