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Informationen zum Thema Coronavirus

Stand: 09.04.2020 12.00 Uhr - letzte Änderung: "Durchführung der Abschlussprüfungen" und "Erweiterung der Positivliste - Was bleibt geöffnet"

Weltweit treten derzeit Krankheitsfälle durch ein neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2) auf. Ihren Ursprung hat die Infektionswelle offenbar in Zentralchina. Auch in Europa und Deutschland werden vermehrt neue Fälle gemeldet. Das schleswig-holsteinische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, sowie die Bundesregierung informieren aktuell zum Thema Coronavirus und zum Thema Grippe.

 

Allgemeine Hinweise zum Coronavirus

Auf der Internetseite des Ministeriums finden sich zum Beispiel auch mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmte Hygiene-Empfehlungen und Hinweise für Menschen, die sich in sogenannten Risikogebieten aufgehalten haben und grippale Symptome entwickeln.

Sowohl das Kieler Gesundheitsministerium als auch das Gesundheitsamt des Kreises Segeberg erinnern im Zusammenhang mit dem Coronavirus an die generell empfohlenen Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten:

  • Handhygiene (Händewaschen),
  • sich nicht ins Gesicht zu fassen,
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch (oder Armbeuge)
  • und grundsätzlich Abstand halten zu kranken Personen.

Umfangreiche Informationen zum Thema Coronavirus finden sich auch auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html oder des Robert-Koch-Instituts unter
https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html.

Bei Coronavirus-Symptomen ist es besser anzurufen, statt im Wartezimmer zu sitzen.

 

Abfallentsorgung im Quarantänefall

Verhaltensregeln zur Abfallentsorgung bei Mitmenschen, die in Quarantäne leben!

Ausnahmen gelten nur für Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne leben. Für diese Haushalte sind die folgenden Verfahrensweisen zu beachten:

  • Neben Restmüll werden auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt.
  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.
  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierten Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, gilt weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung. Für sie ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts.

Was bleibt geöffnet?

Ausdrücklich nicht geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere Einrichtungen sollen geöffnet bleiben. Dies erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, außerdem soll der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Hierzu gelten folgende ergänzende Bestimmungen:

Werden in einem Ladengeschäft sowohl Handwerksleistungen oder Dienstleistun­gen erbracht als auch eine Verkaufsstelle des Einzelhandels betrieben (z. B. Au­tohaus mit Werkstatt) bezieht sich das Verbot ausschließlich auf die Verkaufs­stelle.

Die Tätigkeit als Handwerker und Dienstleister in einem Ladengeschäft setzt die Erstellung eines Präventionskonzepts mit einer maximalen Besucherzahl voraus. Ferner haben diese Betriebe sicherzustellen, dass eine Registrierung aller Kun­den mit Kontaktdaten erfolgt und dass ausreichende Möglichkeiten zur Händehy­giene bereitgestellt werden.

In der nachfolgenden Auflistung wird auf weitere bekannt gewordene Zweifelsfälle eingegangen.

Diese Geschäfte und Einrichtungen dürfen geöffnet bleiben:

  • Abhol- und Lieferdienste einschließlich solche des Online-Handels (Logistiker, Lieferunternehmen)
  • Retouren- und Lieferdienste die von nicht zulässigen Verkaufsstellen des Einzelhandels angeboten werden
  • Apotheken
  • Augenoptiker
  • Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Bestellung
  • Bei Autobahnraststätten und Autohöfen ist eine telefonische oder elektronische Vorbestellung nicht erforderlich, ein Außerhausverkauf unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Verweis auf die Hygienestandards bleibt zulässig.
  • Autovermietung, Car-Sharing
  • Bäckereien
  • Banken und Sparkassen
  • Baumärkte
  • Baustoffhandel
  • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, sofern sie nicht für touristische Zwecke genutzt werden
  • Bestatter
  • Brennstoffhandel
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger
  • Drogerien
  • Ersatzteilverkauf in Werkstätten, Autoteile- und Zubehörverkauf
  • Fahrradwerkstätten
  • Floristik
  • Freie Berufe
  • Gärtnereien
  • Gartenbaubedarf
  • Getränkemärkte
  • Goldankauf
  • Großhandel
  • Hofläden
  • Hörakustiker
  • Hundefrisöre, wenn sichergestellt ist, dass die Tierbesitzer sich nicht in den Räumlichkeiten aufhalten
  • Kfz-Werkstätten
  • Kioske
  • Krematorien
  • Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteilen usw.
  • Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile
  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Metzgereien
  • Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen
  • Orthopädieschuhmacher
  • Orthopädietechniker
  • Personal Trainer, Ernährungsberater und ähnliche Dienstleister in Einzelberatung
  • Pfandleiher
  • Poststellen, Postagenturen und Paketstationen
  • Raiffeisenmärkte
  • Recyclinghöfe, Annahmestellen der Kreislaufwirtschaft
  • Reisebüros, wenn kein direkter Kundenkontakt besteht
  • Sanitätshäuser
  • Schädlingsbekämpfer
  • Schornsteinfegerbetriebe
  • Schuh- und Schlüsselreparatur
  • Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen
  • Spezialisierte Baustoffhändler für Farben, Bodenflächen usw.
  • Spezialisierter Lebensmitteleinzelhandel (z.B. Süßwaren, Tee, Kaffee, Wein, Spirituosen)
  • Stördienste aller Art, insbesondere Schlüsseldienste
  • Tankstellen
  • Textilreinigung
  • Tierbedarf
  • Verkauf von Jägereibedarf
  • Verkehrsdienstleistungen aller Art einschließlich Taxi
  • Warenlieferung und Montage
  • Waschsalons
  • Wochenmärkte ohne mobile und temporäre Angebote für den Außer-Haus-Verkauf von mitnahmefähigenSpeisen
  • Zahntechniker
  • Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf

Was ist zu schließen?

Für den Publikumsverkehr zu schließen sind nach der Vereinbarung von Bund und Ländern:

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Cafs und ähnliche Betriebe
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielplätze, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Betriebe des Prostitutionsgewerbes
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (drinnen und draußen), Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungenmund alle weiteren, nicht genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center.
  • Saunen, Sonnenstudios,
  • kosmetische Fußpflege-, Körperpflege- und Kosmetiksalons
  • Physio- und Massagepraxen (Ausnahme: medizinisch gebotene Be­handlungen; eine ärztliche Verordnung ist hierfür vorzulegen)
  • Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentli­chen und privaten Bildungseinrichtungen,
  • Bibliotheken,
  • Fahrschulen (theoretischer und praktischer Unterricht),
  • kommerziell organisierte Reiseveranstaltungen in Bussen und auf Schif­fen,
  • Wohnmobilstellplätze, Campingplätze (soweit nicht als erster Wohnsitz genutzt) und Sportboothäfen,
  • Seniorentagesbetreuungsangebote und vergleichbare FreiZeitangebote für Senioren,
  • Jugendzentren und vergleichbare Freizeitangebote für Jugendliche,
  • Geburtsvorbereitungskurse und Eltern und Kind-Freizeitangebote,
  • Spiel-, Boule- und Minigolfplätze,
  • Indoorspielflächen, Jumphäuser und vergleichbare Einrichtungen,
  • Reit-, Tennis- oder Golf/Swing-Golfunterricht,
  • Hundeschulen und Hundeausbildungsplätze,
  • Swingerclubs und vergleichbare Einrichtungen.

Veranstaltungen - öffentlich, privat, Versammlungen

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt.

Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein. Demonstrationen können nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Dabei sind die Kontakte zu anderen Personen auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren und, wo immer möglich, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen, sind weiterhin gestattet. Insbesondere die Teilnahme an Sitzungen der staatlichen und kommunalen Gremien ist unter Beachtung der entsprechenden Hinweise des Robert-Koch-Institutes und der Hygienestandards gestattet.

Dafür notwendige Räumlichkeiten können unabhängig von ihrem sonstigen Bestimmungszweck hierfür genutzt werden.

Die Teilnahme am öffentlichen Nahverkehr und der Aufenthalt an einer Arbeitsstätte ist weiterhin gestattet.

Private Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Die Kontakte zu anderen Personen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Reisen aus touristischem Anlass

Reisen aus touristischem Anlass in das Gebiet des Landes Schleswig-Holstein sind untersagt. Dies gilt auch für Reisen, die zu Freizeitzwecken, zu Fortbildungszwecken oder zur Entgegennahme von vermeidbaren oder aufschiebbaren Maßnahmen der medizinischen Versorgung, Vorsorge oder Rehabilitation unternommen werden.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur allein, in Begleitung von im selben Haushalt lebenden Personen und
einer weiteren Person gestattet. Kontakte zu anderen als den in Satz 1 genannten Personen sind auf ein absolut
notwendiges Minimum zu reduzieren und es ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.

Diese Regelungen gelten nicht für Reisen zu oder für Zusammenkommen von Ehegatten, Geschiedenen, eingetragene Lebenspartnern, Lebensgefährten, Geschwistern und in gerader Linie Verwandten. Die Teilnehmerzahl eines
solchen Zusammenkommens im privaten Raum sowie entsprechender Zusammenkünfte im öffentlichen Raum darf insgesamt zehn Personen nicht übersteigen.
Ausnahmsweise ist bei Haushalten mit mehr als zehn Personen die Zahl der tatsächlichen Mitglieder des
Haushalts maßgeblich.

Ausgenommen von den Verboten nach Absatz 2 und 3 sind ferner Bestattungen und Hochzeiten. Diese sind
jedoch auf das unbedingt notwendige Maß an Teilnehmern zu beschränken.

Konkretisierung zu Reisen in Bezug auf Ausflugsverkehr

Zu Reisen nach Schleswig-Holstein wurde in der Begründung klargestellt, dass Reisen aus touristischem Anlass in das Gebiet des Landes Schleswig-Holstein untersagt sind. Unter diese Reisen fallen nicht der arbeitsbedingte Reiseverkehr, Einkaufsfahrten in engerem räumlichen Umfeld zur Wohnung und grundsätzlich Ausflüge von geringem Umfang wie Spaziergänge und Fahrradfahrten (Diese sind jedoch untersagt, wenn die Gefahr der Bildung einer Zusammenkunft oder Ansammlung besteht). Für die Bevölkerung Schleswig-Holsteins sind, mit Ausnahme der Inseln und Halligen, Tagesreisen innerhalb des Landes zulässig.

Informationsportal für Unternehmerinnen und Unternehmer

Die Stadt Norderstedt und die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt (EGNO) starten jetzt ein aktuelles Internet-Informationsportal für die Norderstedter Wirtschaft. Unter www.wirtschaft-norderstedt.de gibt es Antworten auf die aktuellen Fragen von Unternehmerinnen und Unternehmern in Zeiten von Corona - und danach. Das Portal bietet einen Überblick über die wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Finanzen, Personal und Fördermöglichkeiten. Es sammelt neue, kreative Angebote von Firmen aus Norderstedt, die sich der momentanen Situation angepasst haben und zeigt auf, welche Betriebe in der Stadt erreichbar sind und Waren oder Dienstleistungen anbieten. Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft EGNO ist direkte Ansprechpartnerin für Fragen von Unternehmen.

Lokale Wirtschaft stärken

Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder: „Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen die ganze kommunale Familie und stellen uns alle vor besondere Herausforderungen. Also auch unsere heimische Wirtschaft. Norderstedt ist ein starker Wirtschaftsstandort – und muss es auch bleiben. Deshalb müssen wir als kommunale Familie unsere Kräfte bündeln, um den Unternehmen vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Zusammenhalt in schwierigen Zeiten, so lautet das Motto. Die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt hat schnell auf die Sondersituation reagiert, indem sie dieses neue Internetportal zum Austausch wichtiger Informationen und zur weiteren Vernetzung der Unternehmen entwickelt hat.

Netzwerke

„In dieser dynamischen Zeit, mit täglich neuen Herausforderungen und Anforderungen, wollen wir Wissen an einem Ort vereinen, um die starken Norderstedter Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und der Kundschaft aufzuzeigen, welche Betriebe und Dienstleistungen nach wie vor erreichbar sind“, sagt EGNO-Geschäftsführer Marc-Mario Bertermann. „Das neue Portal vereint Informationen für Selbstständige, Kleinunternehmen und den Mittelstand, die genau jetzt auf der Suche nach Antworten sind und sich Vieles mühsam zusammensuchen müssen“, so Bertermann.

Finanzen, Personal, Homeoffice

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hatte bereits in der vergangenen Woche eine Onlineumfrage gestartet, um die dringlichsten Themen von Unternehmerinnen und Unternehmern zu ermitteln. Die Ergebnisse fließen jetzt täglich in das neue Internetportal ein, um Antworten und Tipps gesammelt und online zur Verfügung zu stellen. Über zwei Drittel der befragten Norderstedter Betriebe geben an, dass die finanzielle Situation sie am meisten beschäftigt, gefolgt von Personalfragen. Das Verhältnis derer, die ihren Geschäftsbetrieb noch aufrechterhalten können, liegt bei etwa 50:50.

Rund ein Drittel teilt mit, dass mobiles Arbeiten die neue Herausforderung ist. Abgesehen von der Technik, seien Arbeitsabläufe und das Kommunikationsverhalten völlig anders als vor der Ausbreitung des Coronavirus. Viele Betriebe sind nur noch telefonisch oder digital erreichbar und befinden sich gerade selbst im Orientierungsmodus, so eine zentrale Aussage der Onlineumfrage. Die Umfrage ist auch Bestandteil des neuen Internetportals, um weiterhin die Bedürfnisse von Unternehmerinnen und Unternehmern zu sammeln und die Themensammlung stetig auszubauen.

Dienstleistung, Handel, Handwerk, Gastronomie

Täglich kommen neue kreative Angebote aus der Norderstedter Wirtschaft hinzu. So liefern Ladengeschäfte nun auch nach Hause, Blumen gibt es online, Fitnesskurse werden auf Instagram angeboten, Restaurants liefern aus, die Stadtbücherei-Kundschaft liest digital, Handwerkerinnen und Handwerker kommen weiterhin. Diese Angebote zeigt das Portal übersichtlich nach Branchen, wie Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gastronomie geordnet, auf. „Das Angebot ist noch lange nicht vollständig, aber wir sammeln kontinuierlich und freuen uns über jeden Hinweis. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten auf der Internetseite“, sagt Marc-Mario Bertermann.

Stadt und EGNO als Ansprechpartner

Elke Christina Roeder: „In diesen ganz besonderen Tagen gilt es ruhig und sachorientiert zu handeln. So wie die Stadt über ihr Bürgertelefon Ansprechpartnerin und wichtige Informationsquelle für die Bürgerinnen und Bürger ist, so ist die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit dem neuen Internetportal direkte und zentrale Ansprechpartnerin für alle unsere Unternehmerinnen und Unternehmer.“ Die Oberbürgermeisterin ruft auf: „Andere wirtschaftliche Zusammenschlüsse sind herzlich zur Vernetzung eingeladen.“

Digitale Geschäftsstelle der Wirtschaftsförderung

Für die EGNO ist das Portal sogar mehr als eine Reaktion auf die aktuelle Situation. Derzeit ist nicht absehbar, wann und wie sich die Situation wieder normalisiert. Einige Veränderungen werden sicherlich bleiben, was auch neue Chancen bietet. Das Informationsportal für Unternehmerinnen und Unternehmer wird bleiben. Es bietet online, jederzeit, ohne Termin und ohne direkten Kontakt die Möglichkeit der Informationseinholung. „Wir sehen es als eine digitale Geschäftsstelle unseres Angebots und werden die Themen stetig ausbauen und der Nachfrage anpassen“, so EGNO-Geschäftsführer Bertermann abschließend.

Kontakt für Fragen, Anregungen und aktuelle Angebote von Unternehmen per Email unter: wirtschaft@egno.de

www.wirtschaft-norderstedt.de

Gaststätten

Gaststätten im Sinne des § 1 des Gaststättengesetzes sind zu schließen.

Gaststätten und gastronomische Lieferdienste dürfen Leistungen im Rahmen eines Außerhausverkaufs von mitnahmefähigen Speisen für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen, sofern Wartezeiten in der Regel nicht anfallen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Wartenden sichergestellt ist.

Der Verzehr ist im Umkreis von 100 Metern um die gastronomische Einrichtung mit einem Angebot nach Satz 1 untersagt.

Bei Autobahnraststätten und Autohöfen und Drive-in-Lokalen ist eine Vorbestellung nicht erforderlich. Nicht ortsgebundene oder temporäre Angebote für den Außerhausverkauf von mitnahmefähigen Speisen sind ausnahmslos zu schließen.

Das Nähere, insbesondere weitere Einschränkungen beim Außerhausverkauf, legt das für Gesundheit zuständige Ministerium fest. § 11 Absatz 1 gilt entsprechend.

erlaubten Verkaufsstellen

Einzelhandel, Dienstleister, Handwerker, Gesundheits- und Heilberufe, Einrichtungen und sonstige Stätten

Sämtliche Verkaufs- und Warenausgabestellen des Einzelhandels einschließlich mobiler Verkaufs- und Warenausgabestellen sind zu schließen, sofern es sich nicht um Einzelhandelsbetriebe für:

  • Lebens- und Futtermittel
  • Wochenmärkte,
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen
  • (Tafeln)
  • Großhandel

Im Falle von Mischsortimenten darf die Verkaufsstelle nur öffnen, wenn die erlaubten Sortimentsteile überwiegen; das Nebensortiment darf in diesem Fall weiter verkauft werden.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit nachgehen, sofern ein enger persönlicher Kontakt zum Kunden ausgeschlossen ist. Die Tätigkeiten des Gesundheitshandwerks sind trotz einer engen persönlichen Nähe nach Satz 1 erlaubt. Neben dem Verkauf der notwendigen Produkte des Gesundheitshandwerks ist bei den erlaubten Betrieben des Satzes 1 ein Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör zulässig. Tätigkeiten der Gesundheits- und Heilberufe mit enger persönlicher Nähe zum Patienten sind insoweit gestattet, sofern sie medizinisch akut geboten sind.

Ferner sind zu schließen

a)  Bars., Clubs, Diskotheken, Kneipen, Cafäs und ähnliche Betriebe,

b)  Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen,

c)  Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb von geschlossenen Räumen), Spielplätze, Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen,

d)  Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen,

e)  Betriebe des Prostitutionsgewerbes,

f)   öffentliche und private Sportanlagen (drinnen und draußen), Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen,

g)  Bibliotheken.

Für diese Bereiche sollen die Sonntagskaufverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. 

Gewerbliche Tätigkeiten von Handwerksbetrieben sind weiterhin zulässig. Für Einrichtungen nach Satz 1 Buchstabe g  können die Hochschulen Ausnahmen für Forschende und für Lehrpersonal zulassen, soweit es zur Vorbereitung der Lehre im Sommersemester 2020 erforderlich ist.

Beispiele einzelner Gewerbebetriebe/Dienstleister

Nagelstudio:
Personenbezogene Dienstleistungen, die an oder mit der Kundin/ dem Kunden vollzogen werden, also in nächster Nähe des Kunden stattfinden, entsprechen nicht dem Schutzgedanken der Verordnung. Demzufolge fällt ein Nagelstudio nach hiesiger Auffassung nicht unter die Dienstleistungen, die vom Schließungsgebot ausgenommen sind.
Fazit: Das Nagelstudio muss schließen.

Schuhreparatur und Schlüsseldienst:
Dies ist eine Dienstleistung, die keine körperliche Nähe erfordert. Vielmehr erfolgt die Übergabe der Waren i. d. R. über einen Tresen und kann somit im gebotenen Abstand (empfohlen werden mind. 1,5m bis 2m) stattfinden.
Fazit: Der Betrieb ist weiterhin zulässig.

Waschstraße:
Dies ist eine Dienstleistung, die ohne körperliche Nähe durchführbar ist.
Fazit: Der Betrieb ist weiterhin zulässig.

Einzelner Blumenladen:
Dies ist keine Dienstleistung und auch kein Gartenbaumarkt sondern eine Verkaufsstelle des Einzelhandels.
Fazit: Der Blumenladen muss schließen.

Personen die sich in Risikogebieten aufgehalten haben

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets folgende Einrichtungen nicht betreten:

a) Einrichtungen nach § 33 Nr. 1 bis 4 IfSG (Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen und Heime, in denen überwiegende minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) (stationäre Erziehungshilfe),

b) Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 IfSG (Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen, Behand-lungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind, Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden, ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und Rettungsdienste.); ausgenommen von dem Betretungsverbot sind behandlungsbedürftige Personen,
c) stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe nach dem Selbstbestimmungsstärkungsgesetz (SbStG), ausgenommen von dem Betre-tungsverbot sind betreuungsbedürftige Personen,
d) Berufsschulen,
e) alle staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen des Landes nach § 1 Hochschulgesetz sowie
f) alle sonstigen öffentlichen Einrichtungen.

Allen anderen Reiserückkehrer aus alpinen Skigebieten wird dringend empfohlen, dieses Betretungsverbot ebenfalls zu beachten.

Das Gebiet des Landes Schleswig-Holstein gilt nicht als Risikogebiet. Weitere Gebiete können durch die oberste Landesgesundheitsbehörde als besonders betroffene Gebiete festgelegt werden. Auf die aktuellen Festlegungen weist der Kreis Segeberg auf seiner Homepage ( www.segeberg.de ) hin.

Schließungen im Publikumsverkehr

Für den Publikumsverkehr sollen folgende Schließungen gelten:

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Messen Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
  • Spielplätze

Änderung des Ladenöffnungszeitengesetzes

Folgende Verkaufsstellen dürfen zunächst bis zum 19. April 2020 an Sonntagen in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr für den ge­schäftlichen Verkehr mit Kunden geöffnet sein:

  • Einzelhandel für Lebens- und Futtermittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Poststellen
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln)
  • Großhandel

An gesetzlichen Feiertagen ist die Öffnung für diese Verkaufsstellen nicht gestattet. Das bedeutet konkret, die Verkaufsstellen dürfen am Karfreitag und am Ostermon­tag nicht öffnen, wohl aber am Ostersonntag.

Abweichend davon dürfen Apo­theken und Tankstellen an Sonn- und Feiertagen ganztägig für den geschäftlichen Verkehr mit Kunden geöffnet sein. Alle Apotheken haben die Möglichkeit an allen Sonn- und Feiertagen zu öffnen.

Für Apotheken und Tankstellen ist somit die Öffnung Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag gestattet.

Die Verkaufsstellen haben in geeigneter Form auf die aktuellen Hinweise zu Hygienemaßnahmen des Robert-Koch-Institutes hinzuweisen und diese umzuset­zen.

Zur Allgemeinverfügung des Landrates des Kreises Segeberg über die Öffnung von bestimmten Verkaufsstellen an Sonntagen

Zusammenkünfte, Bildungseinrichtungen

Zusammenkünfte in Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sind untersagt.

Sonstige Zusammenkünfte, insbesondere solche in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften, sind untersagt. Bestattungen sind auf das unbedingt notwendige Maß an Teilnehmern zu beschränken.

Abiturprüfungen und Prüfungen zum Erwerb des Ersten allgemeinen und des Mitteren Schulabschlusses

Die schriftlichen Abiturprüfungen werden planmäßig ab dem 21. April 2020 stattfinden. Die zentralen schriftlichen Prüfungen zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden und des Mittleren Schulabschlusses an den allgemeinbildenden Schulen beginnen ab dem 11. Mai 2020 nach einer Vorbereitungszeit in den Schulen, die ab dem 22. April 2020 beginnen soll.

Die schriftlichen Herkunftssprachenprüfungen finden bereits am 5. Mai 2020 statt. Für das Abitur und die beruflichen Abschlüsse ist ein solcher Vorlaut nicht vorgesehen, da die Prüfungsvorbereitungen zum Zeitpunkt der Schulschließungen im Wesentlichen abgeschlossen waren.

Termine für die schriftlichen Abiturprüfungen an Gymnasien, Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe, Freien Waldorfschulen und nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen:

  • Di., 21. April 2020 Profilfächer (neuer Termin)
  • Fr., 24. April 2020 Kernfach-Fremdsprachen (außer Französisch)
  • Di., 28. April 2020 Kernfach Französisch
  • Do., 30. April 2020 Kernfach Deutsch
  • Di., 5. Mai 2020 Kernfach Mathematik
  • 26. - 28. Mai 2020 Sprechprüfungen Englisch (neuer Termin)

Die Prüfungen in den Kernfächern für den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) und Mittlerer Schulabschluss (MSA) sollen ab dem 11. Mai beginnen. Deshalb sollen die Schulen ihre Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 ab dem 22. April starten. Die Vorbereitungen an den Gemeinschafts schulen finden immer an den Tagen statt, an denen keine Prüfungen sind.

Für alle Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht an den regulären Terminen teilnehmen können, sind wie auch sonst üblich Nachschreib- und Nachprüfungstermine vorgesehen.

Hochschulen

In allen staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen des Landes nach § 1 Hochschulgesetz ist die Durchführung von Lehrveranstaltungen (Präsenzveranstaltungen wie Vorlesungen, Seminare und vergleichbare Veranstaltungen) zu untersagen.

Die Mensen und Hochschulbibliotheken sind zu schließen.

Prüfungen sollten, wo immer es möglich und zumutbar ist, verschoben werden. Kann das aus zwingenden Gründen nicht umgesetzt werden (z. B. Staatsexamina), muss gewährleistet sein, dass zwischen den Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmern ausreichend Abstand gehalten werden kann. Prüfungen, die nach diesem strengen Maßstab nicht stattfinden können, müssen zu geeigneter Zeit nachgeholt werden.

Nicht beschränkt werden die Forschung sowie allgemeine Verwaltungs- und sonstige Tätigkeiten, die nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Durchführung der Lehrveranstaltungen stehen.

Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse von allgemeinbildenden Schu­len, Förderzentren, berufsbildende Schulen, Ergänzungs- und Ersatzschulen so­wie von Schulen und Einrichtungen der dänischen Minderheit ist das Betreten der Schulen sowie die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen untersagt. Dies gilt auch für die Schülerinnen und Schüler der Pflege- und Gesundheitsfachschulen sowie für Einrichtungen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Schülerinnen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerin­nen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf Elternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schülerschaft zur be­sonderen vulnerablen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutz­maßnahmen zu beachten und ein strenger Maßstab anzulegen.

Schülerinnen und Schülern bis zur 6. Klasse von allgemeinbildenden Schu­len, Förderzentren, Ergänzungs- und Ersatzschulen sowie von Schulen und Ein­richtungen der dänischen Minderheit ist das Betreten der Schulen sowie die Teil­nahme an schulischen Veranstaltungen untersagt.

Ausgenommen von diesen Verboten sind Kinder, bei denen beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil in einem Bereich arbeiten, der für die Aufrechter­haltung kritischer Infrastrukturen notwendig ist und diese Eltern keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren können. Ebenfalls ausgenommen sind Kinder von Personen, bei denen ein Elternteil in einer akutversorgungsrelevanten Einrichtung des Gesundheitswesens (insbesondere Arztpraxen, Krankenhäuser, Rettungsdienst und Apotheken) oder einer Pflegeeinrichtung oder in einem am­bulanten Pflegedienst tätig ist.

Zu den kritischen Infrastrukturen nach dieser Verfügung zählen folgende Berei­che:

  • Energie - Strom, Gas, Kraftstoffversorgung etc. (§ 2 Verordnung zur Be­stimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-KritisV)),
  • Wasser: Öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung (§ 3 BSI-KritisV),
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel) - inkl. Zulieferung, Logistik (§ 4 BSI-KritisV),
  • Informationstechnik und Telekommunikation - insb. Einrichtung zur Entstö­rung und Aufrechterhaltung der Netze (§ 5 BSI-KritisV),
  • Gesundheit - Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, ggf. Niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labo­re, Sanitätsdienste der Bundeswehr (§ 6 BSI-KritisV),
  • Fürsorge - Leistungsangebote der Eingliederungshilfe nach dem SGB IX; sta­tionäre Einrichtungen der Jugendhilfe und ambulante sowie teilstationäre An­gebote der Jugendhilfe als notwendige Voraussetzung für die Gewährleistung des Kindeswohls nach dem SGB VIII,
  • Finanzen - ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers (§ 7 BSI-KritisV),
  • Transport und Verkehr - Logistik für die KRITIS, ÖPNV (§ 8 BSI-KritisV),
  • Entsorgung (Müllabfuhr),
  • Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation,
  • Staat und Verwaltung - Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung (Regie­rung und Verwaltung, Parlament), Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz sowie
  • Grundschullehrkräfte (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden), Sonderpädagoginnen an För­derzentren mit Internatsbetrieb, in Kindertageseinrichtungen Tätige (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden).

Dabei sind in den o.a. Bereichen nur Personen erfasst, deren Tätigkeit für die Kernaufgaben der Infrastruktur relevant ist. Die Eltern haben dies durch die An­gabe ihres Berufes gegenüber der Schule zu dokumentieren.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind ebenfalls diejenigen Schülerin­nen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand be­nötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerinnen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf El­ternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schüler­schaft zur besonderen vulnerablen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entspre­chende Schutzmaßnahmen zu beachten und ein strenger Maßstab anzulegen.

Nicht zulässig ist eine (Ferien-) Betreuung von Schulkindern in einer anderen Einrichtung.

Informationen für Eltern von Kindern in Krippe, Kita, Hort und Tagespflege

Liebe Eltern,

der Coronavirus betrifft uns alle und wir wissen nicht welche weiteren Maßnahmen noch getroffen werden und wie lange Maßnahmen andauern werden. Diese besondere Situation, sowie die Sorge um Gesundheit, berufliche und finanzielle Perspektiven verunsichert viele Menschen.

Kinder und Erwachsene können darauf mit unterschiedlichen Stress-Symptomen reagieren, wie z.B. mit Kopf- und Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schlafproblemen, Gereiztheit.

Zudem bedeutet die Schließung von Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen besondere Herausforderungen für die Kinder und Familien.

Daher haben wir für Sie einige hilfreiche Hinweise zusammengestellt ....mehr erfahren

Kindertagesstätten

Das Betreten von Kindertagesstätten (inkl. Krippen), Kinderhorten sowie die Teilnahme an vergleichbaren schulischen Betreuungsangeboten wie offene Ganz­tagsschulen und ähnliche Betreuungsangebote außerhalb des elterlichen Haus­haltes ist verboten.

Ausgenommen sind Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege, bei de­nen am jeweiligen Standort maximal fünf Kinder betreut werden; ebenso nicht erfasst sind die sonstigen Angebote der Kindertagespflege, bei denen am jeweili­gen Standort maximal fünf Kinder (ggf. zzgl. der eigenen Kinder der Kinderta-gespflegeperson) betreut werden. Neuaufnahmen sind nicht gestattet mit Aus­nahme von Kindern die den Ausnahmebestimmungen zur Notbetreuung unterfal-len. Die Betreuung von Kindern in Rahmen einer Kooperation von zwei Kindertagespflegepersonen mit mehr als fünf fremden Kindern insgesamt in einem Ge­bäude sowie gemeinsam genutzten Neben- und Funktionsräumen ist nicht er­laubt.

Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege können nach vorstehenden Maßgaben aufrechterhalten, auf eine Notbetreuung beschränkt oder eingestellt werden.

Ausgenommen vom Betretungsverbot nach Satz 1 sind Kinder, bei denen die El­tern nach den Voraussetzungen von Ziffer 3 als Beschäftigte in Bereichen der kri­tischen Infrastrukturen zur Aufrechterhaltung dringend tätig sein müssen oder bei denen ein Elternteil in einer Einrichtung des Gesundheitswesens, einer Pfle­geeinrichtung oder einem Pflegedienst nach Ziffer 3 dringend tätig sein muss. Die Eltern haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren. Für Kinder und Jugendliche in schulischen Ganztagsangebo-ten oder Horten ab der 7. Schulklasse gilt diese Ausnahme nicht.

Vom Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Beschäftigte und Bevoll­mächtige, die zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung erforderlich sind sowie Personen mit gesetzlichen Betretungsbefugnissen. Sofern und soweit in der Ein­richtung oder Kindertagespflegestelle keine Notbetreuung vorgehalten wird, sind auch andere Beschäftigte der Einrichtung und bevollmächtigte Dienstleister vom Betretungsverbot ausgenommen.

Angebote der Notbetreuung sind nur in bestehenden Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zulässig. Es dürfen maximal bis zu fünf Kinder in einer Gruppe gleichzeitig betreut werden. Zu nutzen sind vorrangig bestehende Gruppen- und Personalstrukturen in der Regeleinrichtung der zu betreuenden Kinder. Die Gruppen sind räumlich strikt zu trennen und der Kontakt der Kinder aus verschiedenen Gruppen untereinander ist zu unterbinden. Auch die in den einzelnen Gruppen Tätigen haben den Kontakt untereinander möglichst zu ver­meiden. Die erhöhten Anforderungen an Hand- und Flächenhygiene sind ange­messen zu berücksichtigen. Die Gruppenzahl pro Einrichtung ist möglichst gering zu halten. Die Konzentration von Kindern aus verschiedenen Einrichtungen ist nicht zulässig, die Verteilung zur weiteren Vereinzälung der Gruppen hingegen schon.

Werkstätten für behinderte Menschen

Das Betreten der Werkstätten für behinderte Menschen sowie die Inan­spruchnahme von Betreuungsangeboten in diesen Einrichtungen ist verboten für diejenigen Menschen mit Behinderung,

  • die sich im stationären Wohnen befinden,
  • die bei Erziehungsberechtigen oder ihren Eltern wohnen und deren Betreuung sichergestellt ist,
  • die alleine oder in Wohngruppen wohnen und sich selbst versorgen können oder eine Betreuung erhalten.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Menschen mit Be­hinderung, die den Besuch der Werkstatt als eine tagesstrukturierende Maßnah­me benötigen. Die Entscheidung trifft die Einrichtungsleitung.

Hygienestandards

Bei den nach den §§ 3 bis 5 zugelassenen Verkaufsstellen, Tätigkeiten und Zusammenkünften ist die Einhaltung der notwendigen Hygienestandards, insbesondere die Empfehlungen des Robert Koch-Institutes, sicherzustellen. Die entsprechenden Hinweise des Robert Koch-Institutes sind in geeigneter Form zu berücksichtigen.

Koordinierung der Nachbarschaftshilfe in Norderstedt beginnt

Liebe Bürgerinnen und liebe Bürger,

bestimmte Gruppen sind in der aktuellen Corona-Pandemie besonders gefährdet und daher angehalten, die eigenen vier Wände möglichst nicht zu verlassen (insbesondere ältere und/oder gesundheitlich vorbelastete Menschen). Möglich ist zudem, dass Personengruppen unter häusliche Quarantäne gestellt werden (z.B. Reiserückkehrer aus Risikogebieten).

Sollten Sie zu einer dieser Gruppen gehören und Hilfe bei Einkäufen, Medikamentenversorgung oder Ansprache für andere wichtige Anliegen haben, dann können Sie sich über das Bürgertelefon der Stadt Norderstedt an uns wenden.

Bitte klären Sie vorab, ob Sie in Ihrer Familie oder Nachbarschaft Unterstützung finden können. Bei Einhaltung von folgenden Hygiene- und Kontakthinweisen ist dies möglich:

    Unterstützung von unter Quarantäne stehende Menschen
    
  • Es darf keinen Kontakt zwischen den unter Quarantäne stehenden Personen und Unterstützenden geben.
  • Güter (z.B. Lebensmittel) werden vor der Haus-/Wohnungstür abgelegt. Sie dürfen erst nach Entfernen der Helfenden auf mindestens 2 Meter aufgenommen werden.
  • Geben Sie keine Gegenstände aus der häuslichen Quarantäne an Helfende oder Dritte (z.B. Bargeld, Einkaufstaschen, Hundeleinen).   
    

Melden sollen sich gerne auch Menschen, die z.B. Institutionen unterstützen können, damit Hilfebedürftige Personen weiterhin versorgt werden (z.B. Einkaufshilfe anbieten, Botengänge zu Apotheken oder Ärzten, Telefonkontakt zu Alleinstehenden halten).

Die Rufnummer des Bürgertelefons lautet: 040 535 95 -658 Montag bis Sonntag in der Zeit von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Weitere wichtige Rufnummern:

Notruf

112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst (Diese Nummer gilt auch bei Corona-Verdacht)

116 117

Hotline des Bundesgesundheitsministeriums

030 346 465 100

Hotline des Infektionsschutzes (Kreis Segeberg)

04551 951 9833

 

Die CovApp der Charité Berlin

Was kann ich machen, wenn ich Erkältungssymptome habe?

Füllen Sie in dieser App einen Fragebogen aus, der bei der Einordnung der eigenen Symptome hilft.

Es ersetzt ggf. aber keinen Arztbesuch!!!

Jetzt die App laden oder über einfach über den Internetbrowser öffnen:

https://covapp.charite.de/   

Beschluss der Bundesregierung und der Länder vom 22.03.2020

Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:

  1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
     
  2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
     
  3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
     
  4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
     
  5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
     
  6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
     
  7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
     
  8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es  wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
     
  9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.


Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

Gemeinsam gegen Corona - Ministerpräsident Daniel Günther wendet sich an alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner

Liebe Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner,

gemeinsam können wir die Verbreitung des Corona-Virus eindämmen und verlangsamen. Deshalb werden wir uns als Gesellschaft in den nächsten Wochen einschränken müssen. Das ist eine ungewohnte Situation, doch wenn wir zusammenhalten, werden wir diese herausfordernde Zeit meistern. 

Lesen Sie hier das gesamte Schreiben von Ministerpräsident Daniel Günther

 

Ansprache von Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder zum Coronavirus

Erhalten Sie hier Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus im Video

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