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Aktuelles und Neues in der Kinderbetreuung

Bundes- und Landesgesetzgebung und auch lokalpolitische Beschlüsse haben Auswirkungen auf die Kinderbetreuung in Norderstedt. Hier wollen wir Sie daher zukünftig über aktuelle Themen rund um die Kinderbetreuung informieren. Außerdem finden Sie hier auch Informationen über aktuelle Veranstaltungen unserer Kindertageseinrichtungen.

Informationen für Eltern von Kindern in Krippe, Kita, Hort und
Tagespflege

Liebe Eltern,

der Coronavirus betrifft uns alle und wir wissen nicht welche weiteren Maßnahmen noch getroffen werden und wie lange Maßnahmen andauern werden. Diese besondere Situation, sowie die Sorge um Gesundheit, berufliche und finanzielle Perspektiven verunsichert viele Menschen.

Kinder und Erwachsene können darauf mit unterschiedlichen Stress-Symptomen reagieren, wie z.B. mit Kopf- und Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schlafproblemen, Gereiztheit.

Zudem bedeutet die Schließung von Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen besondere Herausforderungen für die Kinder und Familien.

Daher haben wir für Sie einige hilfreiche Hinweise zusammengestellt ....mehr erfahren

Stadt Norderstedt zahlt während der Coronavirus-Krise anfallende Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung zurück

Norderstedt. Allen Eltern in Norderstedt, deren Kinder eine Kita in der Stadt besuchen, werden die Kita-Gebühren, die für die Zeit der Kita-Schließung im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie anfallen, zurückerstattet. Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder hat sich hierauf einstimmig mit den Spitzen der Fraktionen der Norderstedter Stadtvertretung verständigt. Das Land Schleswig-Holstein wird die Rückzahlungen finanziell unterstützen. Auf einer Kabinettssitzung hat die Kieler Regierung beschlossen, 50 Millionen Euro für die Erstattung der Elternbeiträge bereit zu stellen. Ein formaler politischer Beschluss der Norderstedter Stadtvertretung zu den Rückerstattungen steht derzeit noch aus.

Die Stadtverwaltung hat sich umgehend mit der Problematik der Handhabung der Finanzierungsbeträge im Zusammenhang mit den erforderlichen Kita- und Schulschließungen auseinandergesetzt. Ziel ist es, Eltern eine schnell greifende Lösung zu bieten, um sie nicht zusätzlichen finanziellen Belastungen in Zeiten der Coronavirus-Krise auszusetzen. Die Rückzahlung gilt für die Kitas aller Trägerschaften in der Stadt Norderstedt.

Bei den Kitas in städtischer Trägerschaft gilt, dass die Stadt die Beiträge für April nicht per Bankeinzug einziehen wird. Ein entsprechender Einziehungsstopp ist bereits veranlasst worden. Wichtig ist: Eine genaue Abrechnung hinsichtlich der Beiträge und Beitragsrückerstattungen wird erst nach der Coronavirus-Krise erfolgen können. Bei Zahlungen per Dauerauftrag beziehungsweise Überweisung sollten Eltern prüfen, ob sie den Elternbeitrag für April aussetzen können oder aber gegebenenfalls diesen nicht überweisen. Sollte ein Überweisungsstopp nicht mehr fristgerecht möglich sein, erfolgt eine Rückerstattung der Beiträge zu einem späteren Zeitpunkt an die Eltern durch die Stadt Norderstedt.

Bei jenen Kitas, die nicht in städtischer Trägerschaft sind, wird die Stadt die entstehenden Einnahmeausfälle aufgrund der nicht zu zahlenden Elternbeiträge an die jeweiligen Träger erstatten. Eltern müssen mit dem zuständigen Träger der von ihrem Kind besuchten Kita direkt klären, wie die Erstattung ihrer Beiträge erfolgen wird.

Für die Kindertagespflege gilt: Eine Abrechnung der Einzelfälle muss hier erfolgen, weil die Tagespflege ihren Betrieb mit maximal fünf Kindern aufrechterhalten kann und darf. Jenen Eltern, deren Kinder nicht betreut werden, werden die Beitrage nach Beendigung der Coronavirus-Krise von der Stadt Norderstedt erstattet.

Bei der Grundschulkind-Betreuung wird die Stadt Einnahmeausfälle erstatten, die durch nicht zu zahlende Elternbeiträge an die Träger entstehen. Dies betrifft die BEB gGmbH, die Horte und andere Betreuungseinrichtungen in Norderstedt. Eltern werden gebeten, mit dem für sie zuständigen Träger zu klären, wie die Erstattung ihrer Beiträge erfolgt.

Viele Informationen zum Thema „Corona-Virus“ finden die Bürgerinnen und Bürger unter www.norderstedt.de im Internet und auf der Facebookseite der Stadt Norderstedt.

Norderstedter Politik signalisiert: Kita-Gebühren werden wegen der Kita-Schließungen Zurückerstattet

Wichtige Botschaft für Norderstedter Kita-Eltern: Während einer Telefon-Konferenz mit Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder haben sich die Spitzen der Fraktionen der Norderstedter Stadtvertretung am Sonnabend einstimmig darauf verständigt, dass wegen der allgemeinen Kita-Schließungen im Zuge der Corona-Virus-Ausbreitung die Kita-Gebühren für die Zeit der Schließungen zurückgezahlt werden. Einen formalen Beschluss dazu wird die Norderstedter Politik voraussichtlich erst im April fassen.

Kindernotbetreuung in Kitas wird fortgesetzt

Das Landeskabinett hat gestern (19. März) beschlossen, dass die Kindernotbetreuung in Kitas fortgesetzt wird. Diese Regelung gilt aktuell bis zum 19. April 2020. Alle Norderstedter Eltern, die die Kindernotfallbetreuung in den letzten Tagen in Anspruch genommen haben, können diese daher wie gewohnt auch ab Montag weiter nutzen.

Kitas und Schulen werden geschlossen - Informationen zum Thema Kinderbetreuung

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat am Freitag entschieden, dass im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ab sofort Schulen, Hochschulen und Kitas bis zunächst zum 19. April geschlossen bleiben. Für die Betreuung von Kindern aus Kitas, Grundschulen und aus den Klassenstufen fünf und sechs an weiterführenden Schulen gelten „Sonderregelungen“ bis zum 20. März beziehungsweise bis zum 18. März (siehe unten).

Als wichtige Information für Norderstedter Eltern von Kita-Kindern, Grundschülern und Schülern der Jahrgangsstufen fünf und sechs: 

Die ab Montag, 16. März, angebotene Übergangs- beziehungsweise Notbetreuung findet in der jeweiligen Einrichtung statt – beziehungsweise wird von dort aus organisiert. Bringen Sie also am Montag Ihr Kind in die bekannte Kita oder Schule, wenn Sie zu den nachfolgend genannten Personengruppen (siehe unten) gehören und keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung haben. Sollten Sie unsicher sein, ob Ihre berufliche Tätigkeit in die genannten Bereiche fällt, können Sie ab Montag folgende Rufnummer anrufen:

040/ 535 95 722.

Bringen Sie Ihr Kind nicht in Einrichtungen, wenn Sie aus den sogenannten Risikogebieten (zum Beispiel Italien und Österreich/Tirol) kommen und wenn in Ihrer Umgebung Verdachtsfälle beziehungsweise bestätigte Corona-Erkrankungen aufgetreten sind.

Bitte informieren Sie sich weiter hier auf der Homepage der Stadt und verfolgen Sie die aktuellen Nachrichten in den Medien.

Die derzeitige Sondersituation stellt auch alle Betreuungseinrichtungen und die Verwaltungen auf Orts-, Kreis- und Landesebene vor besondere Herausforderungen. Bitte haben Sie also Verständnis, dass nicht in allen Fällen und vor allem nicht immer sofort eine individuell bestmögliche Betreuung angeboten werden kann.

Laut dem Erlass des Landes ist die „beschränkte Alternativ-Betreuung“ der Kinder daran gekoppelt, dass „die Eltern in besonders kritischen Infrastrukturen arbeiten“ und keine andere Betreuung organisieren können.

Das Land nennt dazu explizit:

Zu den kritischen Infrastrukturen zählen folgende Bereiche:

  • Energie - Strom, Gas, Kraftstoffversorgung etc., 
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel) - inkl. Zulieferung, Logistik, 
  • Finanzen - ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers,
  • Gesundheit - Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, ggf. Niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore
  • Informationstechnik und Telekommunikation - insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze,
  • Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation, 
  • Transport und Verkehr - Logistik für die KRITIS, ÖPNV, 
  • Wasser und Entsorgung,
  • Staat und Verwaltung - Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz sowie
  • Grundschullehrkräfte, Sonderpädagoginnen an Förderzentren mit Internatsbetrieb und in Kindertageseinrichtungen Tätige.

Den vollständigen Erlass der Landesregierung finden Sie im Internet auf der Seite der Landesregierung im Internet:

 https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/Presse/PI/2020/MP/20200314_Erlass_Corona.html

Kita-Reform 2020

Informationen zur Kita-Reform 2020 erhalten Sie über den nebenstehenden Link auf den Internetseiten des Landes Schleswig-Holstein.

Letzte Aktualisierung: 10. März 2020

Kita-Portal Schleswig-Holstein

Die Betreuungsangebote der meisten Norderstedter Kindertageseinrichtungen können Sie bereits jetzt schon über den nebenstehenden Link im Kita-Portal Schleswig-Holstein einsehen.

Bei einigen Kindertageseinrichtungen ist auch schon eine "Online"-Vormerkung möglich. Wichtig: Die nach der online erfassten Vormerkung erforderliche Freischaltung ist aktuell auch nur bei den Kindertageseinrichtungen möglich, die diese "Online"-Vormerkung zulassen!

Für die Kindertageseinrichtungen in städtischer Trägerschaft kann aktuell noch keine "Online"-Vormerkung vorgenommen werden.

Alle Norderstedter Kindertageseinrichtungen sowie die Fachberatung Kindertagespflege arbeiten aktuell mit Hochdruck daran, bis zum 01.08.2020 das Kita-Portal Schleswig-Holstein mit "Leben" zu füllen. Spätestens ab diesem Datum soll es möglich sein, dass Eltern ihre Kinder online für eine Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege vormerken lassen können.

Die Umsetzung der "Online"-Vormerkung wird je nach Träger (z.B. durch die Einrichtung von Schnittstellen zu eigenen Kita-Verwaltungsprogrammen) unterschiedliche Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass bis zum 01.08.2020 noch nicht bei allen Kindertageseinrichtungen "Online"-Vormerkungen möglich sind. 

Weitere Informationen (Vorteile für Eltern, Vorteile für Einrichtungen und Kindertagespflegepersonen, Gesetzliche Grundlage, Downloads) zum Kita-Portal Schleswig-Holstein erhalten über den nebenstehenden Link auf den Internetseiten des Landes Schleswig-Holstein.

Hinweis für Kindertageseinrichtungen in kirchlicher und freier Trägerschaft

Sollten Fragen zum Kita-Portal Schleswig-Holstein bestehen oder Probleme bei der Umsetzung auftreten, wenden Sie sich gerne an die beiden nebenstehenden Kontakte.

Letzte Aktualisierung: 06. März 2020

Kontakt

Frau Schneider
Fachbereich Kindertagesstätten

  • Raum: 129
  • Telefon: 040 - 535 95 145
  • Fax: 040 - 535 95 650
  • E-Mail: E-Mail

Herr Schröder
Fachbereich Kindertagesstätten

  • Raum: 129
  • Telefon: 040 - 535 95 144
  • Fax: 040 - 535 95 650
  • E-Mail: E-Mail

Masernschutz nach dem Infektionsgesetz ab 01.03.2020

Zum Zeitpunkt der Aufnahme muss gegenüber den Kindertageseinrichtungen (KiTas und Kindertagespflege) ein ausreichend vorhandener Masernschutz gemäß § 20 Abs. 8 und 9 Infektionsschutzgesetz nachgewiesen werden. Auch bei einem Wechsel der Kindertageseinrichtung ist ab 01.03.2020 der Nachweis über den Masersschutz zu erbringen. Andernfalls ist eine Aufnahme eines Kindes nicht zulässig.

Hier einmal die wichtigsten Regelungen in Bezug auf Kindertageseinrichtungen:

Ab 01.03.2020

  • gilt für alle neu aufzunehmenden Kinder
  • gilt für alle neu in der Einrichtung Tätigen, geboren nach dem 31.12.1970 (d.h. pädagogische Beschäftigte, Küchenkräfte, Hausmeister, Reinigungskräfte, Auszubildende, Praktikanten, Ehrenamtliche)
  • vor Aufnahme bzw. vor Beginn der Tätigkeit sind nachzuweisen:
    - erfolgte Impfung (ab Vollendung 1. Lebensjahr mindestens eine Impfung, ab Vollendung des 2. Lebensjahres mindestens zwei Impfungen) oder
    - ausreichende Immunität (z.B. nach Erkrankung) oder
    - Kontraindikation zu einer Impfung
  • nachzuweisen durch Vorlage Impfausweis oder ärztliche Bescheinigung (bzw. ärztliche Bescheinigung für die Aufnahme in Kindertageseinrichtungen)
  • wenn Nachweis nicht vorgelegt wird:
    - darf keine Betreuung erfolgen!
    - ist ein Tätigwerden verboten!

Bis 31.07.2021

  • gilt für alle betreuten Kinder
  • gilt für alle in der Einrichtung Tätigen, geboren nach dem 31.12.1970 (d.h. pädagogische Beschäftigte, Küchenkräfte, Hausmeister, Reinigungskräfte, Auszubildende, Praktikanten, Ehrenamtliche)
  • muss spätestens ein Nachweis vorgelegt worden sein für:
    - erfolgte Impfung (ab Vollendung 1. Lebensjahr mindestens eine Impfung, ab Vollendung des 2. Lebensjahres mindestens zwei Impfungen) oder
    - ausreichende Immunität (z.B. nach Erkrankung) oder
    - Kontraindikation zu einer Impfung
  • nachzuweisen durch Vorlage Impfausweis oder ärztliche Bescheinigung (bzw. ärztliche Bescheinigung für die Aufnahme in Kindertageseinrichtungen)
  • wenn Nachweis nicht vorgelegt wird:
    - Meldung an das Gesundheitsamt zwingend notwendig!
      (Gesundheitsamt fordert dann Nachweis an und kann im jeweiligen Einzelfall das Betreten bzw. Tätigwerden in der Einrichtung untersagen!)
Letzte Aktualisierung: 05. März 2020