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Stadtarchiv

Das Stadtarchiv Norderstedt ist das „Gedächtnis der Verwaltung“ und damit auch so das Gedächtnis der Stadt Norderstedt. Es hat die im Landesarchivgesetz geregelte Aufgabe, die archivwürdigen Unterlagen der Stadtverwaltung zu verwahren, zu erhalten und zu erschließen. Aufbewahrt, geordnet und erschlossen werden schriftliches und bildliches Kulturgut sowie Tondokumente der Stadt Norderstedt und ihrer vier Ursprungsgemeinden.
Neben Verwaltungsakten werden z.B. Personenstandsbücher, Urkunden, Fotos, Karten, Pläne, Zeitungen, Ton- und Datenträger, Zeitzeugenberichte sowie regionalgeschichtliche Literatur aufbewahrt und erschlossen. Das Archiv wurde 1972 gegründet und zunächst ehrenamtlich geführt. Seit 1980 wird es hauptamtlich geführt.
Die Archivbestände können wesentlich sein für die Rechtsprechung und die Sicherung rechtlicher Ansprüche, sie liefern die Basis für Schul- und Forschungsprojekte zur Stadtgeschichte, bietet Quellen zur Ahnenforschung und sind wesentlich für das Verständnis von Gegenwart und Geschichte. Sie sind ein Grundpfeiler für die Identifikation der Bewohner*innen mit ihrer Stadt und helfen bei der Vermittlung von lebendiger Geschichte.

Bestände
Die Originalaktenbestände stammen fast alle aus der Zeit nach 1870.
Gegliedert sind die Bestände in die der Ursprungsgemeinden (bis 1970, abgeschlossene Bestände) und in die der Stadt Norderstedt (ab 1970). Bei den Ursprungsgemeinden ist der Bestand Garstedt der umfangreichste, der Bestand Harksheide hat den zweithöchsten Aktenanteil während die Beständen Glashütte und Friedrichsgabe nur über einen geringen Aktenbestand verfügen.
Hinzu kommen der Bestand des Foto-, Negativ- und Diasammlung, der Bestand Zeitungen, der Bestand Zeitungsausschnittsammlung, der Bestand Oral History sowie veröffentlichte und unveröffentlichte Literatur zur Regionalgeschichte.

Gern beantworten wir Ihre Anfragen, unterstützen Ihre Recherchen und die Anfertigung von Reproduktionen. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns.