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Spielplatz Möhlenbarg wird inklusiv gestaltet. Bürgerinnen und Bürger haben ihre Ideen mit eingebracht

Mittwoch, 20. Januar 2021

Norderstedt. Die Stadt Norderstedt setzt die Aufwertungsmaßnahmen für ihre Spielplatzanlagen fort und setzt dabei ein weiteres Zeichen für Inklusion. Der Spielplatz Möhlenbarg wird bis zum Sommer 2021 neugestaltet und künftig Kindern mit körperlichen Beeinträchtigungen eine Möglichkeit bieten, im Freien auf einem Spielplatz weitgehend barrierefrei mit anderen Kindern zu spielen.

Im August 2019 hatte die Stadt mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein Beteiligungsverfahren gestartet, um Ideen für die künftige Gestaltung des Spielplatzareals zu sammeln und auszuwerten. Explizit gewünscht wurde, dass eine inklusive Gestaltung erfolgt, dass also für Kinder mit Beeinträchtigungen eine Möglichkeit geschaffen wird, gleichberechtigt am Freizeit- und Spielgeschehen teilnehmen zu können, so wie etwa beim Spielplatz Astrid-Lindgren-Park auch. Diesem Wunsch ist die Stadtverwaltung, die besonderen Bedürfnissen von Menschen soweit wie technisch umsetzbar Rechnung trägt, gerne nachgekommen. So sind etwa spezielle Bodenbeläge und Rampen eingebaut worden, damit die Fahrt mit dem Rollstuhl oder auch einem Rollator ohne Schwierigkeiten absolviert werden kann und der Spielplatz auch wirklich zum Ort für Begegnungen für alle Menschen werden kann.

Nach der Neugestaltung bietet der Spielplatz mit fast 3.500 Quadratmetern Fläche Angebote für Kleinkinder und auch Jugendliche bis 18 Jahre, sowie für begleitende Erwachsene. Eine Sandbäckerei und Spielhäuser, eine Wellenrutsche, ein Niedrigseilgarten, Jugendbänke, Rutschen, Kletter- und Balanciermöglichkeiten, Baumhäuser und Picknicktische sind Elemente des neu gestalteten Spielplatzes. Die Investitionskosten liegen bei 135.000 Euro.

Für die Baumaßnahmen muss das Grundstück ab dem 25.01.2021 für die gesamte Dauer der Bauzeit vollständig abgesperrt werden. Voraussichtlich im Juni 2021 werden die Arbeiten beendet sein. Witterungsbedingt können Verzögerungen eintreten. Die Stadt bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für mögliche Einschränkungen.