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Norderstedt bekommt »länderübergreifendes« Impfzentrum

Donnerstag, 26. November 2020

Norderstedt. Auch in der Stadt Norderstedt werden sich die Menschen in Zukunft gegen das Coronavirus impfen lassen können: Wie der schleswig-holsteinische Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg am Donnerstag nach Beratungen mit der Hamburger Gesundheitssenatorin Dr. Melanie Leonhard der Norderstedter Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder mitteilte, soll in Norderstedt ein „länderübergreifendes“ Impfzentrum entstehen. Die Stadt geht davon aus, dass dafür Teile des städtischen Veranstaltungszentrums „TriBühne“ in Norderstedt-Mitte genutzt werden.

„Diese Entscheidung wird nicht nur die Norderstedterinnen und Norderstedter sehr freuen, sondern sicherlich auch viele Menschen im Norden von Hamburg. Die jetzige Entscheidung ist das Resultat gemeinschaftlicher Beratungen zwischen den Ländern, aber auch das Ergebnis des Einwirkens und des Engagements vieler Beteiligter, die sich für Norderstedt als Standort eines Impfzentrums stark gemacht haben“, sagte die Norderstedter Oberbürgermeisterin. Nachdem das Land am Dienstag die 28 Standorte für Schleswig-Holstein benannt hatte – und Norderstedt dabei leer ausgegangen war, hatte Elke Christina Roeder Ministerpräsident Daniel Günther und Gesundheitsminister Garg in einem Schreiben aufgefordert, die Standort-Entscheidung nochmals zu überdenken. Unterstützung kam dabei unter anderem auch von der CDU-Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hofmann.

Die Stadt hatte Kreis und Land die „TriBühne“ als möglichen Standort eines Impfzentrums benannt, unter anderem mit Verweis auf die guten ÖPNV-Anbindungen. In der Liste des Landes waren dann für den Kreis Segeberg Wahlstedt und Kaltenkirchen benannt worden.

„Es ist schön, dass diejenigen, die sich für ein Impfzentrum in Norderstedt eingesetzt haben, auf offene Ohren in Kiel und auch in Hamburg getroffen sind“, sagte Elke Christina Roeder.