Sprungziele
Inhalt

ZukunftsWerkStadt

 

Norderstedt erhält Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Norderstedt hat beim Wettbewerb „ZukunftsWerkStadt“ die zweite Runde erreicht. Nach der Aufnahme in den exklusiven Kreis von nur 27 Kommunen, die zum Wettbewerb eingeladen wurden, ist dies innerhalb kurzer Zeit jetzt die nächste Auszeichnung für Norderstedts Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Mit dem Ziel, möglichst bis 2040 zur Nullemissionsstadt zu werden, zählt Norderstedt zu den 16 im Wettbewerb verbleibenden Städten und Landkreisen, deren Ansätze die Jury überzeugen konnten. Bundesministerin Annette Schavan gratulierte der Stadt Norderstedt und hob den integrativen Ansatz des hervor. „Die nachhaltige Stadtentwicklung ist ein wichtiges innovationspolitisches Feld der Hightech-Strategie 2020“, sagte Schavan. „Bei der ZukunftsWerkStadt sind Bürgerinnen und Bürger von Beginn an mit eingebunden“.
Bis Ende Juni wird Norderstedt einen breiten Beteiligungsprozess vorbereiten und durchführen, bei dem erst einmal möglichst kreative Ideen gesucht werden, wie Norderstedt zu einer klimaneutralen Stadt werden kann. Kann die Jury mit den dabei zusammen getragenen Ideen ein weiteres Mal überzeugt werden, dann bekommt Norderstedt bis zu 250.000 € für deren Umsetzung. Besonders gute Chancen haben dabei natürlich vor allem diejenigen Ideen, für deren Umsetzung jemand zur Verfügung steht. Diesem Wettbewerb möchten sich Norderstedt uns gerne stellen!

ZukunftsWerkStadt

ZukunftsWerkStadt

Nullemissionsstadt Norderstedt Die Stadt Norderstedt hat sich im Wissenschaftsjahr 2012 beworben.

Die Stadt Norderstedt wurde mit 15 weiteren Städten und Kreisen im Bundesgebiet von einer Jury aus sgewählt, am Wettbewerb „ZukunftsWerkStadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teilzunehmen.

Das Faktenblatt zur Initiative ZukunftsWerkStadt und die Wettbewerbsinhalte sind bei Interesse in dieser Pressemitteilung des Bundesministeriums nachzulesen.
Norderstedt hat sich mit einem ambitionierten Ziel beworben:
Bis zum Jahr 2040 wollen wir durch gemeinsame Anstrengungen zu einer klimaneutralen Stadt (Nullemissionsstadt) werden. Dieses ist nur möglich, wenn alle Verursacherinnen und Verursacher von CO2-Emissionen einen aktiven Beitrag leisten und gemeinsam in der Stadt neuartige, innovative Wege gehen: Klimaschutz geht alle an!
Im Rahmen des geförderten Forschungsprojektes engagiert sich Norderstedt, solche Wege mit den Menschen in der Stadt zu finden und die Akteure in der Stadt zu motivieren, eigene Ideen für den Klimaschutz zu entwickeln und an deren Umsetzung auch verantwortlich teilzuhaben.
Dazu werden innerhalb des Projektzeitraums bis Ende März 2013 unterschiedliche Mitwirkungsveranstaltungen für die Bevölkerung, hier tätige Unternehmen sowie die Verwaltung angeboten.
Die Ankündigungen erfolgen jeweils über die örtlichen Medien sowie im Internet auf den Seiten der Stadt Norderstedt.

Informationen über die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde erhalten Sie hier:
www.zukunftsprojekt-erde.de/das-wissenschaftsjahr.html

Näheres zum Wettbewerb ZukunftsWerkStadt (Teilnehmer, Projekte etc.) erfahren Sie hier:
www.zukunftsprojekt-erde.de/mitmachen/zukunftswerkstadt.html


So geht es weiter

Um Norderstedt bis 2040 zur klimaneutralen Stadt zu machen
liegt noch ein langer, spannender Weg vor allen Bürgerinnen und Bürgern, vor Institutionen, der Stadtverwaltung und den in Norderstedt angesiedelten Unternehmen.

Die Arbeit mit den Projektgruppen der interessierten Öffentlichkeit läuft stetig weiter.

Ein wichtiges Grundprinzip dieser Arbeit ist die Verständigung darüber, dass keine Flut von Arbeitsaufträgen an Dritte produziert wird, sondern vielmehr Ziele gesteckt werden, die tatsächlich von den Arbeitsgruppen selbst erreicht werden können.

Der Prozess ist von Anfang an so gestaltet worden, dass ein Einstieg in die Arbeitsgruppen jederzeit möglich ist.

 

Ergebnisse der ersten Projektphase

Der Beteiligungsprozess der ZukunftsWerkStadt startete im Juni 2012 mit einer Befragung junger Eltern auf Spielplätzen.
Diese sogenannte Spielplatzintervention war für die Stadt Norderstedt der spannende Versuch, in einem Beteiligungsverfahren erstmalig eine aufsuchende Befragung durchzuführen.

Der erste Kreativ-Workshop mit einer Reihe außergewöhnlicher Beteiligungsmethoden fand Anfang August 2012 statt.
Eingeladen waren alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Norderstedt und Interessierte, die z.B. in Norderstedt arbeiten oder aus anderen Gründen Lust hatten, sich für Norderstedt zu engagieren.
Innerhalb des Workshops konnten alle Teilnehmer/-innen ihre persönlichen Ideen für ein klimaneutrales Norderstedt einbringen.

Weit über 1.000 Ideen wurden mit verschiedenen Kreativitätstechniken entwickelt und dokumentiert.
In einem nächsten Schritt erfolgte die Sortierung nach Handlungsfeldern.
Klimaschutzpotenziale und Chancen für die Umsetzung durch Akteure bildeten die Bewertungsschwerpunkte.
Um zu einer tatsächlichen Zielarbeit zu gelangen, erfolgte in dieser Phase noch das Angebot für die ersten „Umsetzertreffen“.

Am 30.08.2012 ging es dann mit dem ersten „Umsetzertreffen“ weiter; am 09.11.2012 folgte das zweite Treffen.
Mittlerweile arbeiten verschiedene Arbeitsgruppen an unterschiedlichen Themen, die allesamt das Ziel verfolgen, einen Beitrag zur klimaneutralen Stadt zu leisten. Während der gesamten Projektphase erfolgte mehrmals über sogenannte "Stammtische" ein inhaltlicher Austausch aller Gruppen.

Die Projektgruppen

Im Rahmen der ZukunftsWerkStadt haben sich in der ersten Projektphase neun thematische Arbeitsgruppen zusammengefunden.


Projektgruppe StadtGrün
Projektgruppe Ausbau des ÖPNV
Projektgruppe Innerstädtische Mobilitätszentrale
Projektgruppe Erneuerbare Energien
Projektgruppe Kommunales Wissensmanagement
Projektgruppe Stadtteilgärten zur Selbstversorgung
Projektgruppe Fit für`s Rad
Projektgruppe Wohnen
Projektgruppe LeiLa – Leihladen

Diese Projektgruppen treffen sich regelmäßig und arbeiten an ihrem Thema.

Erste Erfolge wurden erzielt:

  • Die Projektgruppe StadtGrün pflanzte Bäume und gestaltete Straßenbegleitgrün mit einer Kindergartengruppe
  • Die Projektgruppe Erneuerbare Energien zeigte im gut besuchten Rathaus den Film „Die 4. Revolution“
  • Die Projektgruppe Innerstädtische Mobilitätszentrale hat eine Pilot- Kirchengemeinde gefunden, in der sie die ersten Umsetzungsschritte erproben.
  • u.a.m.
  • Haben Sie Interesse, Teil dieses zukunftsweisenden Projekts zu werden und die eine oder andere Projektgruppe zu unterstützen? Dann melden Sie sich bei uns.

    Wir vermitteln Ihnen gerne die Kontakte zu den Ansprechpartnern aus den Arbeitsgruppen.