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Umweltpädagogische Angebote

Hören lernen mit der Horchbox

Horchbox   Die Horch-Box ist ein prall gefüllter Koffer mit pädagogischen Angeboten, um das Thema Lärm kindgerecht zu bearbeiten. Angeregt wurde die Entwicklung der Horchbox durch ver­schiedene Anfragen aus dem schulischen Raum. Ziel ist es, eine Sensibilisierung für das Thema Lärm zu erreichen. Wenn Kinder und Jugendliche Hörerlebnisse bewusst wahrnehmen und bewerten, sind wichtige Grundlagen vorhanden, selbst weniger Lärm zu erzeugen. Außer­dem werden die Gefahren irreversibler Hörschäden thematisiert und leicht umsetzbare Aktionen zu lärm­mindernden Maßnahmen vermittelt.


Das neue umweltpädagogische Angebot bietet u.a. die folgenden Elemente:

  • ein einfaches Schallpegelmessgerät, mit dem die Lautstärke verschiedener Schallereignisse sicher abgeschätzt werden kann;
  • viele ausgearbeitete Spiele zum Thema Geräusche - z.B. das „Lauschwunder“, ein Geräusche-Memory;
  • Hörbeispiele auf CD zum Mitraten und Gestalten von eigenen Hörspielen,
  • Bauanleitungen für Hörverstärker (z.B. ein Hörrohr), Geräusch­quellen (z.B. das Dosophon) und viele thematisch passende Spiele;
  • reichhaltiges Informationsmaterial – auch Vorschläge und Arbeitsbögen zur Gestaltung von Unterrichtsbeiträgen oder Themenwochen in Kindergärten, Jugendeinrichtungen und Schulen.

Damit bietet das Amt Nachhaltiges Norderstedt erstmalig hörbares Material zum Thema Lärm für die Umwelterziehung an. Es ist für viele Altersstufen geeignet, nicht nur für Kinder und Jugendliche.
Als ergänzendes Angebot kann die Lautstärke-Ampel ausgeliehen werden. Sie lässt sich individuell eichen und unterscheidet dann zulässige Geräusche (wie bei einer normalen Verkehrsampel in „grün“) von zu lauten Lärmbelastungen („rot“).  Die Horch-Box ist kostenlos beim Fachbereich Umwelt im Rathaus aus­zuleihen.

Eine weiteres Angebot ist „Akustik und Lärm" – eine Mitmachbroschüre für Kinder vom Umweltbundesamt (Handreichung für Lehrkräfte).

Tonabenteuer

Tonabenteuer   Zum internationalen Tag gegen Lärm stellte die Stadt Norderstedt den Norderstedter Grundschulen erstmals im April 2009 ein neues Umwelt­bildungsangebot vor: das „Ton-Abenteuer“. Das Amt Nachhaltiges Norderstedt hatte in Zusammen­arbeit mit der Umwelt­pädagogin Lore Otto einen Projekttag für Grundschüler/-innen ent­wickelt, an dem das sinnliche Hörerleb­nis an 6 Stationen im Mittelpunkt eines interaktiven, auf Kinder ausgerichteten Programms steht. Aufgrund des großen Erfolgs wurde das „Ton-Abenteuer“ 2010 wiederholt.

Durch den spielerischen Umgang mit den zwei Themen „was sind Töne?“ und „wie höre ich?“ erlebten die Kinder durch Mitmachen und Ausprobieren, wie wichtig der Schutz des eigenen Gehörs ist. Dazu erprobten in beiden Jahren rund 250 begeisterte Kinder und Lehrer/-innen in Kleingruppen an insgesamt 6 Forscherstationen folgende unterstützende Elemente:

  • Stimmen der Natur: Warum sind Töne für Tiere so wichtig? (mit der Biologin Frau Burger)
  • Töne hören, fühlen, sehen: Lassen sich Töne sehen und fühlen? (mit der Klangpädagogin Frau Thomas)
  • Dezibel reizt Hammer: Wie funktioniert mein Ohr? (mit Frau Vanselow vom Landesförderzentrum Hören)
  • Forscherstationen 1, 2 und 3: Lässt sich die Intensität von Geräuschen messen? Wie verändere ich die Ton­höhe? Wie werden Töne über die Luft zum Ohr geleitet? (mit dem Fachbereich Umwelt)

Rundweg der Klänge

Rundweg der Klänge   Der  Rundweg der Klänge ist der erste von insgesamt 7 geplanten Themen-Rundwegen. Er wurde im Herbst 2010 fertiggestellt. Ziel des Konzeptes ist es, eine attraktive Alternative für die Mobilität in der Stadt anzubieten – ohne Auto und damit lärm- und schad­stoffarm. Hier verbindet sich Freizeitgenuss zu Fuß oder per Rad mit neuen Themen und Erfahrungen: Welche Tiere und Pflanzen mögen es besonders feucht? Wie bestimmt die Sonne unser Leben? Wie lässt sich ein Wald nachhaltig nutzen? Namen und Symbole an der Beschilderung drücken die Besonderheit jedes Weges aus.


Auf sieben Kilometern verführt der Rundweg der Klänge mit seinen 13 Klangspielobjekten mitten in Norderstedt dazu, sie mit allen Sinnen zu erleben. Töne lassen sich nicht nur hören, sondern auch spüren! Etwa wenn der Summstein oder die Granitharfe vibrieren. Sie können sogar sichtbar werden, z.B. bei den schwingenden Glocken der Glockenhängebrücke. Töne helfen uns im Alltag dabei, dass wir uns orientieren, mit unseren Mitmenschen verständigen oder Gefühle ausdrücken können. Je nach Tonart und Lautstärke können Klänge unseren Ohren schmeicheln oder sie als Lärm belästigen. Deswegen müssen wir unser Gehör schützen. Spannende Informationen für Jung und Alt zu den Themen „was sind Töne?“ und „wie höre ich?“ bietet die Infostele im Tarpenbekpark in Höhe der Straße Deckerberg oder das in allen Büchereien kostenlos erhältliche Faltblatt „Rundweg der Klänge“.
 

Themenrundwege   Hier finden Sie die Seiten zu den Themenrundwegen.

Akustische Phänomene erleben mit der Rallye auf dem Rundweg der Klänge

Rechtzeitig zum Sommer bietet die zum Tag der Umwelt am 5. Juni 2011 neu ausgearbeitete umweltpädagogische Rallye [PDF: 176 kB] zum Rundweg der Klänge ein abwechslungsreiches Programm für ein breites Publikum. Viele Kind gerechte Aufgaben und spannende Experimente zu den 13 Klangspielobjekten des 7km langen Rundweges vermitteln auf spielerische Art Wissenswertes zum Thema „was sind Töne“ und „wie höre ich“. An den 13 Klangobjekten des Rundweges der Klänge werden spielerisch akustische Phänomene erlebbar. Man kann Musik erzeugen, Töne im Bauch spüren, genau hinhören oder zartes „Elfengeklingel“ in Gang setzen. Der Rallyebogen bietet Anregungen für ein intensives Erfahren und spielerisches Erkunden im Team. Der Rundweg der Klänge verläuft im Zentrum der Stadt fast ausschließlich durch verschiedene Grünanlagen (entlang der U-Bahn, durch den Lillelund-Park und auf dem Tarpenbek-Wanderweg). Er ist sehr gut fußläufig, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Rallye steht allen Interessierten hier im Internet kostenlos zur Verfügung und bietet spannende Aktionen für Kindergeburtstage oder andere Feiern. Sie kann an jeder Station begonnen werden und dauert ca. 2 bis 3 Stunden. Es empfiehlt sich, in kleineren Gruppen an unterschiedlichen Stationen oder hintereinander zu starten. Weitere Informationen zum Rundweg der Klänge erhalten Sie im Rathaus oder auf diesen Seiten.

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