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Erfahren Sie hier stets die aktuellen Neuigkeiten rund um die Stadt Norderstedt

Informationen zum Thema Coronavirus

Weltweit treten derzeit Krankheitsfälle durch ein neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2) auf. Ihren Ursprung hat die Infektionswelle offenbar in Zentralchina. Auch in Europa und Deutschland werden vermehrt neue Fälle gemeldet. Das schleswig-holsteinische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, sowie die Bundesregierung informieren aktuell zum Thema Coronavirus und zum Thema Grippe.

 

Allgemeine Hinweise zum Coronavirus

Auf der Internetseite des Ministeriums finden sich zum Beispiel auch mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmte Hygiene-Empfehlungen und Hinweise für Menschen, die sich in sogenannten Risikogebieten aufgehalten haben und grippale Symptome entwickeln.

Sowohl das Kieler Gesundheitsministerium als auch das Gesundheitsamt des Kreises Segeberg erinnern im Zusammenhang mit dem Coronavirus an die generell empfohlenen Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten:

  • Handhygiene (Händewaschen),
  • sich nicht ins Gesicht zu fassen,
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch (oder Armbeuge)
  • und grundsätzlich Abstand halten zu kranken Personen.

Umfangreiche Informationen zum Thema Coronavirus finden sich auch auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html oder des Robert-Koch-Instituts unter
https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html.

Bei Coronavirus-Symptomen ist es besser anzurufen, statt im Wartezimmer zu sitzen.

 

Abfallentsorgung im Quarantänefall

Verhaltensregeln zur Abfallentsorgung bei Mitmenschen, die in Quarantäne leben!

Ausnahmen gelten nur für Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne leben. Für diese Haushalte sind die folgenden Verfahrensweisen zu beachten:

  • Neben Restmüll werden auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt.
  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.
  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierten Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, gilt weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung. Für sie ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts.

Was bleibt geöffnet?

Ausdrücklich nicht geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere Einrichtungen sollen geöffnet bleiben. Dies erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, außerdem soll der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Hierzu gelten folgende ergänzende Bestimmungen:

Werden in einem Ladengeschäft sowohl Handwerksleistungen oder Dienstleistun­gen erbracht als auch eine Verkaufsstelle des Einzelhandels betrieben (z. B. Au­tohaus mit Werkstatt) bezieht sich das Verbot ausschließlich auf die Verkaufs­stelle.

Die Tätigkeit als Handwerker und Dienstleister in einem Ladengeschäft setzt die Erstellung eines Präventionskonzepts mit einer maximalen Besucherzahl voraus. Ferner haben diese Betriebe sicherzustellen, dass eine Registrierung aller Kun­den mit Kontaktdaten erfolgt und dass ausreichende Möglichkeiten zur Händehy­giene bereitgestellt werden.

Was ist zu schließen?

Für den Publikumsverkehr zu schließen sind nach der Vereinbarung von Bund und Ländern:

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Cafs und ähnliche Betriebe
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielplätze, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Betriebe des Prostitutionsgewerbes
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (drinnen und draußen), Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungenmund alle weiteren, nicht genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center.
  • Saunen, Sonnenstudios,
  • kosmetische Fußpflege-, Körperpflege- und Kosmetiksalons
  • Physio- und Massagepraxen (Ausnahme: medizinisch gebotene Be­handlungen; eine ärztliche Verordnung ist hierfür vorzulegen)
  • Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentli­chen und privaten Bildungseinrichtungen,
  • Bibliotheken,
  • Fahrschulen (theoretischer und praktischer Unterricht),
  • kommerziell organisierte Reiseveranstaltungen in Bussen und auf Schif­fen,
  • Wohnmobilstellplätze, Campingplätze (soweit nicht als erster Wohnsitz genutzt) und Sportboothäfen,
  • Seniorentagesbetreuungsangebote und vergleichbare FreiZeitangebote für Senioren,
  • Jugendzentren und vergleichbare Freizeitangebote für Jugendliche,
  • Geburtsvorbereitungskurse und Eltern und Kind-Freizeitangebote,
  • Spiel-, Boule- und Minigolfplätze,
  • Indoorspielflächen, Jumphäuser und vergleichbare Einrichtungen,
  • Reit-, Tennis- oder Golf/Swing-Golfunterricht,
  • Hundeschulen und Hundeausbildungsplätze,
  • Swingerclubs und vergleichbare Einrichtungen.

Veranstaltungen - öffentlich, privat, Versammlungen

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt.

Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein. Demonstrationen können nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Dabei sind die Kontakte zu anderen Personen auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren und, wo immer möglich, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen, sind weiterhin gestattet. Insbesondere die Teilnahme an Sitzungen der staatlichen und kommunalen Gremien ist unter Beachtung der entsprechenden Hinweise des Robert-Koch-Institutes und der Hygienestandards gestattet.

Dafür notwendige Räumlichkeiten können unabhängig von ihrem sonstigen Bestimmungszweck hierfür genutzt werden.

Die Teilnahme am öffentlichen Nahverkehr und der Aufenthalt an einer Arbeitsstätte ist weiterhin gestattet.

Private Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Die Kontakte zu anderen Personen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Reisen aus touristischem Anlass

Reisen aus touristischem Anlass in das Gebiet des Landes Schleswig-Holstein sind untersagt. Dies gilt auch für Reisen, die zu Freizeitzwecken, zu Fortbildungszwecken oder zur Entgegennahme von vermeidbaren oder aufschiebbaren Maßnahmen der medizinischen Versorgung, Vorsorge oder Rehabilitation unternommen werden.

Informationsportal für Unternehmerinnen und Unternehmer

Die Stadt Norderstedt und die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt (EGNO) starten jetzt ein aktuelles Internet-Informationsportal für die Norderstedter Wirtschaft. Unter www.wirtschaft-norderstedt.de gibt es Antworten auf die aktuellen Fragen von Unternehmerinnen und Unternehmern in Zeiten von Corona - und danach. Das Portal bietet einen Überblick über die wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Finanzen, Personal und Fördermöglichkeiten. Es sammelt neue, kreative Angebote von Firmen aus Norderstedt, die sich der momentanen Situation angepasst haben und zeigt auf, welche Betriebe in der Stadt erreichbar sind und Waren oder Dienstleistungen anbieten. Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft EGNO ist direkte Ansprechpartnerin für Fragen von Unternehmen.

Lokale Wirtschaft stärken

Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder: „Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen die ganze kommunale Familie und stellen uns alle vor besondere Herausforderungen. Also auch unsere heimische Wirtschaft. Norderstedt ist ein starker Wirtschaftsstandort – und muss es auch bleiben. Deshalb müssen wir als kommunale Familie unsere Kräfte bündeln, um den Unternehmen vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Zusammenhalt in schwierigen Zeiten, so lautet das Motto. Die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt hat schnell auf die Sondersituation reagiert, indem sie dieses neue Internetportal zum Austausch wichtiger Informationen und zur weiteren Vernetzung der Unternehmen entwickelt hat.

Netzwerke

„In dieser dynamischen Zeit, mit täglich neuen Herausforderungen und Anforderungen, wollen wir Wissen an einem Ort vereinen, um die starken Norderstedter Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und der Kundschaft aufzuzeigen, welche Betriebe und Dienstleistungen nach wie vor erreichbar sind“, sagt EGNO-Geschäftsführer Marc-Mario Bertermann. „Das neue Portal vereint Informationen für Selbstständige, Kleinunternehmen und den Mittelstand, die genau jetzt auf der Suche nach Antworten sind und sich Vieles mühsam zusammensuchen müssen“, so Bertermann.

Finanzen, Personal, Homeoffice

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hatte bereits in der vergangenen Woche eine Onlineumfrage gestartet, um die dringlichsten Themen von Unternehmerinnen und Unternehmern zu ermitteln. Die Ergebnisse fließen jetzt täglich in das neue Internetportal ein, um Antworten und Tipps gesammelt und online zur Verfügung zu stellen. Über zwei Drittel der befragten Norderstedter Betriebe geben an, dass die finanzielle Situation sie am meisten beschäftigt, gefolgt von Personalfragen. Das Verhältnis derer, die ihren Geschäftsbetrieb noch aufrechterhalten können, liegt bei etwa 50:50.

Rund ein Drittel teilt mit, dass mobiles Arbeiten die neue Herausforderung ist. Abgesehen von der Technik, seien Arbeitsabläufe und das Kommunikationsverhalten völlig anders als vor der Ausbreitung des Coronavirus. Viele Betriebe sind nur noch telefonisch oder digital erreichbar und befinden sich gerade selbst im Orientierungsmodus, so eine zentrale Aussage der Onlineumfrage. Die Umfrage ist auch Bestandteil des neuen Internetportals, um weiterhin die Bedürfnisse von Unternehmerinnen und Unternehmern zu sammeln und die Themensammlung stetig auszubauen.

Dienstleistung, Handel, Handwerk, Gastronomie

Täglich kommen neue kreative Angebote aus der Norderstedter Wirtschaft hinzu. So liefern Ladengeschäfte nun auch nach Hause, Blumen gibt es online, Fitnesskurse werden auf Instagram angeboten, Restaurants liefern aus, die Stadtbücherei-Kundschaft liest digital, Handwerkerinnen und Handwerker kommen weiterhin. Diese Angebote zeigt das Portal übersichtlich nach Branchen, wie Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gastronomie geordnet, auf. „Das Angebot ist noch lange nicht vollständig, aber wir sammeln kontinuierlich und freuen uns über jeden Hinweis. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten auf der Internetseite“, sagt Marc-Mario Bertermann.

Stadt und EGNO als Ansprechpartner

Elke Christina Roeder: „In diesen ganz besonderen Tagen gilt es ruhig und sachorientiert zu handeln. So wie die Stadt über ihr Bürgertelefon Ansprechpartnerin und wichtige Informationsquelle für die Bürgerinnen und Bürger ist, so ist die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit dem neuen Internetportal direkte und zentrale Ansprechpartnerin für alle unsere Unternehmerinnen und Unternehmer.“ Die Oberbürgermeisterin ruft auf: „Andere wirtschaftliche Zusammenschlüsse sind herzlich zur Vernetzung eingeladen.“

Digitale Geschäftsstelle der Wirtschaftsförderung

Für die EGNO ist das Portal sogar mehr als eine Reaktion auf die aktuelle Situation. Derzeit ist nicht absehbar, wann und wie sich die Situation wieder normalisiert. Einige Veränderungen werden sicherlich bleiben, was auch neue Chancen bietet. Das Informationsportal für Unternehmerinnen und Unternehmer wird bleiben. Es bietet online, jederzeit, ohne Termin und ohne direkten Kontakt die Möglichkeit der Informationseinholung. „Wir sehen es als eine digitale Geschäftsstelle unseres Angebots und werden die Themen stetig ausbauen und der Nachfrage anpassen“, so EGNO-Geschäftsführer Bertermann abschließend.

Kontakt für Fragen, Anregungen und aktuelle Angebote von Unternehmen per Email unter: wirtschaft@egno.de

www.wirtschaft-norderstedt.de

Gaststätten

Gaststätten im Sinne des § 1 des Gaststättengesetzes sind zu schließen.

Die oben genannten Betriebe und entsprechende gastronomische Lieferdienste dürfen Leistungen im Rahmen eines Außerhausverkaufs von mitnahmefähigen Speisen für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen.

Das Nähere, insbesondere auch weitere Einschränkungen beim Außerhausverkauf, legt das für Gesundheit zuständige Ministerium durch folgende Festlegung entsprechend fest:

erlaubten Verkaufsstellen

Einzelhandel, Dienstleister, Handwerker, Gesundheits- und Heilberufe, Einrichtungen und sonstige Stätten

Sämtliche Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen, sofern es sich nicht um Einzelhandelsbetriebe für:

  • Lebens- und Futtermittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln) 
  • Großhandel 

Im Falle von Mischsortimenten darf die Verkaufsstelle nur öffnen, wenn die erlaubten Sortimentsteile überwiegen; das Nebensortiment darf weiter verkauft werden.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit nachgehen, sofern ein enger persönlicher Kontakt zum Kunden ausgeschlossen ist. Die Tätigkeiten des Gesundheitshandwerks sind trotz einer engen persönlichen Nähe nach Satz 1 erlaubt. Neben dem Verkauf der notwendigen Produkte des Gesundheitshandwerks ist bei den erlaubten Betrieben des Satzes 1 ein Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör zulässig. Tätigkeiten der Gesundheits- und Heilberufe mit enger persönlicher Nähe zum Patienten sind insoweit gestattet, sofern sie medizinisch akut geboten sind.

Ferner sind zu schließen

a)  Bars., Clubs, Diskotheken, Kneipen, Cafäs und ähnliche Betriebe,

b)  Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen,

c)  Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb von geschlossenen Räumen), Spielplätze, Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen,

d)  Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen,

e)  Betriebe des Prostitutionsgewerbes,

f)   öffentliche und private Sportanlagen (drinnen und draußen), Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen,

g)  Bibliotheken.

Für diese Bereiche sollen die Sonntagskaufverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. 

Beispiele einzelner Gewerbebetriebe/Dienstleister

Nagelstudio:
Personenbezogene Dienstleistungen, die an oder mit der Kundin/ dem Kunden vollzogen werden, also in nächster Nähe des Kunden stattfinden, entsprechen nicht dem Schutzgedanken der Verordnung. Demzufolge fällt ein Nagelstudio nach hiesiger Auffassung nicht unter die Dienstleistungen, die vom Schließungsgebot ausgenommen sind.
Fazit: Das Nagelstudio muss schließen.

Schuhreparatur und Schlüsseldienst:
Dies ist eine Dienstleistung, die keine körperliche Nähe erfordert. Vielmehr erfolgt die Übergabe der Waren i. d. R. über einen Tresen und kann somit im gebotenen Abstand (empfohlen werden mind. 1,5m bis 2m) stattfinden.
Fazit: Der Betrieb ist weiterhin zulässig.

Waschstraße:
Dies ist eine Dienstleistung, die ohne körperliche Nähe durchführbar ist.
Fazit: Der Betrieb ist weiterhin zulässig.

Einzelner Blumenladen:
Dies ist keine Dienstleistung und auch kein Gartenbaumarkt sondern eine Verkaufsstelle des Einzelhandels.
Fazit: Der Blumenladen muss schließen.

Personen die sich in Risikogebieten aufgehalten haben

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets folgende Einrichtungen nicht betreten:

a) Einrichtungen nach § 33 Nr. 1 bis 4 IfSG (Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen und Heime, in denen überwiegende minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) (stationäre Erziehungshilfe),

b) Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 IfSG (Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen, Behand-lungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind, Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden, ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und Rettungsdienste.); ausgenommen von dem Betretungsverbot sind behandlungsbedürftige Personen,
c) stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe nach dem Selbstbestimmungsstärkungsgesetz (SbStG), ausgenommen von dem Betre-tungsverbot sind betreuungsbedürftige Personen,
d) Berufsschulen,
e) alle staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen des Landes nach § 1 Hochschulgesetz sowie
f) alle sonstigen öffentlichen Einrichtungen.

Allen anderen Reiserückkehrer aus alpinen Skigebieten wird dringend empfohlen, dieses Betretungsverbot ebenfalls zu beachten.

Das Gebiet des Landes Schleswig-Holstein gilt nicht als Risikogebiet. Weitere Gebiete können durch die oberste Landesgesundheitsbehörde als besonders betroffene Gebiete festgelegt werden. Auf die aktuellen Festlegungen weist der Kreis Segeberg auf seiner Homepage ( www.segeberg.de ) hin.

Schließungen im Publikumsverkehr

Für den Publikumsverkehr sollen folgende Schließungen gelten:

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Messen Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
  • Spielplätze

Änderung des Ladenöffnungszeitengesetzes

Folgende Verkaufsstellen dürfen zunächst bis zum 19. April 2020 an Sonntagen in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr für den ge­schäftlichen Verkehr mit Kunden geöffnet sein:

  • Einzelhandel für Lebens- und Futtermittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Poststellen
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln)
  • Großhandel

An gesetzlichen Feiertagen ist die Öffnung für diese Verkaufsstellen nicht gestattet. Das bedeutet konkret, die Verkaufsstellen dürfen am Karfreitag und am Ostermon­tag nicht öffnen, wohl aber am Ostersonntag.

Abweichend davon dürfen Apo­theken und Tankstellen an Sonn- und Feiertagen ganztägig für den geschäftlichen Verkehr mit Kunden geöffnet sein. Alle Apotheken haben die Möglichkeit an allen Sonn- und Feiertagen zu öffnen.

Für Apotheken und Tankstellen ist somit die Öffnung Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag gestattet.

Die Verkaufsstellen haben in geeigneter Form auf die aktuellen Hinweise zu Hygienemaßnahmen des Robert-Koch-Institutes hinzuweisen und diese umzuset­zen.

Zur Allgemeinverfügung des Landrates des Kreises Segeberg über die Öffnung von bestimmten Verkaufsstellen an Sonntagen

Zusammenkünfte, Bildungseinrichtungen

Zusammenkünfte in Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sind untersagt.

Sonstige Zusammenkünfte, insbesondere solche in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften, sind untersagt. Bestattungen sind auf das unbedingt notwendige Maß an Teilnehmern zu beschränken.

Hochschulen

In allen staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen des Landes nach § 1 Hochschulgesetz ist die Durchführung von Lehrveranstaltungen (Präsenzveranstaltungen wie Vorlesungen, Seminare und vergleichbare Veranstaltungen) zu untersagen.

Die Mensen und Hochschulbibliotheken sind zu schließen.

Prüfungen sollten, wo immer es möglich und zumutbar ist, verschoben werden. Kann das aus zwingenden Gründen nicht umgesetzt werden (z. B. Staatsexamina), muss gewährleistet sein, dass zwischen den Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmern ausreichend Abstand gehalten werden kann. Prüfungen, die nach diesem strengen Maßstab nicht stattfinden können, müssen zu geeigneter Zeit nachgeholt werden.

Nicht beschränkt werden die Forschung sowie allgemeine Verwaltungs- und sonstige Tätigkeiten, die nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Durchführung der Lehrveranstaltungen stehen.

Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse von allgemeinbildenden Schu­len, Förderzentren, berufsbildende Schulen, Ergänzungs- und Ersatzschulen so­wie von Schulen und Einrichtungen der dänischen Minderheit ist das Betreten der Schulen sowie die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen untersagt. Dies gilt auch für die Schülerinnen und Schüler der Pflege- und Gesundheitsfachschulen sowie für Einrichtungen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Schülerinnen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerin­nen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf Elternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schülerschaft zur be­sonderen vulnerablen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutz­maßnahmen zu beachten und ein strenger Maßstab anzulegen.

Schülerinnen und Schülern bis zur 6. Klasse von allgemeinbildenden Schu­len, Förderzentren, Ergänzungs- und Ersatzschulen sowie von Schulen und Ein­richtungen der dänischen Minderheit ist das Betreten der Schulen sowie die Teil­nahme an schulischen Veranstaltungen untersagt.

Ausgenommen von diesen Verboten sind Kinder, bei denen beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil in einem Bereich arbeiten, der für die Aufrechter­haltung kritischer Infrastrukturen notwendig ist und diese Eltern keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren können. Ebenfalls ausgenommen sind Kinder von Personen, bei denen ein Elternteil in einer akutversorgungsrelevanten Einrichtung des Gesundheitswesens (insbesondere Arztpraxen, Krankenhäuser, Rettungsdienst und Apotheken) oder einer Pflegeeinrichtung oder in einem am­bulanten Pflegedienst tätig ist.

Zu den kritischen Infrastrukturen nach dieser Verfügung zählen folgende Berei­che:

  • Energie - Strom, Gas, Kraftstoffversorgung etc. (§ 2 Verordnung zur Be­stimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-KritisV)),
  • Wasser: Öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung (§ 3 BSI-KritisV),
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel) - inkl. Zulieferung, Logistik (§ 4 BSI-KritisV),
  • Informationstechnik und Telekommunikation - insb. Einrichtung zur Entstö­rung und Aufrechterhaltung der Netze (§ 5 BSI-KritisV),
  • Gesundheit - Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, ggf. Niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labo­re, Sanitätsdienste der Bundeswehr (§ 6 BSI-KritisV),
  • Fürsorge - Leistungsangebote der Eingliederungshilfe nach dem SGB IX; sta­tionäre Einrichtungen der Jugendhilfe und ambulante sowie teilstationäre An­gebote der Jugendhilfe als notwendige Voraussetzung für die Gewährleistung des Kindeswohls nach dem SGB VIII,
  • Finanzen - ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers (§ 7 BSI-KritisV),
  • Transport und Verkehr - Logistik für die KRITIS, ÖPNV (§ 8 BSI-KritisV),
  • Entsorgung (Müllabfuhr),
  • Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation,
  • Staat und Verwaltung - Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung (Regie­rung und Verwaltung, Parlament), Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz sowie
  • Grundschullehrkräfte (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden), Sonderpädagoginnen an För­derzentren mit Internatsbetrieb, in Kindertageseinrichtungen Tätige (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden).

Dabei sind in den o.a. Bereichen nur Personen erfasst, deren Tätigkeit für die Kernaufgaben der Infrastruktur relevant ist. Die Eltern haben dies durch die An­gabe ihres Berufes gegenüber der Schule zu dokumentieren.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind ebenfalls diejenigen Schülerin­nen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand be­nötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerinnen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf El­ternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schüler­schaft zur besonderen vulnerablen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entspre­chende Schutzmaßnahmen zu beachten und ein strenger Maßstab anzulegen.

Nicht zulässig ist eine (Ferien-) Betreuung von Schulkindern in einer anderen Einrichtung.

Informationen für Eltern von Kindern in Krippe, Kita, Hort und Tagespflege

Liebe Eltern,

der Coronavirus betrifft uns alle und wir wissen nicht welche weiteren Maßnahmen noch getroffen werden und wie lange Maßnahmen andauern werden. Diese besondere Situation, sowie die Sorge um Gesundheit, berufliche und finanzielle Perspektiven verunsichert viele Menschen.

Kinder und Erwachsene können darauf mit unterschiedlichen Stress-Symptomen reagieren, wie z.B. mit Kopf- und Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schlafproblemen, Gereiztheit.

Zudem bedeutet die Schließung von Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen besondere Herausforderungen für die Kinder und Familien.

Daher haben wir für Sie einige hilfreiche Hinweise zusammengestellt ....mehr erfahren

Kindertagesstätten

Das Betreten von Kindertagesstätten (inkl. Krippen), Kinderhorten sowie die Teilnahme an vergleichbaren schulischen Betreuungsangeboten wie offene Ganz­tagsschulen und ähnliche Betreuungsangebote außerhalb des elterlichen Haus­haltes ist verboten.

Ausgenommen sind Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege, bei de­nen am jeweiligen Standort maximal fünf Kinder betreut werden; ebenso nicht erfasst sind die sonstigen Angebote der Kindertagespflege, bei denen am jeweili­gen Standort maximal fünf Kinder (ggf. zzgl. der eigenen Kinder der Kinderta-gespflegeperson) betreut werden. Neuaufnahmen sind nicht gestattet mit Aus­nahme von Kindern die den Ausnahmebestimmungen zur Notbetreuung unterfal-len. Die Betreuung von Kindern in Rahmen einer Kooperation von zwei Kindertagespflegepersonen mit mehr als fünf fremden Kindern insgesamt in einem Ge­bäude sowie gemeinsam genutzten Neben- und Funktionsräumen ist nicht er­laubt.

Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege können nach vorstehenden Maßgaben aufrechterhalten, auf eine Notbetreuung beschränkt oder eingestellt werden.

Ausgenommen vom Betretungsverbot nach Satz 1 sind Kinder, bei denen die El­tern nach den Voraussetzungen von Ziffer 3 als Beschäftigte in Bereichen der kri­tischen Infrastrukturen zur Aufrechterhaltung dringend tätig sein müssen oder bei denen ein Elternteil in einer Einrichtung des Gesundheitswesens, einer Pfle­geeinrichtung oder einem Pflegedienst nach Ziffer 3 dringend tätig sein muss. Die Eltern haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren. Für Kinder und Jugendliche in schulischen Ganztagsangebo-ten oder Horten ab der 7. Schulklasse gilt diese Ausnahme nicht.

Vom Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Beschäftigte und Bevoll­mächtige, die zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung erforderlich sind sowie Personen mit gesetzlichen Betretungsbefugnissen. Sofern und soweit in der Ein­richtung oder Kindertagespflegestelle keine Notbetreuung vorgehalten wird, sind auch andere Beschäftigte der Einrichtung und bevollmächtigte Dienstleister vom Betretungsverbot ausgenommen.

Angebote der Notbetreuung sind nur in bestehenden Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zulässig. Es dürfen maximal bis zu fünf Kinder in einer Gruppe gleichzeitig betreut werden. Zu nutzen sind vorrangig bestehende Gruppen- und Personalstrukturen in der Regeleinrichtung der zu betreuenden Kinder. Die Gruppen sind räumlich strikt zu trennen und der Kontakt der Kinder aus verschiedenen Gruppen untereinander ist zu unterbinden. Auch die in den einzelnen Gruppen Tätigen haben den Kontakt untereinander möglichst zu ver­meiden. Die erhöhten Anforderungen an Hand- und Flächenhygiene sind ange­messen zu berücksichtigen. Die Gruppenzahl pro Einrichtung ist möglichst gering zu halten. Die Konzentration von Kindern aus verschiedenen Einrichtungen ist nicht zulässig, die Verteilung zur weiteren Vereinzälung der Gruppen hingegen schon.

Werkstätten für behinderte Menschen

Das Betreten der Werkstätten für behinderte Menschen sowie die Inan­spruchnahme von Betreuungsangeboten in diesen Einrichtungen ist verboten für diejenigen Menschen mit Behinderung,

  • die sich im stationären Wohnen befinden,
  • die bei Erziehungsberechtigen oder ihren Eltern wohnen und deren Betreuung sichergestellt ist,
  • die alleine oder in Wohngruppen wohnen und sich selbst versorgen können oder eine Betreuung erhalten.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Menschen mit Be­hinderung, die den Besuch der Werkstatt als eine tagesstrukturierende Maßnah­me benötigen. Die Entscheidung trifft die Einrichtungsleitung.

Hygienestandards

Bei den nach den §§ 3 bis 5 zugelassenen Verkaufsstellen, Tätigkeiten und Zusammenkünften ist die Einhaltung der notwendigen Hygienestandards, insbesondere die Empfehlungen des Robert Koch-Institutes, sicherzustellen. Die entsprechenden Hinweise des Robert Koch-Institutes sind in geeigneter Form zu berücksichtigen.

Koordinierung der Nachbarschaftshilfe in Norderstedt beginnt

Liebe Bürgerinnen und liebe Bürger,

bestimmte Gruppen sind in der aktuellen Corona-Pandemie besonders gefährdet und daher angehalten, die eigenen vier Wände möglichst nicht zu verlassen (insbesondere ältere und/oder gesundheitlich vorbelastete Menschen). Möglich ist zudem, dass Personengruppen unter häusliche Quarantäne gestellt werden (z.B. Reiserückkehrer aus Risikogebieten).

Sollten Sie zu einer dieser Gruppen gehören und Hilfe bei Einkäufen, Medikamentenversorgung oder Ansprache für andere wichtige Anliegen haben, dann können Sie sich über das Bürgertelefon der Stadt Norderstedt an uns wenden.

Bitte klären Sie vorab, ob Sie in Ihrer Familie oder Nachbarschaft Unterstützung finden können. Bei Einhaltung von folgenden Hygiene- und Kontakthinweisen ist dies möglich:

    Unterstützung von unter Quarantäne stehende Menschen
    
  • Es darf keinen Kontakt zwischen den unter Quarantäne stehenden Personen und Unterstützenden geben.
  • Güter (z.B. Lebensmittel) werden vor der Haus-/Wohnungstür abgelegt. Sie dürfen erst nach Entfernen der Helfenden auf mindestens 2 Meter aufgenommen werden.
  • Geben Sie keine Gegenstände aus der häuslichen Quarantäne an Helfende oder Dritte (z.B. Bargeld, Einkaufstaschen, Hundeleinen).   
    

Melden sollen sich gerne auch Menschen, die z.B. Institutionen unterstützen können, damit Hilfebedürftige Personen weiterhin versorgt werden (z.B. Einkaufshilfe anbieten, Botengänge zu Apotheken oder Ärzten, Telefonkontakt zu Alleinstehenden halten).

Die Rufnummer des Bürgertelefons lautet: 040 535 95 -658 Montag bis Sonntag in der Zeit von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Weitere wichtige Rufnummern:

Notruf

112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst (Diese Nummer gilt auch bei Corona-Verdacht)

116 117

Hotline des Bundesgesundheitsministeriums

030 346 465 100

Hotline des Infektionsschutzes (Kreis Segeberg)

04551 951 9833

 

Die CovApp der Charité Berlin

Was kann ich machen, wenn ich Erkältungssymptome habe?

Füllen Sie in dieser App einen Fragebogen aus, der bei der Einordnung der eigenen Symptome hilft.

Es ersetzt ggf. aber keinen Arztbesuch!!!

Jetzt die App laden oder über einfach über den Internetbrowser öffnen:

https://covapp.charite.de/   

Beschluss der Bundesregierung und der Länder vom 22.03.2020

Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:

  1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
     
  2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
     
  3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
     
  4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
     
  5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
     
  6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
     
  7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
     
  8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es  wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
     
  9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.


Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

Gemeinsam gegen Corona - Ministerpräsident Daniel Günther wendet sich an alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner

Liebe Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner,

gemeinsam können wir die Verbreitung des Corona-Virus eindämmen und verlangsamen. Deshalb werden wir uns als Gesellschaft in den nächsten Wochen einschränken müssen. Das ist eine ungewohnte Situation, doch wenn wir zusammenhalten, werden wir diese herausfordernde Zeit meistern. 

Lesen Sie hier das gesamte Schreiben von Ministerpräsident Daniel Günther

 

Ansprache von Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder zum Coronavirus

Erhalten Sie hier Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus im Video

Mehr Viedos erhalten Sie hier. (Sie werden zu www.Youtube.com weitergeleitet).

Wichtige Telefonnummern bei Coronavirus / Covid-19-Verdacht

115 Einheitliche Behördennummer

116 117 Ärztlicher Bereitschaftsdienst

0431 797 000 01 Bürgertelefon zum Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein

030 346 465 100 Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums

0800 011 77 22 Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Bitte nur bei akuten medizinischen Notfällen: Notruf 112

Beiträge für die Musikschule werden während der Coronavirus-Krise nicht eingezogen

Infolge der Anordnungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise findet seit dem 16. März an der städtischen Musikschule kein Unterricht statt. Daher wird die Stadt Norderstedt die zum 31. März fälligen Entgelte für den Musikunterricht von den Teilnehmenden nicht per Bankeinzug einziehen. Ein entsprechender Einziehungsstopp ist bereits veranlasst worden. Eine genaue Abrechnung hinsichtlich der Entgelte beziehungsweise Entgeltrückerstattungen wird erst zum Schuljahrsende, also ab dem 31. Juli 2020, erfolgen können.

Bei Zahlungen, die mittels eines Dauerauftrags beziehungsweise Überweisungen geleistet werden, sollten die Teilnehmenden beziehungsweise deren Eltern prüfen, ob sie das zum 31. März fällige Entgelt aussetzen können oder aber gegebenenfalls den Betrag nicht überweisen. Sollte ein Überweisungsstopp nicht mehr fristgerecht möglich sein, erfolgt eine Rückerstattung der Beiträge zu einem späteren Zeitpunkt durch die Stadt Norderstedt.

Stadtbücherei bietet ab sofort temporären Gratiszugang zu ihren digitalen Angeboten an

Die Stadtbücherei Norderstedt ist vorerst bis zum 19. April geschlossen. Die Stadtbücherei wird aber weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger in digitaler Form zugänglich sein. Das digitale Angebot der Stadtbücherei kann während der Zeit der Büchereischließung kostenfrei genutzt werden, um Musik zu hören, Bücher zu lesen und sich fortzubilden. Bürgerinnen und Bürger, die noch keine Mitgliedschaft bei der Stadtbücherei besitzen, können einen kostenlosen Zugang zu den digitalen Medien beantragen. Interessenten senden hierfür eine E-Mail unter Angabe von Name, Anschrift, Telefonnummer und Geburtsdatum an stb-mitte@norderstedt.de, Stichwort „kostenloser Bibliotheksausweis“. Der Ausweis hat eine Gültigkeit bis zum 31. Mai 2020.

Die Stadtbücherei ist weiterhin telefonisch für alle Nutzerinnen und Nutzer von Montag bis Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 535 95 952 erreichbar.

Neue bundesweite Regelungen

Am gestrigen Sonntag haben sich die Bundesregierung und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf weitere Regelungen verständigt, die helfen sollen, die weiterhin dynamische Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Die neuen, zusätzlichen Beschränkungen des öffentlichen Lebens sollen bundesweit gelten. Generell gilt: In der Öffentlichkeit ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Menschen einzuhalten.

Es gibt zwei zentrale Punkte, die über die bisherigen Erlasse hinausgehen:

  • in der Öffentlichkeit dürfen fortan zusammen nur noch zwei Personen unterwegs sein, die nicht aus einem Haushalt kommen
  • Dienstleistungsbetriebe, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, werden geschlossen. Dazu zählen unter anderem Friseursalons, Kosmetikstudios und Tattoo-Studios.

Die Landesregierung Schleswig-Holsteins tagt am heutigen Montag. Im Anschluss sollen die bereits vom Land erlassenen Allgemeinverfügungen um die neuen Regelungen erweitert.

Wir informieren an dieser Stelle aktuell, wenn die neuen Allgemeinverfügungen des Landes vorliegen.

Weitere Informationen finden Sie auch in der Pressemitteilung der Bundesregierung zu dem am Sonntag erfolgten Beschluss.

Norderstedter Politik signalisiert: Kita-Gebühren werden wegen der Kita-Schließungen Zurückerstattet

Wichtige Botschaft für Norderstedter Kita-Eltern: Während einer Telefon-Konferenz mit Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder haben sich die Spitzen der Fraktionen der Norderstedter Stadtvertretung am Sonnabend einstimmig darauf verständigt, dass wegen der allgemeinen Kita-Schließungen im Zuge der Corona-Virus-Ausbreitung die Kita-Gebühren für die Zeit der Schließungen zurückgezahlt werden. Einen formalen Beschluss dazu wird die Norderstedter Politik voraussichtlich erst im April fassen.

Kindernotbetreuung in Kitas wird fortgesetzt

Das Landeskabinett hat gestern (19. März) beschlossen, dass die Kindernotbetreuung in Kitas fortgesetzt wird. Diese Regelung gilt aktuell bis zum 19. April 2020. Alle Norderstedter Eltern, die die Kindernotfallbetreuung in den letzten Tagen in Anspruch genommen haben, können diese daher wie gewohnt auch ab Montag weiter nutzen.

Rathaus nur noch nach Terminvereinbarung und in unabwendbaren Fällen geöffnet - online Terminvergabe ist abgeschaltet!!!  Auch städtische Einrichtungen schließen!

Zentrale Rufnummern der Stadtverwaltung Norderstedt

Aufgrund der aktuellen Lage empfängt das Rathaus in allen Ämtern Kundinnen und Kunden nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung!

NEU - Bürgertelefon der Stadt Norderstedt für alle Fragen rund um das Thema "Corona" - täglich von 8 bis 18 Uhr - 040 - 535 95 658

Zentrale Steuerung Finanzen Tel. 0171 788 68 67

Hauptamt Tel. 040 535 95 329

Pressestelle Tel. 040 535 95 398

Interne Digitale Dienste Tel. 040 535 95 712

Buchhaltung Tel. 040 535 95 390

Ordnungsamt Tel. 040 535 95 - Durchwahl

  • Allgemeine Ordnungsaufgaben - 108
  • Einwohnermeldeamt - 445 oder - 446
  • Standesamt - 815

Amt für Rettungsdienst und Katastrophenschutz Tel. 040 94 36 03 60

Amt Feuerwehr Tel. 040 94 36 00

Rechnungsprüfungsamt Tel. 040 535 95 498

Gleichstellungsstelle Tel. 040 535 95 106

Jugendamt Tel. 040 535 95 401

Amt für Schule, Sport und Kindertagesstätten 040 535 95 116

Amt für Bildung und Kultur Tel. 040 535 95 166

Sozialamt Tel. 040 535 95 425

Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr Tel. 040 535 95 628

Amt für Bauordnung und Vermessung Tel. 040 535 95 250

Amt für Gebäudewirtschaft Tel. 040 535 95 291

Betriebsamt Tel. 040 535 95 800

Aktuell sind folgende Einrichtungen vorübergehend geschlossen

  • Norderstedter Stadtbücherei mit ihren Filialen in den Stadtteilen
  • die Volkshochschule
  • die Musikschule
  • das Norderstedter Gebrauchtwarenhaus „Hempels“
  • das Norderstedter Stadtmuseum 
  • das Stadtarchiv - Ausfallen muss mithin die im Stadtmuseum geplante Ausstellung „City X“.
  • der Stadtpark Norderstedt
  • das „Arriba“-Spaßbad und das „Arriba“-Strandbad der Stadtwerke Norderstedt. - Das Service- und Technikcenter sind telefonisch zu erreichen.
  • die Offene Kinder- und Jugendarbeit wird nicht angeboten.
  • der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Norderstedt hat sein für den 21. März geplantes E-Sports-Turnier in Abstimmung mit der Stadt abgesagt. Die Anmeldungen bleiben für eine spätere Veranstaltung bestehen.
  • der Norderstedter Recycling-Hof an der Oststraße

Weitere Informationen:

  • Beerdigungen auf den städtischen Friedhöfen können stattfinden, allerdings sind für Trauerfeiern die Kapellen auf den Friedhöfen nicht nutzbar.
  • Das Norderstedter Rathaus ist weiter für Bürgerinnen und Bürger erreichbar, ab sofort müssen aber feste Termine vereinbart werden.

Stadtpark Norderstedt ab sofort komplett geschlossen

Um zu verhindern, dass sich der Corona-Virus weiterhin dynamisch ausbreitet, gelten im öffentlichen Leben auch der Stadt Norderstedt viele Einschränkungen. Gebot der Stunde ist es, zu verhindern, dass Menschengruppen zusammenkommen. Vor dem Hintergrund dieser wichtigen Maßnahme des Infektionsschutzes, hat sich die Stadtpark Norderstedt GmbH in Abstimmung mit der Stadt entschieden, den Stadtpark Norderstedt ab sofort komplett zu schließen.

Kitas und Schulen werden geschlossen - Informationen zum Thema Kinderbetreuung

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat am Freitag entschieden, dass im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ab sofort Schulen, Hochschulen und Kitas bis zunächst zum 19. April geschlossen bleiben. Für die Betreuung von Kindern aus Kitas, Grundschulen und aus den Klassenstufen fünf und sechs an weiterführenden Schulen gelten „Sonderregelungen“ bis zum 20. März beziehungsweise bis zum 18. März (siehe unten).

Als wichtige Information für Norderstedter Eltern von Kita-Kindern, Grundschülern und Schülern der Jahrgangsstufen fünf und sechs: 

Die ab Montag, 16. März, angebotene Übergangs- beziehungsweise Notbetreuung findet in der jeweiligen Einrichtung statt – beziehungsweise wird von dort aus organisiert. Bringen Sie also am Montag Ihr Kind in die bekannte Kita oder Schule, wenn Sie zu den nachfolgend genannten Personengruppen (siehe unten) gehören und keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung haben. Sollten Sie unsicher sein, ob Ihre berufliche Tätigkeit in die genannten Bereiche fällt, können Sie ab Montag folgende Rufnummer anrufen:

040/ 535 95 722.

Bringen Sie Ihr Kind nicht in Einrichtungen, wenn Sie aus den sogenannten Risikogebieten (zum Beispiel Italien und Österreich/Tirol) kommen und wenn in Ihrer Umgebung Verdachtsfälle beziehungsweise bestätigte Corona-Erkrankungen aufgetreten sind.

Bitte informieren Sie sich weiter hier auf der Homepage der Stadt und verfolgen Sie die aktuellen Nachrichten in den Medien.

Die derzeitige Sondersituation stellt auch alle Betreuungseinrichtungen und die Verwaltungen auf Orts-, Kreis- und Landesebene vor besondere Herausforderungen. Bitte haben Sie also Verständnis, dass nicht in allen Fällen und vor allem nicht immer sofort eine individuell bestmögliche Betreuung angeboten werden kann.

Laut dem Erlass des Landes ist die „beschränkte Alternativ-Betreuung“ der Kinder daran gekoppelt, dass „die Eltern in besonders kritischen Infrastrukturen arbeiten“ und keine andere Betreuung organisieren können.

Das Land nennt dazu explizit:

Zu den kritischen Infrastrukturen zählen folgende Bereiche:

  • Energie - Strom, Gas, Kraftstoffversorgung etc., 
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel) - inkl. Zulieferung, Logistik, 
  • Finanzen - ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers,
  • Gesundheit - Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, ggf. Niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore
  • Informationstechnik und Telekommunikation - insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze,
  • Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation, 
  • Transport und Verkehr - Logistik für die KRITIS, ÖPNV, 
  • Wasser und Entsorgung,
  • Staat und Verwaltung - Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz sowie
  • Grundschullehrkräfte, Sonderpädagoginnen an Förderzentren mit Internatsbetrieb und in Kindertageseinrichtungen Tätige.

Den vollständigen Erlass der Landesregierung finden Sie im Internet auf der Seite der Landesregierung im Internet:

 https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/Presse/PI/2020/MP/20200314_Erlass_Corona.html

Recyclinghof an der Norderstedter Oststraße geschlossen

Der Norderstedter Recyclinghof an der Oststraße ist ab sofort für den Publikumsverkehr gesperrt. Das haben das Betriebsamt der Stadt Norderstedt und der Wegezweckverband (WZV) des Kreises Segeberg im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus entschieden. Auch die anderen Recyclinghöfe des WZV im Kreisgebiet sind geschlossen. Die Müllentsorgung ist unverzichtbarer Teil der kommunalen Infrastruktur. Das Betriebsamt und der WZV wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Norderstedter Recyclinghofes keinem Infektionsrisiko aussetzen, um durchweg genug personelle Kapazitäten für die Regelabfuhr des Mülls zur Verfügung zu haben.

Rattenbefall sollte umgehend dem Fachbereich Allgemeine Ordnungsaufgaben gemeldet werden

Die Stadtverwaltung ruft die Norderstedterinnen und Norderstedter dazu auf, umgehend zu melden, wenn im Stadtgebiet Ratten gesichtet werden. Zuständig im Rathaus ist der Fachbereich Allgemeine Ordnungsaufgaben. Die Fachleute gehen davon aus, dass das Aufkommen der Schädlinge dieser Tage, vor allem auch jahreszeitlich bedingt, etwas erhöht ist. Beim genannten Fachbereich (Rufnummer 040/ 535 95 111) können auch Informationen abgerufen werden, wie durch eigene Maßnahmen in Haus und Garten die Population der Schädlinge möglichst klein gehalten werden kann. 

Besonders häufig wurden zuletzt Ratten dort beobachtet, wo Privatpersonen Wildvögel oder andere Wildtiere füttern. Die Stadt weist darauf hin, dass die Fütterung unbedingt so erfolgen muss; dass die Futterstellen unbedingt so gestaltet werden müssen, dass die Ratten das Futter beziehungsweise Futterreste nicht erreichen können.

 

Aufzugsanlagen in den P & R-Anlagen in Norderstedt-Mitte werden erneuert

Von Montag, 9. März, an wird die Aufzuganlage in der P & R-Anlage „West“ (Zufahrt über Rathausallee/ an der Post) erneuert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 9. April gehen. Der Aufzug steht in dieser Zeit nicht zur Verfügung.  

Die P & R-Anlage „Ost“ (Zufahrt über Beamtenlaufbahn) wird bereits seit dem 17. Februar erneuert. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich noch bis zum 27. März gehen. Der Aufzug steht auch hier nicht zur Verfügung.

Die Stadt bittet die Benutzerinnen und Benutzer der Parkanlagen um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

Stadt Norderstedt verschiebt Sportlerehrung auf unbestimmte Zeit

Die Stadt Norderstedt hat die Sportlerehrung, die für den 14. März im Rahmen des 50-jährigen Stadtjubiläums geplant war, vorsorglich abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Entscheidung ist unter Berücksichtigung der aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und nach reiflicher Überlegung und in Absprache mit allen Beteiligten gemeinsam getroffen worden. Bei der Entscheidung, die Veranstaltung abzusagen handelt es sich um eine rein vorbeugende Maßnahme.

„Uns ist es wichtig, Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen. Obgleich es derzeit keinen Corona-Fall und auch keinen Verdachtsfall in Norderstedt gibt, haben wir entschieden, die Sportlehrehrung aus präventiven Gründen abzusagen“, sagt Norderstedt Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder. „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Wir betonen aber ausdrücklich: Die Gesundheit aller Norderstedterinnen und Norderstedter steht für die Stadt an erster Stelle.“

Die Ausbreitung des Corona-Virus innerhalb Deutschlands verläuft derzeit sehr moderat. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als mäßig ein. Die Stadtverwaltung sieht sich jedoch in der Verantwortung, alle städtischen Großveranstaltungen auf ihre Durchführbarkeit hin zu prüfen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der aktuellen Sachlage und offizieller Empfehlungen. Da es sich bei der Norderstedter Sportlerehrung um eine Indoor-Großveranstaltung handelt, sind mehrere Punkte erfüllt, die das Robert-Koch-Institut als Faktoren bezeichnet, die eine Übertragung des Virus begünstigen können. Eine Terminverschiebung sei daher sinnvoll.

„Die Sportlerinnen und Sportler sollen in einem angemessenen und würdigen Rahmen für ihre besonderen Leistungen geehrt werden. Dies wollen wir sicherstellen“, sagt Norderstedts Erste Stadträtin Anette Reinders. Die Stadt beabsichtigt daher, die Sportlerehrung zu gegebener Zeit, vermutlich im Sommer oder Herbst, nachzuholen.

Die Stadt Norderstedt bittet alle Sportlerinnen und Sportler und auch alle Gäste um Verständnis. Die bereits erworbenen Tickets werden rückerstattet. Alle vorab eingeladenen Gäste werden von der Stadt gesondert über die jetzige Absage informiert.

Neue Polizeistation in Norderstedt-Ost eingeweiht - Bürgerinnen und Bürger finden ihre Ordnungshüter fortan im Einkaufszentrum »Immenhof«

Im Norderstedter Stadtteil Glashütte, im Einkaufszentrum „Immenhof“ an der Poppenbütteler Straße, ist jetzt die neue Polizeistation Norderstedt-Ost eingeweiht worden. Bürgerinnen und Bürger finden dort fortan Rat und Hilfe bei Polizeihauptkommissar Thomas Wohlgehagen, der die Station leitet, und dessen Kolleginnen und Kollegen. Bereits seit mehr als 60 Jahren ist die Polizei im heutigen Norderstedter Stadtteil Glashütte präsent; bislang hatten die Beamtinnen und Beamten ihre Räume in einem in die Jahre gekommenen Dienstgebäude an der Müllerstraße.

Zur Einweihung der neuen Polizeistation, deren Räume vom Norderstedter Wohnungsunternehmen Plambeck angemietet sind, war eigens der schleswig-holsteinische Innenminister Hans-Joachim Grote gekommen. Gemeinsam mit Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder übergab der Minister den symbolischen Schlüssel zum Gebäude an den Leitenden Polizeidirektor Andreas Görs (Leiter der Polizeidirektion Segeberg), Polizeirat Thomas Weißenberg (Leiter des Polizeireviers Norderstedt) und Stationsleiter Thomas Wohlgehagen.

Innenminister Grote sagte, eine Polizeistation wie die in Norderstedt-Ost sei „das gelebte Beispiel für eine Bürgerpolizei“. Im Einkaufszentrum „Immenhof“ befänden sich die Ordnungshüter „am Puls des Stadtteils“. Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder dankte allen Norderstedter Polizistinnen und Polizisten dafür, dass diese ihre Aufgaben im Sinne der Bürgerinnen und Bürger so vorbildhaft erfüllten. Umgekehrt müsse der Stadt die Zufriedenheit und die Sicherheit der örtlichen Polizei besonders am Herzen liegen. Die neue Polizeistation biete nunmehr den ausreichenden Platz und die modernen Räumlichkeiten für zeitgemäße Polizeiarbeit.

Sprechstunde mit Norderstedts Oberbürgermeisterin

Am Mittwoch, 4. März (15 bis 18 Uhr), findet die nächste Sprechstunde in der Bücherei beim Herold-Center (Europaallee 36, 22850 Norderstedt) statt. Bürgerinnen und Bürger, die an diesem Tag ein persönliches Gespräch mit Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder führen möchten, müssen sich unbedingt unter der Rufnummer 040/ 535 95 306 vorab telefonisch anmelden.

Kostenlose Notfalldosen beim Seniorenbeirat in der Rathaus-Passage erhältlich

Im Büro des Seniorenbeirates der Stadt Norderstedt in der Rathaus-Passage sind ab sofort sogenannte Notfalldosen kostenfrei erhältlich.

Notfalldosen enthalten Angaben zu Medikamenten, die Personen benötigen und zu Blutgruppe, Allergien Unverträglichkeiten und Krankheiten, wie etwa Diabetes, Asthma oder dem Vorhandensein eines Herzschrittmachers. Diese Informationen sind für Lebensretter als Erstinformation gedacht und helfen, auch dann Menschen fachgerecht zu behandeln, wenn die Patienten etwa wegen eines Schlaganfalls, nicht in der Lage sind, zu kommunizieren. Die Notfalldosen, die nicht größer sind als ein Joghurtbecher, werden für eine schnelle Auffindbarkeit im Kühlschrank gelagert. Die Notfalldosen-Aktion wird von den Stadtwerken Norderstedt, der AWO und der Stadtverwaltung unterstützt.

Die Dosen sind während der Sprechstunden des Seniorenbeirats im Büro in der Rathauspassage erhältlich. Die Sprechstunden sind jeweils dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 16.30 Uhr.

Mehr Informationen zu den Notfalldosen gibt es unter www.notfalldose.de.

Stadt Norderstedt testet am 19. Februar ihr Sirenensystem zur Alarmierung der Bevölkerung

Am Mittwoch, 19. Februar um 10 Uhr testet die Stadt Norderstedt ihr Sirenensystem. Mit dem Probealarm wird die Funktionstauglichkeit der modernen Sirenen überprüft, die die Stadt an 16 Stadtorten installiert hat. Ziel der regelmäßigen Probealarme ist es außerdem, der Norderstedter Bevölkerung die Bedeutung der Signale näher zu bringen.

  • Der Probealarm beginnt um 10 Uhr mit dem 1-minütigen Dauerton für Entwarnung.
  • Es folgt der 1-minütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung „Gefahr“.
  • Der Probealarm endet mit dem 1-minütigen Dauerton für Entwarnung.

Kommt es zu einem Großschadensereignis, bekommen die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen auch auf der Internetseite der Stadt (www.norderstedt.de) und unter der Telefonnummer 040/94 360 360.

Diese Rufnummer wird am Mittwoch, 19. Februar, von 10 bis 12 Uhr besetzt sein.

Unter dieser Rufnummer oder per E-Mail (Mailadresse amt37@norderstedt.de) können sich Norderstedterinnen und Norderstedter melden, die Fragen haben oder Hinweise zum Sirenenalarm in ihrer Umgebung geben können. Zum Beispiel, wenn der (Probe-)Alarm für sie nicht gut genug zu hören war.

Der Feuerwehr-Notruf 112 darf für Nachfragen zum Sirenenalarm nicht genutzt werden!

Aufzuganlagen in den P & R-Anlagen in Norderstedt-Mitte werden erneuert

Von Montag, 17. Februar, an wird die Aufzuganlage in der P & R-Anlage „Ost“ (Zufahrt über Beamtenlaufbahn) erneuert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 27. März dauern. Während der Arbeiten steht kein Aufzug zur Verfügung.

Die P & R-Anlage „West“ (Zufahrt über Rathausallee/ an der Post) wird ab Montag, 9. März erneuert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 9. April gehen. Der Aufzug steht in dieser Zeit nicht zur Verfügung.

Die Stadt bittet die Benutzerinnen und Benutzer der Parkanlagen um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

Experten vor Ort: Aktuelle Konzepte der Altersmedizin im Rathaus Norderstedt

An diesem Freitag, 14. Februar, findet im Rathaus Norderstedt das 19. Hamburger Symposium der Asklepios Klink Nord über aktuelle Konzepte der Altersmedizin statt. Passend zum Valentinstag lautet der Themenschwerpunkt in diesem Jahr: Partnerschaft. Es geht unter anderem um Paarbeziehungen im Alter, (Pflege-)Beziehungen in der Familie und um die Beziehung von Ärzten zu Ihren Patienten. Das Symposium bietet neben Fachvorträgen und Workshops auch die Möglichkeit, in einer entspannten Atmosphäre mit Experten und anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

Beginn der Veranstaltung ist um 9:30 Uhr. Eingeladen sind Senioren, Angehörige und Ehrenamtliche ebenso wie Ärzte, Apotheker, Psychologen, Pflegekräfte, Therapeuten und Studenten. Um Anmeldung wird gebeten: 

  • per Mail an aerzteakademie@asklepios.de
  • über die Homepage www.aerzteakademie-hamburg.de

Bei offenen Kapazitäten sind Nachmeldungen vor Ort möglich.

Fällarbeiten an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Friedrichsgaber Weg

Ab Montag, 10. Februar, kann es im Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Straße/ Friedrichsgaber Weg zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der Grund ist die Fällung von Bäumen und Sträuchern, die wegen des zeitnahen Umbaus der Kreuzung notwendig sind.

Die Stadt Norderstedt bittet alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Behinderungen und Einschränkungen.

Messe »Rund ums Haus«: mehr als 8.000 Besucher

Bei der 24. Messe „Rund ums Haus“ haben etwa 80 Aussteller im und am Rathaus ihre Produkte und Dienstleistungen vorgestellt. Mehr als 8.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeiten, Fragen zu stellen und neue Inspirationen zu sammeln. 

Veranstaltet wurde die Messe von der VR Bank in Holstein und der Stadt Norderstedt. Der Gemeinschaftsstand der beiden Organisatoren wurde anlässlich des 50-jährigen Stadtjubiläums im Stil eines Wohnzimmers der 1970er Jahre gestaltet. Viele Besucherinnen und Besucher suchten am Messestand das persönliche Gespräch mit Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder, Baudezernent Dr. Christoph Magazowski und anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Besonders viele Fragen gab es zum Stand der Entwicklung neuer Baugebiete, dem Aspekt der nachhaltigen Stadtentwicklung und den geplanten Investitionen in die Norderstedter Schulen. Dr. Christoph Magazowski referierte am Sonntag über die Herausforderungen bei einer nachhaltigen, „enkeltauglichen“ Stadtentwicklung und welche Optionen sich für eine Stadt wie Norderstedt anbieten könnten. Dabei präsentierte der Baudezernent Projekte, die in anderen Städten als Lösungsansätze bei ähnlichen städtebaulichen Herausforderungen entwickelt wurden.

Auch das Betriebsamt, die Stadtwerke Norderstedt sowie das Gebrauchtwarenhaus „Hempels“ waren mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten. Die Stadtwerke Norderstedt informierten auf der Messe auch eingehend über die norddeutsche Energiewende und die damit verbundenen technischen Herausforderungen.

Am Sonntagnachmittag konnte Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder am Stand von Engel & Völkers den glücklichen Gewinner einer Wochenendreise ziehen, die von dem Immobilienunternehmen ausgelobt worden war. Nicht nur der Gewinner durfte sich dabei freuen: Für jeden Teilnehmer spendeten Engel & Völkers zwei Euro. So konnte die aufgerundete Summe von 1.000 EUR anschließend direkt an die Norderstedter Tafel überreicht werden.

Asphaltarbeiten an der Kohtla-Järve-Straße - Verkehr in Richtung Henstedt-Ulzburg wird umgeleitet

An der Norderstedter Kreuzung Kohtla-Järve-Straße/Ulzburger Straße/Schleswig-Holstein-Straße im Stadtteil Friedrichsgabe finden von Dienstag, 4. Februar, bis Donnerstag, 6. Februar, Asphaltierungsarbeiten statt. Aus diesem Grund ist im genannten Zeitraum ein Linksabbiegen aus der Kohtla-Järve-Straße in Richtung Henstedt-Ulzburg nicht möglich. Wer an den genannten Tagen mit dem Auto auf der Kohtla-Järve-Straße in Richtung Henstedt-Ulzburg unterwegs ist, muss die ausgeschilderte Umleitungsstrecke nutzen, die über Beim Umspannwerk und Quickborner Straße zur Ulzburger Straße führt.

Wenn der Asphalteinbau wegen allzu schlechtem Wetter nicht möglich ist, müssen die Arbeiten und damit die Sperrung verschoben werden.

Die Stadt Norderstedt bittet alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Behinderungen und Einschränkungen.

 

Norderstedter Messe Rund ums Haus am 1. und 2. Februar

Zum 24. Mal wird die Messe Rund ums Haus von Sonnabend, 1. Februar, bis Sonntag, 2. Februar, in der Norderstedter TriBühne im Rathaus veranstaltet. Die Stadt Norderstedt und die VR Bank in Holstein laden Besucherinnen und Besucher zu der Fachmesse rund um die Themen Immobilienkauf, Bauen, Sanieren, Einrichten, Ausstatten und Modernisieren ein. Auf mehr als 1000 Quadratmetern zeigen viele Aussteller attraktive Lösungen für Mieter und Hausbesitzer und jene die es noch werden wollen. Ergänzt wird die Fachmesse, die an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet ist, mit Fachvorträgen zum Thema Immobilen, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit. Der Eintritt zu der Messe ist für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Wegen Überflutung gesperrte Lawaetzstraße wieder befahrbar - Freigabe der gesperrten Straße Am Böhmerwald im Laufe des Tages

Als Folge der aktuellen Wetterlage (Schnee/Schneeregen und anhaltende, teils starke Regenfälle) ist es auf dem Gebiet der Stadt Norderstedt an mehreren Stellen zu „Überschwemmungen“ gekommen.

Die Lawaetzstraße zwischen Oadby-and-Wigston-Straße und Frederikspark musste am Mittwoch auf Anweisung der Polizei voll gesperrt werden. Mitarbeiter des Betriebsamtes der Stadt waren am Mittwoch sowie am heutigen Tag auf dem betroffenen Straßenabschnitt im Einsatz, um das Wasser von der Fahrbahn und vom Radweg zu pumpen. Die Lawaetzstraße ist mittlerweile wieder für den Verkehr freigegeben worden.

Gesperrt ist weiterhin die Straße Am Böhmerwald in Höhe des Schulsportplatzes des Schulzentrums Süd. Dieses Schulsportgelände sowie angrenzende Wege waren am Mittwoch in Folge des starken Regens ebenfalls überschwemmt worden. Das Betriebsamt war und ist an dieser Stelle mit einem ganzen Team und mehreren Spezialfahrzeugen im Einsatz. Die Straße Am Böhmerwald soll nach jetzigem Stand im Laufe des heutigen Tages wieder freigegeben werden.

 

Neujahrsempfang der Stadt - Verein »Paulinchen« mit Bürgermedaille ausgezeichnet

Auch im Jubiläumsjahr („50 Jahre Norderstedt“) und nach dem Jubiläumsempfang am 1. Januar, hat die Stadt Norderstedt zum traditionellen Neujahrsempfang in die TriBühne eingeladen. Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder und Stadtpräsidentin Kathrin Oehme begrüßten alle Gäste persönlich per Handschlag. Unter den Gästen waren auch viele Amt- und Würdenträgerinnen und –Träger aus Land und Kreis – allen voran der schleswig-holsteinische Innenminister Hans-Joachim Grote. Bürgerinnen und Bürger, die für den ausverkauften Jubiläumempfang am 1. Januar keine Karten mehr erhalten hatten, konnten mit Politikern und der Stadtverwaltung auf das neue Jahr und den runden Geburtstag der Stadt anstoßen.

Stadtpräsidentin Kathrin Oehme überreichte während des Neujahrsempfangs die Bürgermedaille der Stadt an den Norderstedter Verein „Paulinchen“. Die Vorsitzende und Mitbegründerin Adelheit Gottwald sowie die stellvertretende Vorsitzende Anneliese Stapelfeld nahmen den Preis entgegen. Der Verein „Paulinchen“ berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall und setzt sich dafür ein, dass jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung bekommt. Außerdem leistet der Verein, der 1993 von Eltern brandverletzter Kinder gegründet wurde, wertvolle Präventionsarbeit. Die Bürgermedaille der Stadt ist mit einem Geldpreis von 1000 Euro verbunden.

Wie sieht Norderstedt in zehn oder zwanzig Jahren aus? Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder wagte während ihrer Neujahrsansprache den Blick in die Zukunft - und nahm die Gäste mit auf eine Reise in die Zukunft. Bis ins Jahr 2040, so die Vision der der Oberbürgermeisterin, könnte die Stadt auf 100.000 Einwohner gewachsen sein und das ehrgeizige Ziel, „klimaneutral“ zu werden, erreicht haben. Die Oberbürgermeisterin forderte die Anwesenden dazu auf, selbst einen Blick in die Zukunft zu wagen und sich aktiv an der Entwicklung der Stadt zu beteiligen.

Als Abschluss traten die Sternsinger der Gemeinde St. Hedwig auf die Bühne. Sie brachten dem Rathaus und den Menschen der Stadt ihren Sternsinger-Segen und sammelten Spenden für verschiedene Projekte, die Kindern in Not helfen.