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»Bekanntmachung nach § 3 Abs. 2 BauGB für den Bebauungsplan Nr. 338 Norderstedt "Glojenbarg zwischen Querpfad und Tarpenbekstraße"«

BEKANNTMACHUNG DER STADT NORDERSTEDT

 

Bebauungsplan Nr. 338 Norderstedt "Glojenbarg zwischen Querpfad
und Tarpenbekstraße",
Gebiet: östl. Glojenbarg, südl. Querpfad, nördl. Tarpenbekstraße, beidseitig Heimpfad

Öffentliche Auslegung des Entwurfs gem. § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch

                       

 

Der vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr in seiner Sitzung am 01.10.2020 gebilligte und zur öffentlichen Auslegung bestimmte Entwurf des Bebauungsplan Nr. 338 Norderstedt "Glojenbarg zwischen Querpfad und Tarpenbekstraße" und dessen Begründung inkl. Umweltbericht sowie auch ggf. in den textlichen Festsetzungen in Bezug genommene DIN-Vorschriften liegen in der Zeit

 

vom 09.11.2020 bis 10.12.2020

 

im Rathaus Norderstedt, Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, Fachbereich Planung, 2. Stock, Rathausallee 50, 22846 Norderstedt, während der Dienststunden (Mo-Fr 08:30 – 12:00, Mo-Mi 13:00 – 16:00, Do 13:00 -18:00, sowie nach besonderer Vereinbarung) in Zimmer 206 zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

 

Aufgrund der aktuellen, besonderen Situation durch die Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV-2 und der aus diesem Grunde angeordneten beschränkten Öffnung des Rathauses, ist eine Einsichtnahme der Unterlagen nur nach telefonischer Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 040 / 535 95 -285 vor den Sitzungsräumen der Stadt Norderstedt möglich.

 

Für das Plangebiet werden folgende Planungsziele angestrebt:

  • Städtebauliche Weiterentwicklung des Quartiers
  • Nachverdichtung durch Erhöhung des Maßes der baulichen Nutzung
  • Sicherung von öffentlich gefördertem Wohnraum
  • Verbesserung der Stellplatzsituation im Quartier
  • Sicherung des vorhandenen Baumbestandes

 

Es sind folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar, die in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet wurden und sich auf die folgenden Schutzgüter beziehen:

 

Mensch: Aussagen

  • zur Lärmaktionsplanung 2018-2023 inkl. strategischer Lärmkartierung      zum Straßen-, Schienen- und Flugverkehrslärm,
  • zur Besonnung der angrenzenden Gebäude

Tiere und Pflanzen: Aussagen

  • zur Bedeutung der Fläche (mögliche Vorkommen, Lebensräume, Aufenthaltsräume, Nahrungsräume) und zur Wirkung des Vorhabens auf potenzielle vorkommende Fledermäuse, Vögel und Käferarten (Eremiten).
  • zur Konfliktanalyse (Artenschutzprüfung, Verbotstatbestände)
  • zu Vermeidungs- und Kompensationsmaßnahmen
  • zu den Auswirkungen auf Arten und Lebensgemeinschaften (Baumbestand)
  • zu den Auswirkungen auf besonders streng geschützte Arten
  • zu Erhaltungsgeboten (Baumstandorte)
  • zu Anpflanzungen (Baumstandorte, Einfriedungen, Dachflächen)
  • zu artenschutzrechtlichen Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen

Boden und Wasser: Aussagen

  • zu Grundwasserständen,
  • zur Auswirkungen auf die Bodenfunktion
  • zu Maßnahmen zum Schutz des Bodens
  • zur Bilanzierung von Ausgleichsmaßnahmen
  • zu Maßnahmen zum Schutz des Wasserhaushaltes
  • zu Auswirkungen auf den Wasserhaushalt
  • zur Oberflächenentwässerung des Niederschlagswassers
  • zur Schmutzwasserkanalisation
  • zu Grundwasserständen
  • zur Versickerung von gesammelten Niederschlagswasser
  • zur Grundwasserhaltung
  • zur geothermischen Nutzung
  • zu Trinkwassergewinnungsgebieten

Luft: Aussagen

  • zur Luftqualitätsgüte
  • zu Auswirkungen auf die Luftbelastung

Klima: Aussagen

  • zu den klimaökologischen Funktionszusammenhängen zwischen bioklimatisch belasteten Siedlungsräumen und kaltluftproduzierenden Freiflächen im Stadtgebiet
  • zur Wärme- und Energieversorgung
  • zum Energiestandard der Gebäude
  • zu Art und Herstellung der Bauteile (Dach, Wand, Fenster) der Gebäude
  • zur Eigenverschattung der Dachflächen bezüglich der Nutzung von Photovoltaik
  • zu Auswirkungen auf das (Klein-)Klima

Landschaft: Aussagen

  • zu den örtlichen Erfordernissen und Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege flächenhaft für das Stadtgebiet
  • zu Auswirkungen auf das Landschaftsbild

Kultur- und Sachgüter: Aussagen:

  • keine

 

Zudem wurden die Wechselwirkungen zwischen den Umweltbelangen beurteilt.

 

Die diesen Informationen zu Grunde liegenden Unterlagen liegen mit aus.

 

Darüber hinaus liegen umweltbezogene Informationen in Form des Umweltberichtes zum Flächennutzungsplan 2020 der Stadt Norderstedt aus. Dieser stellt die voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen der Flächennutzungsplanung dar.

 

Der Planentwurf, die textlichen Festsetzungen, der Entwurf der Begründung inkl. Umweltbericht sowie die wesentlichen vorliegenden Stellungnahmen und diese Bekanntmachung sind zusätzlich im Internet unter www.norderstedt.de/bebauungsplan eingestellt und über den Digitalen Atlas Nord des Landes Schleswig-Holstein zugänglich.

 

Während der Auslegungsfrist können alle an der Planung Interessierten die Planunterlagen und umweltbezogenen Stellungnahmen einsehen sowie Stellungnahmen hierzu schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift abgeben. Weiterhin können auch Stellungnahmen per E-Mail an stadtplanung@norderstedt.de abgegeben werden, wenn diese eine eindeutige Identifizierung des Absenders ermöglichen.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgemäß abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan Nr. 338 Norderstedt "Glojenbarg zwischen Querpfad und Tarpenbekstraße" unberücksichtigt bleiben können, wenn die Stadt den Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist.

 

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Verbindung mit § 3 BauGB und dem Landesdatenschutzgesetz. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt „Informationspflichten bei der Erhebung von Daten im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nach dem BauGB (Artikel 13 DSGVO), das mit ausliegt.

 

 

Norderstedt, den 19.10.2020

 

STADT NORDERSTEDT

-Die Oberbürgermeisterin-

 

gez. Elke Christina Roeder