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Zukunftsstadt

Zukunftsstadt - ein Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in III Phasen

Norderstedt hat die erste Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschrieben hat, erfolgreich gemeistert. Als eine von 23 Kommunen hat sich die Stadt auch für die zweite Phase des Wettbewerbs qualifiziert. Unter dem Motto „Vorsprung durch Nachhaltigkeit“ will die Stadt auf unterschiedlichen Handlungsfeldern die Weichen künftig so stellen, dass Norderstedt durch eine nachhaltige Entwicklung im Standortwettbewerb weiter an Profil gewinnt und so für künftige Generationen lebenswert bleibt.

Diesem Wettbewerb liegt die Erkenntnis zugrunde, dass unsere Zukunft in den Städten entschieden wird. Hier leben die meisten Menschen, hier konzentrieren sich die Probleme, hier ist das größte Potenzial für Innovationen. Mit Anspruch und Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung ist die Richtung vorgegeben, nun geht es um die konkrete Ausgestaltung: Wie zukunftsfähig – oder „enkeltauglich“ (Prof. Klaus Töpfer in seinem Vortrag am Abend der Norderstedter Wirtschaft 2015) - ist Norderstedt bereits? Und was bedeutet das genau: zukunftsfähig? Wie soll sich Norderstedt entwickeln? Wie viele Ideen wollen wir anderen voraus sein? Welche Beiträge können Stadt, Bevölkerung und Wirtschaft leisten, um die Lebensqualität in Norderstedt weiter zu erhöhen und zu sichern? Ideen für nachhaltige und lebenswerte Städte gibt es viele: Doch welche Ansätze passen zu Norderstedt?

Diese Fragen wurden in Phase I gemeinsam mit der Bevölkerung und der Wirtschaft bearbeitet. Konstruktiv wurden miteinander Ideen und Lösungen diskutiert und 7 Leitziele für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet, die zu Norderstedt passt. In Phase II sollen nun kon­krete Maß­nahmen identifiziert und entwickelt werden, mit denen jeweils mehrere dieser 7 Leitziele adressiert werden. Dafür werden der Stadt ausgewählte wissenschaftliche Partnerinnen und Partner zu Seite stehen. In Phase III erfolgt die Umsetzung der ausgewählten Maßnahmen.

Laufende Informationen über den Wettbewerb finden Sie nicht nur hier auf unserer Webseite, sondern auch auf den offiziellen Webseiten des BMBF. Die Seite des Wissenschaftsjahrs 2015 beschreibt die Kampagne „Zukunftsstadt“, detailliertere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier und die Vision, mit der sich die Stadt Norderstedt beworben hat, können Sie hier nachlesen.

 

Leitziele

Gemeinsam mit Norderstedts Bevölkerung und Wirtschaft wurden in einem ersten Schritt sieben Leitziele  für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet, die zu Norderstedt passt. Sie sollen eine Ausrichtung der weiteren städtischen Entwicklung umreißen, die Norderstedt im Wettbewerb mit anderen Kommunen einen „Vorsprung durch Nachhaltigkeit“ verschafft. So wird die Stadt fit für die Herausforderungen der Zukunft und bleibt ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort.

Maßnahmen- und Umsetzungskonzept

Zwischen fünf renommierten Forschungseinrichtungen, die über ein ausgewiesenes Nachhaltigkeitsprofil verfügen, wurde ein Wettbewerb um das beste Konzept zur Umsetzung der Norderstedter Leitziele veranstaltet.

 

  • das Deutsche Institut für Urbanistik (difu),
  • Eble Messerschmidt Partner mit der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB)
  • die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST)
  • das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
  • das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS)

 

In diesem Wettbewerb hat das Konzept des IASS die Jury überzeugt. Es wurde daher zu einem Maßnahmen- und Umsetzungskonzept für Norderstedts Leitziele weiterentwickelt. Dazu gibt es einen ausführlichen Forschungsbericht und eine zusammenfassende Aufbereitung der Ergebnisse, die als Ausstellung erarbeitet wurde. Sie zeigt auf 13 Tafeln die folgenden Inhalte:

 

  • Zukunftsstadt Norderstedt - Einführung
  • Vier Ideenzentren - Orte für ein nachhaltiges Engagement
  • Ideenzentrum Garstedt
  • Ideenzentrum Mitte-Harksheide
  • Ideenzentrum Glashütte
  • Ideenzentrum Friedrichsgabe
  • Wie gelingt Nachhaltigkeit? - Begleitforschung
  • Nachhaltigkeit beim Bauen - Lernen von der Grünen Heyde
  • Entwicklung im Bestand - Aufwertung von alten Gewerbegebieten
  • Weniger ist mehr - Ideen-Wettbewerb für Kleinstwohnungen
  • Akzeptanz für Nachhaltigkeit - Erkenntnisse aus der Umfrage 1
  • Akzeptanz für Nachhaltigkeit - Erkenntnisse aus der Umfrage 2
  • Nachhaltige Entwicklung - Perspektiven für die Zukunft

 

In Phase II des Forschungsvorhabens „Zukunftsstadt Norderstedt – Vorsprung durch Nachhaltigkeit“ wurde außerdem eine repräsentative Meinungsumfrage in der Norderstedter Bevölkerung durchgeführt. Sie konnte die hohe Akzeptanz der in Phase I herausgearbeiteten sieben Leitziele für eine nachhaltige Entwicklung belegen. Außerdem wurden Fragen zu einigen Anwendungsfällen gestellt. Die Antworten darauf zeigen ebenfalls eine große Akzeptanz für nachhaltige Veränderungen und liefern somit wichtige Erkenntnisse für die Ausrichtung künftiger Planungen. Auf Basis dieser Ergebnisse bewirbt sich Norderstedt um die Fortführung des Vorhabens in Phase III.

 

Zukunftsstadt Wettbewerb

Zukunftsstadt - ein Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in III Phasen

Norderstedt hat die erste Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschrieben hat, erfolgreich gemeistert. Als eine von 23 Kommunen hat sich die Stadt auch für die zweite Phase des Wettbewerbs qualifiziert. Unter dem Motto „Vorsprung durch Nachhaltigkeit“ will die Stadt auf unterschiedlichen Handlungsfeldern die Weichen künftig so stellen, dass Norderstedt durch eine nachhaltige Entwicklung im Standortwettbewerb weiter an Profil gewinnt und so für künftige Generationen lebenswert bleibt.

Diesem Wettbewerb liegt die Erkenntnis zugrunde, dass unsere Zukunft in den Städten entschieden wird. Hier leben die meisten Menschen, hier konzentrieren sich die Probleme, hier ist das größte Potenzial für Innovationen. Mit Anspruch und Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung ist die Richtung vorgegeben, nun geht es um die konkrete Ausgestaltung: Wie zukunftsfähig – oder „enkeltauglich“ (Prof. Klaus Töpfer in seinem Vortrag am Abend der Norderstedter Wirtschaft 2015) - ist Norderstedt bereits? Und was bedeutet das genau: zukunftsfähig? Wie soll sich Norderstedt entwickeln? Wie viele Ideen wollen wir anderen voraus sein? Welche Beiträge können Stadt, Bevölkerung und Wirtschaft leisten, um die Lebensqualität in Norderstedt weiter zu erhöhen und zu sichern? Ideen für nachhaltige und lebenswerte Städte gibt es viele: Doch welche Ansätze passen zu Norderstedt?

Diese Fragen wurden in Phase I gemeinsam mit der Bevölkerung und der Wirtschaft bearbeitet. Konstruktiv wurden miteinander Ideen und Lösungen diskutiert und 7 Leitziele für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet, die zu Norderstedt passt. In Phase II sollen nun kon­krete Maß­nahmen identifiziert und entwickelt werden, mit denen jeweils mehrere dieser 7 Leitziele adressiert werden. Dafür werden der Stadt ausgewählte wissenschaftliche Partnerinnen und Partner zu Seite stehen. In Phase III erfolgt die Umsetzung der ausgewählten Maßnahmen.

Laufende Informationen über den Wettbewerb finden Sie nicht nur hier auf unserer Webseite, sondern auch auf den offiziellen Webseiten des BMBF. Die Seite des Wissenschaftsjahrs 2015 beschreibt die Kampagne „Zukunftsstadt“, detailliertere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier und die Vision, mit der sich die Stadt Norderstedt beworben hat, können Sie hier nachlesen.

Zukunftsstadt Maßnahmen und Umsetzungskonzept

Maßnahmen- und Umsetzungskonzept

Zwischen fünf renommierten Forschungseinrichtungen, die über ein ausgewiesenes Nachhaltigkeitsprofil verfügen, wurde ein Wettbewerb um das beste Konzept zur Umsetzung der Norderstedter Leitziele veranstaltet. Teilgenommen haben;

  • das Deutsche Institut für Urbanistik (difu),
  • Eble Messerschmidt Partner mit der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB),
  • die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST),
  • das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und
  • das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS).

In diesem Wettbewerb hat das Konzept des IASS die Jury überzeugt. Es wurde daher zu einem Maßnahmen- und Umsetzungskonzept für Norderstedts Leitziele weiterentwickelt. Dazu gibt es einen ausführlichen Forschungsbericht und eine zusammenfassende Aufbereitung der Ergebnisse, die als Ausstellung erarbeitet wurde. Sie zeigt auf 13 Tafeln die folgenden Inhalte:

In Phase II des Forschungsvorhabens „Zukunftsstadt Norderstedt – Vorsprung durch Nachhaltigkeit“ wurde außerdem eine repräsentative Meinungsumfrage in der Norderstedter Bevölkerung durchgeführt. Sie konnte die hohe Akzeptanz der in Phase I herausgearbeiteten sieben Leitziele für eine nachhaltige Entwicklung belegen. Außerdem wurden Fragen zu einigen Anwendungsfällen gestellt. Die Antworten darauf zeigen ebenfalls eine große Akzeptanz für nachhaltige Veränderungen und liefern somit wichtige Erkenntnisse für die Ausrichtung künftiger Planungen.

Auf Basis dieser Ergebnisse bewirbt sich Norderstedt um die Fortführung des Vorhabens in Phase III.



Ansprechpartner

Herr Brüning

Stabsstelle Nachhaltiges Norderstedt
Stabsstellenleiter

Zukunftsstadt_Visionswerkstatt Bevölkerung

Rückblick

Mit diesem Ergebnis wird sich die Stadt Norderstedt für die Phase III des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ bewerben, um den Vorsprung durch Nachhaltigkeit auszubauen.

Vergangene Veranstaltung

Ideenausstellung und Ideenauswahl für die „Zukunftsstadt Norderstedt“
Die Stadt Norderstedt möchte ihren „Vorsprung durch Nachhaltigkeit“ behalten und auch in Zukunft davon profitieren. Zu diesem Zweck wurden am 23. & 24.06.2017 im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ fünf renommierte Institutionen gewonnen, um aus verschiedenen Blickwinkeln ihre Ideen zur Umsetzung der Norderstedter Leitziele einer nachhaltigen Entwicklung zu entwerfen.
Für Norderstedt hatten sich folgende Forschungsinstitutionen in diesem Verfahren engagiert:
◾Deutsches Institut für Urbanistik (Berlin) mit der Leitidee „STADT GEMEINSAM GESTALTEN. KO-PRODUKTION für ein faires, grünes und gesundes Norderstedt“
◾Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation / Morgenstadt (Stuttgart) mit der Leitidee „Sharing City Norderstedt – Gemeinsam geht´s gut“
◾Institute for Advanced Sustainability Studies (Potsdam) in Zusammenarbeit mit landinsicht (Berlin) mit der Leitidee „VIERFACH VORAUS. ZUKUNFT EINFACH MACHEN.“
◾Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (Heidelberg) mit der Leitidee „N2: Nachhaltiges Norderstedt 2030+“
◾Eble Messerschmidt Partner (Tübingen) gemeinsam mit der DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) mit der Leitidee „Blau-Grünes Norderstedt – Reallabor für Null-Emissionskreislaufwirtschaft und Lebensqualität“.

Die eingereichten Vorschläge wurden am Freitag, 23. Juni, öffentlich im Norderstedter Rathaus ausgestellt. Die Bevölkerung hatte dann die Gelegenheit, sich mit den Beiträgen der Institutionen vertraut zu machen und ihre Meinung abzugeben.
Das so entstandene Stimmungsbild der Öffentlichkeit ging zusammen mit einer fachlichen Einschätzung von Experten am Sonnabend, 24. Juni, in eine öffentliche Jurysitzung ein, in der entschieden wurde, welche Vorschläge weiter verfolgt werden sollen.

Mit diesem Ergebnis wird sich die Stadt Norderstedt für die Phase III des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ bewerben, um den Vorsprung durch Nachhaltigkeit auszubauen.

Präsentation der Ergebnisse der Visionswerkstätten „Vorsprung durch Nachhaltigkeit“

Nach der Durchführung von Interviews in der Startphase des Norderstedter Zukunftsstadt-Prozesses und zwei erfolgreichen Visionswerkstätten wurden am 11.04.2016 im Plenarsaal des Rathauses Norderstedt die Ergebnisse öffentlich präsentiert. Eingeladen waren alle Interessierten aus Bevölkerung, Wirtschaft und Politik, die auch mit regem Interesse kamen. Oberbürgermeister Grote betonte in seinem Grußwort die Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklung für die Stadt und dankte den Teilnehmenden für ihr gesellschaftliches Engagement in Norderstedt.

Ziel des Prozesses war es, Leitziele einer nachhaltigen Entwicklung Norderstedts zu identifizieren, die einen großen Rückhalt in der Bevölkerung und Wirtschaft haben. Im Rahmen der Visionswerkstätten wurden sieben Leitziele erarbeitet, deren Inhalte und mögliche Schwerpunkte diskutiert worden sind. Dazu gehört z. B. die Frage, was mit dem weithin geschätzten Begriff der „Stadt im Grünen“ konkret gemeint ist.

Vorgestellt wurden ebenso potenzielle Zielkonflikte, die künftig noch intensiver zu bearbeiten sein werden – etwa bei den Planungen, wie eine „Stadt der kurzen Wege“ zugleich eine „Stadt im Grünen“ sein kann.

Die Ergebnis-Präsentation bot den Anwesenden noch einmal die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ein persönliches Feedback zu geben. Dabei wurde eine erfreulich große Bereitschaft an einer weiteren Mitwirkung deutlich.

Abschließend folgte ein Ausblick auf die Bewerbung und eine mögliche Gestaltung der Phase II im Wettbewerb „Zukunftsstadt“. Die Bewerbung auf die Phase II ist beim Bundesministerium für Bildung und Forschung eingereicht. Bei einem positiven Entscheid beginnt die zweite Phase im November 2016.

Offene Visionswerkstatt „Vorsprung durch Nachhaltigkeit“

Breites Engagement in der öffentlichen Visionswerkstatt mit der Bevölkerung

Zur zweiten Visionswerkstatt waren alle eingeladen, die an der nachhaltigen Entwicklung Norderstedts mitwirken möchten. Ziel der Veranstaltung war es, die Norderstedter Nachhaltigkeitsaktivitäten zu hinterfragen und auf neue Handlungsfelder auszuweiten.

Norderstedt will klimaneutral werden und hat sich ambitionierte Ziele für den Lärmschutz gesetzt. Über die Visionswerkstatt am 13.02.2016 sollten weitere Handlungsfelder identifiziert werden, die gesellschaftlich akzeptiert sind. Zur Anregung wurden acht Handlungsfelder aufbereitet. Die Abfrage nach weiteren Handlungsfeldern – in Form symbolischer Spendenschecks für frei wählbare gemeinnützige Zwecke – bestätigte die Vorauswahl. Das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung wurde zusätzlich als Baustein aller Handlungsfelder betont.

Neben den beiden eingangs genannten Handlungsfeldern erfuhren die Leitziele „Stadt im Grünen“, „Soziale Integration“ und „Stadt der kurzen Wege“ die meiste Zustimmung, zudem die Kombination aus „Stoffkreisläufe schaffen“ und „Sharing is caring!“.

Jedes Thema wurde in drei frei zusammen gesetzten Runden angeboten. Erkenntnisinteresse war eine inhaltliche Füllung der Leitziele – z. B., was genau die Menschen meinen, wenn sie Norderstedt als „Stadt im Grünen“ schätzen bzw. weiterentwickeln wollen. Dazu kam die Frage, wo sie Schwerpunkte setzen würden und wie die Akzeptanz für die einzelnen Inhalte aussieht.

Dabei wurde bereits Konflikte einer integrierten Betrachtung andiskutiert, die in Zukunft vertiefend zu bearbeiten sind. Eine verdichtete Bebauung für eine „Stadt der kurzen Wege“ findet ihre Grenzen am Leitziel der „Stadt im Grünen“. Hier gilt es das richtige Maß und die richtige Ausgestaltung zu finden.

In vielen Bereichen besteht laut Einschätzung der Teilnehmenden ein hoher Beratungsbedarf, der anbieterunabhängig, umfassend und dennoch verständlich sein soll. Festgestellt wurde auch, dass „soziale Integration“ in erster Linie eine Frage der persönlichen Einstellung ist und wirklich alle Menschen einschließen muss.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Teilnehmenden die Verkettung vieler Themen erkennen und betonen. Zu konkreten Ausprägungen besteht dennoch eine breite Palette an Vorstellungen. Die größte Übereinstimmung liegt darin, dass Norderstedt eine fahrradfreundliche, grüne Stadt sein soll, in der ein gutes gesellschaftliches Miteinander auf Quartiersebene stattfindet. Norderstedt soll stärker eine städtische Identität aufbauen, ohne zu modellhaft zu wirken.

(Copyright: M. Schick und R. Peter Fenneberg)

Visionswerkstatt „Vorsprung durch Nachhaltigkeit“ - Wirtschaft

Am 01.12.2015 fand die erste Visionswerkstatt unter dem Moto „Vorsprung durch Nachhaltigkeit“ in der Norderstedter TriBühne statt, zu der Vertreter/-innen der lokalen Wirtschaft eingeladen waren. Nach einer Begrüßung und Einleitung durch Hr. Brüning (Leiter des Amts Nachhaltiges Norderstedt) und Hr. Petrin (Geschäftsführer von Urbanista) erfolgte eine Einführung in das Thema Nachhaltigkeit durch die wissenschaftlichen Begleiter des Wettbewerbs Hr. Prof. Dr. Kurth (Hochschule für Technik Stuttgart, Fakultät Architektur und Gestaltung) und Hr. von Radecki (Fraunhofer IAO Stuttgart). Sie umrissen in kurzen Worten mögliche anstehende Herausforderungen, wie sich diese auf Norderstedt auswirken können und wie damit im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung umgegangen werden könnte.

Anschließend wurden die Teilnehmer/-innen in Kleingruppen eingeteilt. Ihnen waren mögliche Entwicklungsziele aufgezeigt worden, aus denen sie – mindestens drei – auswählen konnten, welche sie für wichtig erachten. Zusätzlich war auch gewünscht, dass die Teilnehmer/-innen weitere eigene Ziele erarbeiten. Dabei wurden die Kleingruppen durch Hr. Prof. Dr. Kurth (Hochschule für Technik Stuttgart), Hr. von Radecki (Fraunhofer IAO Stuttgart), Hr. Prof. Dr. Bruce-Boye (Fachhochschule Lübeck, Fachbereich Elektrotechnik und Informatik), Fr. Dr. Gaffron (Technische Universität Hamburg Harburg, Institut für Verkehrsplanung und Logistik), Hr. Petrin (Urbanista) und Hr. Brüning (Amt Nachhaltiges Norderstedt) fachlich beraten.

Nach einer Pause, in der die Teilnehmer/-innen von NOA4, dem lokalen Fernsehsender in Norderstedt, befragt worden waren, wurde die nächste Aufgabe bearbeitet. Die Kleingruppen sollten eine Maßnahme beschreiben, die möglichst alle (drei) ausgewählten Entwicklungsziele bedient. Die Teilnehmer/-innen gingen diese Aufgabe sehr engagiert an und entwickelten eine Vielzahl toller Ideen! Die Maßnahmen wurden auf einem Poster beschrieben und zum Schluss der Visionswerkstatt den anderen Gruppen vorgestellt. Die Ideen der Wirtschaftsvertreter/-innen fließen in die Entwicklung eines Leitziels für Norderstedt 2030+ ein.