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Spielgerätesteuer

Leistungsbeschreibung


Die Spielgerätesteuer beziehungsweise Vergnügungssteuer ist eine Automatensteuer, die von den Gemeinden in eigener Zuständigkeit auf der Grundlage einer entsprechenden Satzung erhoben werden kann. Sie ist als Aufwandssteuer anzusehen; besteuert wird der Aufwand des Spielers für sein Spielvergnügen. Steuerschuldner ist der Aufsteller von Spielgeräten. Der Steuerschuldner ist verpflichtet, die Steuer selbst zu errechnen.

Die Bemessung der Steuer richtet sich bei Geräten mit Gewinnmöglichkeit in der Regel nach dem Einspielergebnis der Geräte (Nettokasse). Bei Spielautomaten ohne Gewinnmöglichkeit wird der Stückzahlmaßstab zu Grunde gelegt.

Steuersätze

  • Geräte mit Gewinnmöglichkeit     = 11 v.H. der Nettokasse
  • Geräte ohne Gewinnmöglichkeit  = in Spielhallen                      100,00 €
  •                                                 = sonstige Aufstellungsorte      51,00 €