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Standesamt

Sie möchten heiraten?

Sie haben in Norderstedt ein Baby bekommen?

Sie brauchen eine neue Eheurkunde?

Dann sind wir Ihre richtigen Ansprechpartnerinnen... in kaum einem anderen Verwaltungsbereich werden Menschen durch ihr Leben begleitet wie von dem Standesamt.

Alle von uns angebotenen Dienstleistungen finden Sie in der untenstehenden Auflistung. Wählen Sie den Punkt aus, der Sie interessiert, dort finden Sie weitere hilfreiche Informationen.

Wichtig ist für die Eintragung in die Geburts-, Heirats- und Sterberegister immer der tatsächliche Ort des Geschehens.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie uns gerne mit den nebenstehenden Kontaktdaten erreichen.

Eheschließung

Die Anmeldung soll von beiden Verlobten persönlich vorgenommen werden. Ist ein Verlobter verhindert, kann der andere mit einer Vollmacht die Eheschließung allein anmelden (hinterlegt bei den Kontaktdaten); es sind aber immer die erforderlichen Unterlagen für beide zukünftigen Ehepartner vorzulegen. Sind beide Verlobte deutsche Staatsangehörige, kann die Anmeldung ohne vorherige Terminabsprache während der Sprechzeiten erfolgen. Wegen der Vielzahl der Trauungen können freitags aus zeitlichen Gründen keine Anmeldungen zur Eheschließung entgegengenommen werden. Sollte einer der zukünftigen Ehepartner nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, erfolgt die Anmeldung in der Regel nach vorheriger Terminabsprache in Anwesenheit beider Verlobter. Sobald die Anmeldung erfolgt ist, kann ein Termin verabredet werden.
Eine Anmeldung zur Eheschließung ist ein halbes Jahr vor dem geplanten Eheschließungstermin machbar.
Eine Vorreservierung ist nicht möglich!

Im Rathaus Norderstedt werden Trauungen am Montag, Dienstag und Donnerstag vorgenommen jeweils in der Zeit von
09.00 Uhr bis 11.30 Uhr und donnerstag nachmittags von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Freitags gibt es Hochzeitstermine zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr.

Samstagstermine 2020:

22.02., 25.04., 09.05., 13.06., 08.08., 12.09., 10.10.

Hinweis:
Diese Termine können nur mit einer erfolgten Eheanmeldung ein halbes Jahr vorher abgesprochen werden.

Die Eheschließung kann auch in jedem anderen deutschen Standesamt erfolgen. In diesen Fällen teilt das Wohnsitzstandesamt das Ergebnis seiner auf die Anmeldung erfolgten Prüfung dem Eheschließungsstandesamt mit.
Die Ehegatten sollen einen gemeinsamen Familiennamen (Ehenamen) bestimmen. Bei Eheschließung von Elternteilen nicht ehelich geborener Kinder erstreckt sich der Ehename auch auf die gemeinsamen Kinder.

An wen muss ich mich wenden?

Wenden Sie sich an das Standesamt Ihres Wohnsitzes oder an das Ihrer Partnerin oder Ihres Partners.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Handelt es sich für beide Partner um ihre erste Eheschließung, sind beide volljährig, von Geburt an deutsche Staatsangehörige und liegen beide Geburtsorte im heutigen Bundesgebiet, reichen im Regelfall folgende Unterlagen: -gültiger Personalausweis oder Reisepass, -für Verlobte, die nicht in Norderstedt mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, eine aktuelle Aufenthaltsbescheinigung, ausgestellt von der zuständigen Meldebehörde, -eine beglaubigte Abschrift des Geburtsregisters. Es handelt sich nicht um eine Geburts- oder Abstammungsurkunde. Wenden Sie sich an das Standesamt, das Ihre Geburt seinerzeit beurkundet hat (zu entnehmen einer Geburtsurkunde). Die dort aufbewahrte Originaleintragung Ihrer Geburt im Geburtsregister wird mit allen eventuellen Folgebeurkundungen kopiert und beglaubigt.

In folgenden Fällen sollten Sie sich persönlich oder telefonisch nach weiteren bzw. anderen Unterlagen erkundigen:

  • wenn Sie nicht zum ersten Mal heiraten
  • wenn Sie gemeinsame Kinder haben
  • wenn einer von Ihnen nicht im Bundesgebiet geboren ist
  • wenn Sie nicht von Geburt an deutsche/r Staatsangehörige/r sind.

Ausländische Eheschließende erhalten beim Standesamt eine schriftliche Übersicht über die erforderlichen Unterlagen für ihren ganz persönlichen Einzelfall.

Welche Gebühren fallen an?

Sie können Ihre Gebühren bei uns gern auch mit ec-cash und PIN bezahlen !

  • Die Prüfung der Ehevoraussetzungen kostet 50,00 €, wenn auch ausländisches Recht zu beachten ist erhöht sich dieser Betrag auf 80,00 €. Auskünfte aus dem hiesigen Melderegister werden mit 6,- € pro Person berechnet.
  • Die Vornahme der Eheschließung kostet im Regelfall nichts.
  • Es fallen zusätzliche Gebühren in Höhe von 40 € an, wenn Sie in einem anderen als dem Anmeldestandesamt an Ihrem Wohnsitz heiraten.
  • Für Besonderheiten, wie zum Beispiel Eheschließungen außerhalb der Dienstzeit oder außerhalb der Diensträume, fallen zusätzliche Gebühren an.
  • Hinzu kommen Gebühren für Urkunden, die Sie am Tag der Eheschließung erhalten, z.B. kostet eine Eheurkunde 15,- €. Weitere Kosten können entstehen z.B. für Namenserklärungen, eidesstattliche Versicherungen.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Ehe kann erst geschlossen werden, wenn festgestellt ist, dass der Eheschließung keine Ehehindernisse entgegenstehen. Der Termin für die Eheschließung muss innerhalb von sechs Monaten, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Übermittlung des Prüfungsergebnisses, liegen. Eine Anmeldung und Terminvergabe kann somit frühestens 6 Monate vor dem gewünschten Hochzeitstermin erfolgen. Selbstverständlich ist es auch möglich, kurzfristig die Ehe zu schließen.

Eheschließungsorte

Eheschließungsorte im Standesamtsbezirk Norderstedt außerhalb der Trauzimmer im Rathaus Norderstedt und deren Nutzungskosten. 

Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein Uniformensaal Friedrichsgaber Weg 290 22846 Norderstedt 100,- €
Kulturwerk am See Alfred-Stern-Studio Am Kulturwerk 1 22844 Norderstedt 600,- €
Kulturwerk am See großer Saal Am Kulturwerk 1 22844 Norderstedt 1000,- €
Arriba Strandbad Dachterrasse Am Strandbad 1 22844 Norderstedt 1.000,- €
Arriba Strandbad Lounge Am Strandbad 1 22844 Norderstedt 800,- €

Zusätzliche standesamtliche Gebühren für Trauungen im Rathaus Norderstedt

an Samstagen 100,-€
außerhalb der Standesamtsräume im Rathaus an Samstagen 200,-€
außerhalb der Standesamtsräume des Rathauses während der Öffnungszeiten des Standesamts 150,-€

Termine für Außentrauungen werden individuell vereinbart.

 






Eheurkunde

Leistungsbeschreibung
Die Eheschließung wird im Eheregister des Standesamts eingetragen („beurkundet“). Auf der Grundlage dieser Beurkundung – solange der Registereintrag noch nicht gespeichert ist, auch auf der Grundlage einer Niederschrift – stellt der Standesbeamte auf Antrag eine Eheurkunde aus. Der Antrag kann persönlich oder schriftlich gestellt werden.
In eine Eheurkunde werden aufgenommen:
· Vor- und Familiennamen der Ehegatten,
· Ort und Tag ihrer Geburt,
· Religionszugehörigkeit und
· Ort und Tag der Eheschließung.
Ist die Ehe aufgelöst, wird dies am Schluss der Eheurkunde verlautbart.

An wen muss ich mich wenden?
Bitte wenden Sie sich an das Standesamt, das das Eheregister mit dem Eheeintrag führt.

Welche Gebühren fallen an?
Die Ausstellung einer Eheurkunde oder eines beglaubigten Registerausdrucks kostet 15,00 Euro; für die zweite und jede weitere mit beantragte Ausgabe 7,50 Euro.
Rechtsgrundlage
· § 57 Personenstandsgesetz (PStG)
· § 48 Personenstandverordnung (PStV)

Was sollte ich noch wissen ?
Die Geburts-, Ehe- und Sterberegister der früheren Ursprungsgemeinden Norderstedts und der Gemeinde Ellerau befinden sich bei folgenden Standesämtern:

Die angegebenen Zeiträume beziehen sich jeweils auf das Geburts-, Heirats- oder Sterbedatum.

Friedrichsgabe
bis 31.12.1957 St.Amt Quickborn, Rathausplatz 1, 25451 Quickborn
Tel. 04106/ 611139, Internet: www.quickborn.de
danach St.Amt Friedrichsgabe, jetzt Norderstedt

Garstedt
bis 31.12.1900 St.Amt Quickborn, Rathausplatz 1, 25451 Quickborn
danach St.Amt Garstedt, jetzt Norderstedt

Glashütte
bis 31.12.1969 St.Amt Itzstedt, Segeberger Str. 41, 23845 Itzstedt
Tel. 04535/50951, Internet: www.itzstedt.de
danach St.Amt Norderstedt

Harksheide
bis 31.03.1923 St.Amt Itzstedt, Segeberger Str. 41, 23845 Itzstedt
bis 31.12.1938 St.Amt Garstedt, jetzt Norderstedt
bis 31.12.1969 St.Amt Harksheide, jetzt Norderstedt

Ab dem 01.01.1970 ist für den Bereich der Stadt Norderstedt ausschließlich das
Standesamt Norderstedt zuständig.

Wer kann Urkunden aus den Personenstandsregistern erhalten ?
Personen, auf die sich der jeweilige Eintrag im Personenstandsregister bezieht, ferner deren Ehegatten, Lebenspartner, Vorfahren und Abkömmlinge, wie z.B. Großeltern, Eltern oder Kinder.
Andere Personen, wenn Sie ein rechtliches Interesse nachweisen können. Ein rechtliches Interesse hat derjenige, dessen Rechtsbereich davon berührt wird, dass eine Person einen bestimmten Personenstand oder Namen hat oder nicht hat.

Das rechtliche Interesse kann nachgewiesen werden z.B. durch Verträge, Grundbuchauszüge, Mahnbescheide oder Vollstreckungsbescheide.
Auch ein behördliches oder gerichtliches Schreiben, das zur Vorlage einer Urkunde auffordert, kann geeignet sein.

Wird eine Urkunde nicht vom Urkundsinhaber selbst angefordert, ist eine Vollmacht der berechtigten Person oder ein urkundlicher Nachweis des Verwandschaftsverhältnisses beizufügen.

Auf welchem Weg erhalte ich eine Urkunde ?
Persönlich durch Vorsprache im Standesamt während der Sprechzeiten. Mitzubringen ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass und eventuelle Berechtigungsnachweise (siehe oben). Die Gebühr wird in bar entrichtet.

Durch schriftliche Anforderung
Sie können die Urkunde auch per E-Mail anfordern über standesamt@norderstedt.de. Bitte scannen Sie dafür Ihren gültigen Personalausweis zur Identifikation ein und fügen diesen der Anforderung bei. 
Auf jeden Fall muss die schriftliche Anforderung von Ihnen unterschrieben sein, alle für die Bearbeitung notwendigen Angaben enthalten sowie die Berechtigung zum Erhalt der Urkunde ersichtlich machen.
Das Auffinden des Sie betreffenden Personenstandseintrags wird erleichtert, wenn Sie die Registernummer einer eventuell noch vorhandenen Urkunde entnehmen!

Folgende Zahlungsarten sind dann möglich:
- Mit der schriftlichen Anforderung Verrechnungsscheck oder Bargeld herschicken ;
- Parallel zur Anforderung Überweisung auf das Konto der Volksbank Raiffeisenbank eG, IBAN: DE90 2229 0031 0008 5001 50, BIC: GENODEF1VIT, unter Angabedes Kassenzeichens FAD 105 und Ihres Namens bzw. des Namens des Urkundsinhabers.

Dann bitte eine Mitteilung auf diesen Zahlungsweg auf Ihrer Anforderung angeben.
Die Übersendung der Urkunde erfolgt nach Geldeingang.

Ehefähigkeitszeugnis

Leistungsbeschreibung
Mit einem Ehefähigkeitszeugnis wird bescheinigt, dass einer beabsichtigten Eheschließung keine rechtlichen Hindernisse entgegenstehen. Ob ein derartiges Zeugnis benötigt wird, hängt von dem Recht des Landes ab, in dem die Eheschließung erfolgen soll.
Wollen Sie als Ausländerin oder Ausländer in Deutschland heiraten, müssen Sie ein Ehefähigkeitszeugnis des Staates vorlegen, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen. Dies ist eine Anforderung des deutschen Eheschließungsrechts. In diesem Zeugnis muss die zuständige Heimatbehörde bestätigen, dass der Eheschließung nach Ihrem Heimatrecht kein gesetzliches Ehehindernis entgegensteht. Angehörige von Staaten, deren Recht ein Ehefähigkeitszeugnis nicht vorsieht, benötigen stattdessen eine förmliche Befreiung von der Pflicht zur Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses. Diese Befreiung erteilt die Präsidentin oder der Präsident des Oberlandesgerichtes. Sie wird bei Anmeldung zur Eheschließung im Standesamt beantragt.
Wenn Sie als Deutsche/r im Ausland heiraten möchten, erkundigen Sie sich bitte bei der zuständigen ausländischen Behörde, ob dort ein Ehefähigkeitszeugnis erforderlich ist. Ausgestellt wird das Zeugnis von dem Standesamt Ihres deutschen Wohnsitzes, wenn der beabsichtigten Eheschließung nach deutschem Recht keine Ehehindernisse entgegenstehen. Auf diesem Gebiet gibt es auf Grund von Staatsverträgen insbesondere mit unseren unmittelbaren Nachbarländern einige Besonderheiten, über die Sie Ihr Standesamt informieren kann.
Das Vorstehende gilt auch für heimatlose Ausländer, Asylberechtigte sowie ausländische Flüchtlinge und Staatenlose mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland.

An wen muss ich mich wenden?
· Bei dem Standesamt Ihrer/s deutschen Partnerin/Partners können Sie als Ausländerin oder Ausländer Informationen über das Ehefähigkeitszeugnis Ihres Heimatstaates erhalten, um das Sie sich dann bei Ihrer zuständigen Heimatbehörde kümmern müssen.
· Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses für Deutsche: Standesamt des deutschen Wohnsitzes

Welche Unterlagen werden benötigt?
Bitte setzen Sie sich mit dem Wohnsitzstandesamt in Verbindung, um sich über erforderliche Urkunden und Nachweise für beide Eheschließende zu informieren.

Welche Gebühren fallen an?
Die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses für Deutsche kostet 40,00 Euro, wenn auch ausländisches Recht zu beachten ist 80,00 Euro.

Familienbuch / Heiratseintrag

Leistungsbeschreibung

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Mit Inkrafttreten der Personenstandsnovelle am 1. Januar 2009 ist die Anlegung und Fortführung von Familienbüchern entfallen. Stattdessen werden seit dem die Eheeinträge in den Eheregistern von den Eheschließungsstandesämtern fortgeführt. An diese Standesämter sind auch die alten Familienbücher abgegeben worden. Vorher angelegte Familienbücher werden somit als Heiratseinträge beim Eheschließungsstandesamt fortgeführt.

Aus den als Heiratseinträge fortzuführenden Familienbüchern können Eheurkunden ausgestellt werden.


An wen muss ich mich wenden?
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An das Standesamt der Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung, in deren/dessen Zuständigkeitsbereich Sie geheiratet haben.


Rechtsgrundlage
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  • § 77 Personenstandsgesetz (PStG)
  • § 77 PStG

Was sollte ich noch wissen?
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Das Familienbuch gibt es seit 1. Januar 2009 nicht mehr. Es war in der Zeit von 1958 bis 2008 ein Personenstandsbuch, das nach jeder Eheschließung im Inland, auf Antrag auch für Eheschließungen im Ausland, angelegt und beim Wohnsitzstandesamt fortgeführt worden ist. Es enthielt Angaben über die Ehegatten, die Eheschließungsdaten, die Namensführung der Ehegatten, Eltern und Kinder der Ehegatten und über die Beendigung der Ehe.

Hiervon abweichend ist das Stammbuch der Familie eine in privater Hand befindliche Sammlung von Urkunden (Heiratsurkunden, Geburtsurkunden, Sterbeurkunden).

Geburten, Geburtsanmeldung

Leistungsbeschreibung

Die Geburt eines Kindes muss beim Standesamt angezeigt werden. Die Anzeigepflicht trifft bei Geburten in Krankenhäusern und sonstigen Einrichtungen der Geburtshilfen den Träger der Einrichtung. Ansonsten sind zur Anzeige einer Geburt in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:    

  • jeder Elternteil des Kindes, wenn er sorgeberechtigt ist,    
  • jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist. Zur letzten Fallgruppe gehören insbesondere Hebammen und Ärzte.


An wen muss ich mich wenden?

Die Geburt eines Kindes muss dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich es geboren wurde, angezeigt werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Zur Anzeige der Geburt eines Kindes sind in der Regel folgende Unterlagen erforderlich:    

  • Sind die Eltern des Kindes miteinander verheiratet: ihre Geburtsurkunden und die Eheurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister    
  • Sind die Eltern des Kindes nicht miteinander verheiratet: die Geburtsurkunde der Mutter und, falls diese verheiratet war, ein urkundlicher Nachweis über die Eheschließung und die Auflösung der Ehe. Wenn die Vaterschaft bereits anerkannt wurde, die Erklärungen hierüber und die Geburtsurkunde des Vaters sowie ggf. die Sorgeerklärung     
  • ein Personalausweis, Reisepass oder ein anderes Passersatzpapier der Eltern    
  • eine Bescheinigung des Arztes oder der Hebamme über die Geburt Im Einzelfall können die erforderliche Urkunden von der obigen Aufzählung abweichen; insbesondere wenn sich die Geburten der Eltern, die Eheschließung oder die Scheidung nicht in der Bundesrepublik ereignet haben. Hat ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit, ist diese durch einen Pass nachzuweisen. Eventuell sind zusätzliche Nachweise erforderlich
  • die von beiden Elternteilen unterschriebene Vornamensanzeige


Welche Fristen muss ich beachten?

Die Geburt muss binnen einer Woche angezeigt werden.

Rechtsgrundlage    

§§ 18 ff Personenstandsgesetz (PStG)    

§ 33 Personenstandverordnung (PStV)

Was sollte ich noch wissen ?

Da es in Norderstedt kein Krankenhaus gibt, werden die meisten Kinder Norderstedter in Hamburg oder Henstedt-Ulzburg geboren und auch Geburtsurkunden vom entsprechenden Standesamt in Hamburg oder Henstedt-Ulzburg ausgestellt.

Geburtsurkunde / Geburtenbuch / Geburtenregister / Geburtszeit

Leistungsbeschreibung

Jede Geburt wird im Geburtenregister des Standesamts am Geburtsort eingetragen. Auf der Grundlage dieser Beurkundung stellt der Standesbeamte auf Antrag eine Geburtsurkunde aus. Der Antrag kann persönlich oder schriftlich gestellt werden; viele Standesämter haben auch ein elektronisches Formular in ihr Internetangebot eingestellt, mit dem Urkunden bestellt werden können. In eine Geburtsurkunde werden aufgenommen:    

  • die Vornamen und der Geburtsname,      
  • das Geschlecht sowie    
  •  Ort und Tag der Geburt des Kindes,  
  • die Vornamen und die Familiennamen der Eltern und     
  • die Religionszugehörigkeit von Kind und Eltern.

Außerdem kann auch ein beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister ausgestellt werden.

An wen muss ich mich wenden?

Zuständig für die Ausstellung einer Geburtsurkunde ist im Regelfall das Standesamt, das das Geburtenregister mit dem entsprechenden Geburtseintrag am Geburtsort führt. Bitte beachten Sie, dass Norderstedt kein eigenes Krankenhaus hat !  Nur sehr wenige „Hausgeburten“ sind in Norderstedt oder den früheren Gemeinden beurkundet (siehe unten). Empfehlung: Schauen Sie auf Ihren Personalausweis ; welcher Geburtsort ist dort eingetragen ?? So vermeiden Sie eventuelle zeitaufwändige Nachfragen, wenn die Urkunde beim unzuständigen Standesamt angefordert wird.  


Welche Gebühren fallen an?

Die Ausstellung einer Geburtsurkunde oder eines beglaubigten Registerausdrucks kostet in Schleswig-Holstein 15,00 Euro;  die zweite und jede weitere mit beantragte Ausgabe 7,50 Euro. Die Gebühren in anderen Bundesländern müssen erfragt werden. Rechtsgrundlage    

  • § 59 Personenstandsgesetz (PStG)    
  • § 48 Verordnung zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (Personenstandsverordnung - PStV)  

Was sollte ich noch wissen?

Abstammungsurkunden und Geburtsscheine, die bis zum 31.12.2008 möglich waren, gibt es nicht mehr, weil sie kaum praktische Bedeutung hatten und im Ausland nicht bekannt sind. Es ist auch möglich, sich eine mehrsprachige Ausfertigung einer Geburtsurkunde ausstellen zu lassen. Die Geburts-, Ehe- und Sterberegister der früheren Ursprungsgemeinden Norderstedts und befinden sich bei folgenden Standesämtern:  

Die angegebenen Zeiträume beziehen sich jeweils auf das Geburts-, Heirats- oder Sterbedatum.  

Friedrichsgabe
bis 31.12.1957     St.Amt Quickborn, Rathausplatz 1, 25451 Quickborn      
                               Tel. 04106/ 611139,  Internet:  www.quickborn.de
danach                  St.Amt Friedrichsgabe, jetzt Norderstedt
 
Garstedt
bis 31.12.1900     St.Amt Quickborn, Rathausplatz 1, 25451 Quickborn
danach                  St.Amt Garstedt, jetzt Norderstedt
 
Glashütte
bis 31.12.1969     St.Amt Itzstedt, Segeberger Str. 41, 23845 Itzstedt
                               Tel. 04535/50951, Internet: www.itzstedt.de
danach                  St.Amt Norderstedt
 
Harksheidebis 31.03.1923     St.Amt Itzstedt, Segeberger Str. 41, 23845 Itzstedt
bis 31.12.1938     St.Amt Garstedt, jetzt Norderstedt
bis 31.12.1969     St.Amt Harksheide, jetzt Norderstedt

Ab dem 01.01.1970 ist für den Bereich der Stadt Norderstedt ausschließlich das Standesamt Norderstedt zuständig.

Wer kann Urkunden aus den Personenstandsregister erhalten ?

Personen, auf die sich der jeweilige Eintrag im Personenstandsregister bezieht, ferner deren Ehegatten, Lebenspartner, Vorfahren und Abkömmlinge, wie z.B. Großeltern, Eltern oder Kinder. Andere Personen, wenn Sie ein rechtliches Interesse nachweisen können. Ein rechtliches Interesse hat derjenige, dessen Rechtsbereich davon berührt wird, dass eine Person einen bestimmten Personenstand oder Namen hat oder nicht hat.  Das rechtliche Interesse kann nachgewiesen werden z.B. durch Verträge, Grundbuchauszüge, Mahnbescheide oder Vollstreckungsbescheide. Auch ein behördliches oder gerichtliches Schreiben, das zur Vorlage einer Urkunde auffordert, kann geeignet sein.   Wird eine Urkunde nicht vom Urkundsinhaber selbst angefordert, ist eine Vollmacht der berechtigten Person oder ein urkundlicher Nachweis des Verwandschaftsverhältnisses beizufügen.

Auf welchem Weg erhalte ich eine Urkunde ?

Persönlich durch Vorsprache im Standesamt während der Sprechzeiten. Mitzubringen ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass und eventuelle Berechtigungsnachweise (siehe oben). Die Gebühr wird in bar entrichtet.

Durch schriftliche Anforderung Sie können die Urkunde auch per E-Mail anfordern über standesamt@norderstedt.de. Bitte scannen Sie dafür Ihren gültigen Personalausweis zur Identifikation ein und fügen diesen der Anforderung bei.  Auf jeden Fall muss die schriftliche Anforderung von Ihnen unterschrieben sein, alle für die Bearbeitung notwendigen Angaben enthalten sowie die Berechtigung zum Erhalt der Urkunde ersichtlich machen. Das Auffinden des Sie betreffenden Personenstandseintrags wird erleichtert, wenn Sie die Registernummer einer eventuell noch vorhandenen Urkunde entnehmen!

Folgende Zahlungsarten sind dann möglich: - Mit der schriftlichen Anforderung Verrechnungsscheck oder Bargeld herschicken ; - Parallel zur Anforderung Überweisung auf das Konto der Volksbank Raiffeisenbank eG, IBAN: DE90 2229 0031 0008 5001 50, BIC: GENODEF1VIT, unter Angabedes Kassenzeichens FAD 105 und Ihres Namens bzw. des Namens des Urkundsinhabers.

Dann bitte eine Mitteilung auf diesen Zahlungsweg auf Ihrer Anforderung angeben. Die Übersendung der Urkunde erfolgt nach Geldeingang.

            

Fehlgeburt: Bescheinigung

Leistungsbeschreibung

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Eine Fehlgeburt (Leibesfrucht, die tot geboren wurde und weniger als 500g wiegt) kann von einer Person, der bei einer Lebendgeburt die Personensorge zugestanden hätte, beim Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich die Fehlgeburt erfolgte, angezeigt werden. Auf Wunsch des Anzeigenden erteilt das Standesamt eine Bescheinigung.

Kircheneintritt/Kirchenaustritt

Leistungsbeschreibung

Ein Kircheneintritt oder Kirchenwiedereintritt ist bei der maßgeblichen Kirchengemeinde zu erklären.

Ein Kirchenaustritt muss in Schleswig-Holstein beim Standesamt des Wohnsitzes erfolgen.

Voraussetzungen: Den Austritt aus einer Kirche, Religionsgemeinschaft oder Weltanschauungsgemeinschaft kann erklären, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat. Für eine Person, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann der gesetzliche Vertreter, dem die Sorge für die Person zusteht (Eltern, gegebenenfalls ein Elternteil), den Kirchenaustritt erklären. Bei Kindern, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, kann der Austritt nicht gegen seinen Willen erklärt werden.

Die Austrittserklärung muss persönlich vor dem Standesbeamten abgegeben werden.

Eine schriftliche Austrittserklärung ist möglich; die Unterschrift des Erklärenden muss dann jedoch notariell beglaubigt sein.

An wen muss ich mich wenden?

Den Kirchenaustritt erklären Sie beim Standesamt Ihrer Wohnsitzgemeinde.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis oder Reisepass beziehungsweise ausländischen Ausweis mit einer Meldebestätigung, die nicht älter als sechs Monate ist

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühr für den Kirchenaustritt beträgt 20,00 Euro gemäß Anhang der Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (Allgemeiner Gebührentarif).

Welche Fristen muss ich beachten?

Der Kirchenaustritt wird am Tag der Erklärung wirksam.

Rechtsgrundlage

  • Gesetz über die Erhebung von Kirchensteuern im Lande Schleswig-Holstein (Kirchensteuergesetz - KiStG)
  • Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (Allgemeiner Gebührentarif) Tarifstelle 25.3
  • Kirchenaustrittsgesetz

Was sollte ich noch wissen?

Nach der Beurkundung des Kirchenaustritts können Sie die Streichung der Kirchensteuer als Lohnsteuerabzugsmerkmal (elektronische Lohnsteuerkarte) bei Ihrem zuständigen Finanzamt vornehmen lassen.

Namensänderung (Namenserklärung)

Leistungsbeschreibung
Die Namenserklärung beschreibt den Vorgang, im Zusammenhang mit einer Personenstandsänderung den Familiennamen zu wechseln. Nachnamenserklärungen können unter anderen in folgenden Fällen erfolgen:
Bei Kindern:

  • Namenserteilung durch die Mutter mit Zustimmung des nicht sorgeberechtigten Elternteils
  • Namenserteilung durch die Mutter und deren Ehemann
  • Neubestimmung des Geburtsnamens nach Begründung der gemeinsamen Sorge durch die Eltern
  • Anschlusserklärung an eine Namensänderung der Eltern oder eines Elternteils
  • erstmalige Bestimmung eines Geburtsnamens nach Geburt des Kindes im Ausland

Bei Ehegatten: 

  • nachträgliche Bestimmung eines Ehenamens, zum Beispiel nach Eheschließung im Ausland 
  • Erklärung eines Doppelnamens (Voranstellung und Anfügung eines Namens an den Ehenamen) durch einen Ehepartner 
  • Wiederannahme des früheren Namens nach Auflösung der Ehe


Desweiteren sind Namenserklärungen für Spätaussiedler nach § 94 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) sowie Angleichungserklärungen gemäß Art. 47 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) möglich.
Ob und in welcher Form im jeweiligen Fall eine Namenserklärung beziehungsweise Namensänderung möglich ist, muss im Einzelfall geklärt werden.
Achtung: Namensrechtliche Erklärungen sind grundsätzlich unwiderruflich !

An wen muss ich mich wenden?
Wenden Sie sich an das Standesamt Ihres Wohnsitzes. Das Standesamt leitet die Erklärung dann an das für die Entgegennahme zuständige Standesamt weiter. Zuständig ist  

  • bei Ehegatten: das Standesamt des Eheschließungsortes 
  • bei Kindern: das Standesamt des Geburtsortes

Liegen diese Orte nicht in der Bundesrepublik, kann auch das Wohnortstandesamt für die Entgegennahme und die Wirksamkeit der Erklärung zuständig sein.

Welche Unterlagen werden benötigt?
Welche Unterlagen vorzulegen sind, ist abhängig vom jeweiligen Einzelfall. Erkundigen Sie sich bitte vorab bei dem Standesamt, bei dem Sie die Namenserklärung abgeben wollen.

Welche Gebühren fallen an?
Die Gebühr für eine namensrechtliche Erklärung beträgt 30,00 Euro.

Welche Fristen muss ich beachten? 

  • Die Namenserklärung wird mit Entgegennahme durch das zuständige Standesamt wirksam. 
  • Wird die Namenserklärung bei einem unzuständigen Standesamt abgegeben, wird sie erst wirksam, wenn sie dem zuständigen Standesbeamten (Standesamt der Eheschließung beziehungsweise des Geburtsortes) zugegangen ist.

Namensänderung (öffentlich-rechtlich)


Leistungsbeschreibung

Das deutsche Namensrecht ist durch die entsprechenden Vorschriften des bürgerlichen Rechts umfassend und im Grundsatz abschließend geregelt.
U.a. stehen folgende namensgestaltende Erklärungsmöglichkeiten zur Verfügung:
(siehe auch unter Namensgebung)

  • Erklärung zum Ehenamen,
  • Erklärung zum Partnerschaftsnamen,
  • Hinzufügung eines Namens zum Ehenamen/Lebenspartnerschaftsnamen,
  • Wiederannahme eines früheren Namens nach Auflösung einer Ehe,
  • Namenserteilung,
  • Einbenennung,
  • Namenserklärungen gemäß § 94 Bundesvertriebenengesetz,
  • Angleichung von Namen nach Art. 47 EGBGB (Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch).

Eine darüber hinausgehende Namensänderung ist nur möglich nach dem „Gesetz über die Änderung von Vornamen und Familiennamen“, wenn eine Person mit ihrem bestehenden Namen Schwierigkeiten hat, die hinzunehmen nicht zugemutet werden kann. Sie hat Ausnahmecharakter und ist immer eine Einzelfallentscheidung. Ein wichtiger Grund ist vom Antragsteller darzulegen.

An wen muss ich mich wenden?
Namensgestaltende Erklärungen werden im Standesamt entgegengenommen.
Die Antragstellung für eine Namensänderung nach dem Namensänderungsgesetz erfolgt ebenfalls beim Standesamt.

Welche Unterlagen werden benötigt?
Bitte setzen Sie sich telefonisch oder persönlich mit dem Standesamt in Verbindung um erforderliche Urkunden und Nachweise sowie Erklärungsmöglichkeiten und erforderliche Einwilligungserklärungen im Einzelfall abzuklären.
Vor der schriftlichen Antragstellung einer Namensänderung nach dem Namensänderungsgesetz ist ein persönliches Beratungsgespräch erforderlich, da auch abgelehnte Namensänderungsanträge gebührenpflichtig sind.

Welche Gebühren fallen an?
Namensgestaltende Erklärungen oder Einwilligungserklärungen kosten jeweils 30,- €.
Erklärungen nach § 94 Bundesvertriebenengesetz und Angleichungserklärungen sind gebührenfrei.
Die Gebührenhöhe für Namensänderungen nach dem Namensänderungsgesetz richtet sich nach dem Verwaltungsaufwand und der Bedeutung, dem wirtschaftlichen Wert oder dem sonstigen Nutzen der Amtshandlung für den Antragsteller.

Rechtsgrundlage
Gesetz über die Änderung der Familiennamen und Vornamen (NamÄndG)

Sterbeurkunde

Leistungsbeschreibung
Der Tod eines Menschen wird in das Sterberegister des Standesamts des Sterbeortes eingetragen. Auf der Grundlage dieser Beurkundung stellt der Standesbeamte auf Antrag eine Sterbeurkunde aus. Der Antrag kann persönlich oder schriftlich gestellt werden; viele Standesämter haben auch ein elektronisches Formular in ihr Internetangebot eingestellt, mit dem Urkunden bestellt werden können.
In eine Sterbeurkunde werden aufgenommen: 

  • die Vornamen und der Familienname des Verstorbenen, 
  • Ort und Tag seiner Geburt, 
  • seine Religionszugehörigkeit, 
  • sein letzter Wohnsitz, 
  • sein Familienstand sowie 
  • Ort und Zeitpunkt des Todes.

An wen muss ich mich wenden?
Wenden Sie sich im Regelfall an das Standesamt, das das Sterberegister mit dem Sterbeeintrag am Sterbeort führt.
Bitte beachten Sie, dass Norderstedt kein eigenes Krankenhaus hat ! Es sind in Norderstedt oder in den früheren Gemeinden (siehe unten) nur Sterbefälle beurkundet, die sich auf Norderstedter Stadtgebiet- in der Regel im Hause oder in einer Pflegeeinrichtung - ereignet haben.

Welche Gebühren fallen an?
Die Ausstellung einer Sterbeurkunde oder eines beglaubigten Registerausdrucks kostet in Schleswig-Holstein 15,00 Euro; die zweite und jede weitere mit beantragte Ausgabe 5,00 Euro. Die Gebühren anderer Bundesländer sind zu erfragen.

Rechtsgrundlage

  • § 60 Personenstandsgesetz (PStG) 
  • § 48 Verordnung zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (Personenstandsverordnung - PStV)

Was sollte ich noch wissen ?
Die Geburts-, Ehe- und Sterberegister der früheren Ursprungsgemeinden Norderstedts und der Gemeinde Ellerau befinden sich bei folgenden Standesämtern:

Die angegebenen Zeiträume beziehen sich jeweils auf das Geburts-, Heirats- oder Sterbedatum.

Friedrichsgabe
bis 31.12.1957 St.Amt Quickborn, Rathausplatz 1, 25451 Quickborn
Tel. 04106/ 611139, Internet: www.quickborn.de
danach St.Amt Friedrichsgabe, jetzt Norderstedt

Garstedt
bis 31.12.1900 St.Amt Quickborn, Rathausplatz 1, 25451 Quickborn
danach St.Amt Garstedt, jetzt Norderstedt

Glashütte
bis 31.12.1969 St.Amt Itzstedt, Segeberger Str. 41, 23845 Itzstedt
Tel. 04535/50951, Internet: www.itzstedt.de
danach St.Amt Norderstedt

Harksheidebis 31.03.1923 St.Amt Itzstedt, Segeberger Str. 41, 23845 Itzstedt
bis 31.12.1938 St.Amt Garstedt, jetzt Norderstedt
bis 31.12.1969 St.Amt Harksheide, jetzt Norderstedt

Ab dem 01.01.1970 ist für den Bereich der Stadt Norderstedt ausschließlich das
Standesamt Norderstedt zuständig. 
 
Wer kann Urkunden aus den Personenstandsregister erhalten ?
Personen, auf die sich der jeweilige Eintrag im Personenstandsregister bezieht, ferner deren Ehegatten, Lebenspartner, Vorfahren und Abkömmlinge, wie z.B. Großeltern, Eltern oder Kinder.
Andere Personen, wenn Sie ein rechtliches Interesse nachweisen können. Ein rechtliches Interesse hat derjenige, dessen Rechtsbereich davon berührt wird, dass eine Person einen bestimmten Personenstand oder Namen hat oder nicht hat.

Das rechtliche Interesse kann nachgewiesen werden z.B. durch Verträge, Grundbuchauszüge, Mahnbescheide oder Vollstreckungsbescheide.
Auch ein behördliches oder gerichtliches Schreiben, das zur Vorlage einer Urkunde auffordert, kann geeignet sein.
Wird eine Urkunde nicht vom Urkundsinhaber selbst angefordert, ist eine Vollmacht der berechtigten Person oder ein urkundlicher Nachweis des Verwandschaftsverhältnisses beizufügen.

Auf welchem Weg erhalte ich eine Urkunde ?

  • Persönlich durch Vorsprache im Standesamt während der Sprechzeiten. Mitzubringen ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass und eventuelle Berechtigungsnachweise. Die Gebühr wird in bar entrichtet.
  • Durch Nutzung des Online-Service.... . Bitte vorab die Zahlungsarten (s.u.) zur Kenntnis nehmen !
  • Durch schriftliche Anforderung. Sie können dazu das Anforderungsformular im online Service ausfüllen, ausdrucken und per Post an uns schicken oder auch ein formloses Schreiben an uns senden.Auf jeden Fall muss die schriftliche Anforderung von Ihnen unterschrieben sein, alle für die Bearbeitung notwendigen Angaben enthalten sowie die Berechtigung zum Erhalt der Urkunde ersichtlich machen. Das Auffinden des Sie betreffenden Personenstandseintrags wird erleichtert, wenn Sie die Registernummer einer eventuell noch vorhandenen Urkunde entnehmen!

Folgende Zahlungsarten sind dann möglich:

  • Mit der schriftlichen Anforderung Verrechnungsscheck oder Bargeld herschicken ;
  • Parallel zur Anforderung Überweisung auf das Konto der Volksbank Raiffeisenbank eG, IBAN: DE90 2229 0031 0008 5001 50, BIC: GENODEF1VIT, unter Angabe des Kassenzeichens FAD 105 und Ihres Namens bzw. des Namens des Urkundsinhabers.

Dann bitte eine Mitteilung auf diesen Zahlungsweg auf Ihrer Anforderung angeben. Die Übersendung der Urkunde erfolgt nach Geldeingang.

Vaterschaftsanerkennung

Leistungsbeschreibung

Vater eines Kindes ist rechtlich in folgender Rangfolge der Mann,

  • der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist,
  • der die Vaterschaft anerkannt hat oder
  • dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt ist.

Rechtlicher Vater Ihres nichtehelichen Kindes können Sie daher werden, indem Sie die Vaterschaft anerkennen. Das ist allerdings nicht möglich, solange noch die rechtliche Vaterschaft eines anderen Mannes besteht.

Die Anerkennung der Vaterschaft ist schon vor der Geburt des Kindes zulässig. Sie bedarf der Zustimmung der Mutter und in besonderen Fällen auch des Kindes oder weiterer Personen. Die Anerkennung und die Zustimmung müssen öffentlich beurkundet werden.

Liegen die Urkunden über die Anerkennung der Vaterschaft und die Zustimmung zur Anerkennung schon vor der Beurkundung der Geburt durch das Standesamt vor, wird der Vater wie bei verheirateten Eltern von Anfang an mit im Geburtenbuch und in der Geburtsurkunde eingetragen. Bei einer späteren Anerkennung werden Geburtenbuch und Geburtsurkunde nachträglich ergänzt.

An wen muss ich mich wenden?

  • Sie können sich nach Ihrer Wahl wenden an das Jugendamt in Ihrem Kreis oder in Ihrer kreisfreien Stadt,
  • das Standesamt Ihrer Gemeinde, Ihres Amtes, Ihrer Stadt,
  • das Amtsgericht oder
  • eine Notarin/einen Notar.
  • Jugendämter in Schleswig-Holstein


Welche Gebühren fallen an?

Die Beurkundung ist gebührenfrei, allerdings können bei der Beurkundung durch das Amtsgericht und durch eine Notarin/Notar Auslagen anfallen.

Rechtsgrundlage

  • § 1592, 1594 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
  • §§ 1591 ff. BGB


Was sollte ich noch wissen?

Haben Sie die Vaterschaft wirksam anerkannt und sind Sie damit rechtlicher Vater Ihres Kindes, so entstehen automatisch Unterhalts- und Erbansprüche sowie das Recht auf Umgang. Auch können Sie von der Mutter verlangen, dass Sie Ihnen Auskunft über die persönlichen Verhältnisse Ihres Kindes erteilt, soweit dies nicht seinem Wohl widerspricht.

Das (Mit-)Sorgerecht steht Ihnen jedoch erst zu, wenn Sie und die Mutter des Kindes erklären, dass Sie die elterliche Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen). Wenn Sie die Vaterschaft beim Jugendamt oder einer Notarin/einem Notar anerkennen, können Sie zugleich auch Sorgeerklärungen abgeben.