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Norderstedter »TriBühne« zum Impfzentrum umgebaut - Start der Impfungen voraussichtlich im Januar

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Norderstedt. Das Impfzentrum in der Norderstedter „TriBühne“ ist startklar. Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder hat jetzt gemeinsam mit Landrat Jan Peter Schröder den Aufbau und die künftige Organisation der Impfeinrichtung im städtischen Veranstaltungszentrum in Norderstedt-Mitte vorgestellt. „Es ist sehr schön, dass es gemeinsam gelungen ist, dieses Impfzentrum nach Norderstedt zu bringen – und ich bin stolz darauf, dass die `TriBühne` innerhalb so kurzer Zeit umgebaut wurde“, sagte die Oberbürgermeisterin. Landrat Schröder bedankte sich für die „starke Unterstützung“ der Stadt Norderstedt ebenso wie die der Gemeinden Kaltenkirchen und Wahlstedt, wo zwei weitere Impfzentren entstanden sind.

Wie der Landrat in Norderstedt sagte, geht das Kreis-Gesundheitsamt davon aus, dass die Impfungen in den Impfzentren ab Januar beginnen. Dies sei abhängig davon, wann und wie viel Impfstoff nach Schleswig-Holstein geliefert werde, und wie dann das Land über die Verteilung entscheide. „Wir sind startklar und in Warteposition“, sagten Elke Christina Roeder und Jan Peter Schröder unisono. „Wann und wo in Schleswig-Holstein angefangen wird, darüber entscheidet jetzt das Land“, so die Oberbürgermeisterin. Der Landrat ergänzte, dass möglicherweise schon nach den Weihnachtsfeiertagen mit mobilen Impfteams begonnen werde, in den Senioren- und Pflegeheimen im Kreis Segeberg zu impfen. Was die Impfzentren im Kreis angehe, so werde man in Kaltenkirchen starten, Wahlstedt und Norderstedt folgten – verfügbare Impfdosen vorausgesetzt.

Im Norderstedter Impfzentrum, das wegen der zentralen Lage in der Stadtmitte und in U-Bahn- und AKN-Bahnhof-Nähe vor allem mit dem ÖPNV aus allen Richtungen sehr gut zu erreichen ist, sind drei sogenannte Impflinien aufgebaut. „Wir können sehr flexibel vergrößern“, sagte die Oberbürgermeisterin. Der Plan sieht vor, dass pro Impflinie und pro Stunde bis zu zwölf Menschen registriert, aufgeklärt und geimpft werden können. Stadt und Kreis gehen davon aus, dass das Norderstedter Impfzentrum mindestens ein halbes Jahr lang in Betrieb sein wird. Zum Einsatz werden zusammen mit Ärzten und Pflegepersonal auch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr kommen.

Aufgebaut worden sind unter anderem auch ein Wartebereich, wo die erforderlichen Mindestabstände eingehalten werden können, und ein großzügiger „Ruheraum“, wo die Geimpften noch für einige Zeit verweilen können. Geführt werden die zu Impfenden vom Eingang am Rathausmarkt im „Einbahnstraßen-System“ bis zum Ausgang an der Rückseite der „TriBühne“. Dort werden zum Beispiel auch Rollstuhlfahrende das Gebäude über eine Rampe barrierefrei verlassen können.

Wie der Landrat beim Termin in Norderstedt sagte, wird es eine bundesweit einheitliche Anmelde- und Registrierungslogistik geben. Geimpft werde in Norderstedt, Wahlstedt und Kaltenkirchen nur, wer vorher einen Termin vereinbart habe. Die Menschen hätten die Wahl, wo sie sich impfen ließen, so Schröder. „Wir gehen davon aus, dass gerade auch viele Menschen aus dem Norden Hamburgs ins Norderstedter Impfzentrum kommen“, sagte die Oberbürgermeisterin. Das Norderstedter Impfzentrum ist ausdrücklich als „länderübergreifende“ Einrichtung konzipiert.

Apropos Konzept: Wie Kai Evers, Geschäftsführer der Mehrzwecksäle Norderstedt GmbH als Betreiberin der „TriBühne“, erläuterte, ist das Impfzentrum so aufgebaut, dass im kommenden Jahr – vorausgesetzt der Kulturbetrieb wird wieder erlaubt – Theater- oder Musikveranstaltungen parallel zum Impfbetrieb stattfinden könnten.

Hinweis zum Foto: Wir stellen Ihnen das Foto kostenfrei zur Verfügung/Berichterstattung zum Impfzentrum Norderstedt – Foto/Copyright Stadt Norderstedt

(Das Bild zeigt Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder (links) und Landrat Jan Peter Schröder)