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Lärmschutz für Norderstedt
Freiwilliges Lärmschutzprogramm 8++

Liebe Flughafennachbarinnen und -nachbarn, liebe Norderstedterinnen und Norderstedter,

als stadtnaher Flughafen ist sich Hamburg Airport seiner großen Verantwortung hinsichtlich des Lärmschutzes gegenüber seinen Anwohnern bewusst. Dem Fluglärm und dessen Verminderung kommt deshalb seit jeher eine besondere Bedeutung zu. Aus diesem Grund gehen die Stadt Norderstedt und Hamburg Airport mit dem „Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8++“ für die Nachbarstadt im Norden in die Verlängerung und legen die beiden bisherigen Programme 8 und 8+ zu einem neuen Fördergebiet zusammen.

Flughafen und Stadt beteiligen sich dabei wieder zu gleichen Teilen an dem neuen „Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8++“ Die Stadt Norderstedt und der Flughafen Hamburg tragen jeweils drei Siebtel (3 / 7) der umzusetzenden Schallschutzmaßnahmen.
Das letzte Siebtel gibt der Eigentümer als „Eigenanteil“ dazu.

Gefördert wird der Einbau von Schallschutzfenstern und Schalldämmlüftern in Wohnhäusern, die innerhalb der beiden bisherigen freiwilligen Förderungsgebiete 8 und 8+ liegen. Das Programm hat vorerst eine Laufzeit bis zum 31.12.2019.

Wo wird gefördert?
Das Förderungsgebiet ist fest definiert. Bitte schauen Sie im angefügten Straßenverzeichnis 
nach, ob Ihr Wohneigentum im freiwilligen Förderungsgebiet „8++“ liegt.

Was wird gefördert?
Es wird der Einbau von Schallschutzfenstern in allen Aufenthaltsräumen (wie z. B. Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer o. ä.) mit einfachverglasten Fenstern oder alten Isolierglasfenstern ohne Dichtungen < 30 dB gefördert. Eingebaut werden Schallschutzfenster mit einem Schalldämm-Maß von 39 dB. Zusätzlich zu den Fenstern wird der Einbau von Schalldämmlüftern in Schlafräumen gefördert. Alternativ zu den Schalldämmlüftern bieten wir auch einen elektrischen Fensterantrieb zum automatischen Öffnen und Schließen der Fenster an. Die Aufträge werden von der Flughafen Hamburg GmbH an die Firmen vergeben, die bei der Flughafen Hamburg GmbH unter Rahmenvertrag stehen.

Welche Kosten werden übernommen?

Bei der Installation von Schalldämmlüftern oder einer Fensterautomation und beim Einbau von Schallschutzfenstern an Stelle von einfachverglasten Fenstern oder alten Isolierglasfenstern ohne Dichtungen < 30 dB übernehmen die Stadt Norderstedt und der Flughafen Hamburg insgesamt 6 / 7 der Kosten. Ihr Eigenanteil beträgt 1/7 der Investitionskosten bzw. der Rechnungssummen. Mehraufwendungen oder Sonderwünsche gehen zu Lasten des Eigentümers.

Anforderungen an den Wohnraum

Es wird nur baurechtlich genehmigter Wohnraum gefördert, der privat genutzt wird. Bauten, die nach dem 04.06.1976 in der ehemaligen Lärmschutzzone 1 oder 2 entstanden sind und Anforderungen bezüglich des Bauschalldämmmaßes zu erfüllen hatten, werden nicht gefördert. Bauten, die nach Festsetzung des Lärmschutzbereichs am 22.02.2012 erbaut wurden, sowie An-, Um- und Ausbauten haben ebenfalls Anforderungen an das Bauschalldämmmaß zu erfüllen und werden nicht gefördert.

Der Antrag

Antragsberechtigt sind Eigentümer von Wohnhäusern, die sich innerhalb des freiwilligen Förderungsgebietes „8++“ befinden. Die förderungsberechtigten Straßenzüge finden Sie im abgebildeten Straßenverzeichnis. Die genannten Ansprechpartner geben dazu gerne Auskunft.

Der Antrag ist schriftlich bei der Stadt Norderstedt mit dem beiliegendem Antragsformular und den dazugehörigen Anlagen einzureichen. Der Antrag ist bis zum 31.12.2019 zu stellen. Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Zentralbereich Umwelt der Flughafen Hamburg GmbH und der Stadt Norderstedt. Wir beraten Sie gerne.

Laufzeit und Fördermittel

Das Programm läuft bis die Fördermittel erschöpft sind, längstens bis zum 31.12.2019.

Downloads

Einbau in Schlaf- und Kinderzimmern

Beispiele einer Förderung

Antrag Lärmschutzprogramm für Norderstedt 8++

Ansprechpartner

Flughafen Hamburg GmbH

Frau Çekel Demet

Flughafen Hamburg GmbH

Stadt Norderstedt

Frau Freytag

Fachbereich Bauaufsicht