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Informationen zum Thema Coronavirus

Stand: 17. Mai 12.00 Uhr

Weltweit treten derzeit Krankheitsfälle durch ein neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2) auf. Ihren Ursprung hat die Infektionswelle offenbar in Zentralchina. Auch in Europa und Deutschland werden vermehrt neue Fälle gemeldet. Das schleswig-holsteinische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, sowie die Bundesregierung informieren aktuell zum Thema Coronavirus und zum Thema Grippe. 

Allgemeine Hinweise zum Coronavirus

Auf der Internetseite des Ministeriums finden sich zum Beispiel auch mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmte Hygiene-Empfehlungen und Hinweise für Menschen, die sich in sogenannten Risikogebieten aufgehalten haben und grippale Symptome entwickeln.

Sowohl das Kieler Gesundheitsministerium als auch das Gesundheitsamt des Kreises Segeberg erinnern im Zusammenhang mit dem Coronavirus an die generell empfohlenen Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten:

  • Handhygiene (Händewaschen),
  • sich nicht ins Gesicht zu fassen,
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch (oder Armbeuge)
  • und grundsätzlich Abstand halten zu kranken Personen.

Umfangreiche Informationen zum Thema Coronavirus finden sich auch auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html oder des Robert-Koch-Instituts unter
https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html.

Bei Coronavirus-Symptomen ist es besser anzurufen, statt im Wartezimmer zu sitzen.

 

Hinweise zur Wiedereröffnung von Gaststätten

Für den Betrieb von Gaststätten im Sinne des § 1 des Gaststättengesetzes gelten folgende zusätzliche Anforderungen:

1. der Betreiber erstellt ein Hygienekonzept;

2. der Betreiber erhebt die Kontaktdaten der Gäste;

3. die Einrichtung wird für Gäste spätestens um 23:00 Uhr geschlossen;

4. es werden keine Buffets angeboten;

5. der Betreiber lässt keinen übermäßigen Alkoholkonsum zu;

6. die gleichzeitige Bewirtung von mehr als 50 Gästen erfolgt nur, wenn das Hygienekonzept zuvor von der zuständigen Behörde genehmigt worden ist.

(2) Die Regelungen über Gaststätten gelten auch, soweit in anderen Einrichtungen gastronomische Angebote vorhanden sind.

(3) Tanzlokalitäten, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen sind zu schließen.

Leitfaden Mindestanforderungen an Hygienekonzepte für gastronomische und Beherbergungsbetriebe, die ab dem 18. Mai 2020 ihren Betrieb wiederaufnehmen

Voraussetzung für die Öffnung von gastronomischen und Beherbergungsbetrieben ab dem 18. Mai 2020 ist, dass sie ein Hygienekonzept erstellen, mit dem sie die notwendigen Vorkehrungen zur Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus treffen. mehr...

Mund-Nasen-Schutzpflicht in Schleswig-Holstein ab dem 29. April 2020

Das Landeskabinett hat nach Beratung über die Einführung einer verpflichtenden Mund-Nasen-Bedeckung entschieden, dass in Schleswig-Holstein ab dem 29. April die Pflicht besteht,

  • bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs einschließlich Taxen

sowie

  • beim Betreten von Geschäften

eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Mund-Nasen-Bedeckungen können dabei aus Stoff genähte Bedeckungen oder auch Schals, Tücher, Buffs (Schlauchschal) und anderweitige Stoffzuschnitte sein, die geeignet sind, Mund und Nase vollständig zu bedecken.

Professionelle Schutzmasken sind weiterhin ein knappes Gut. Diese sollen dem medizinischen Bereich und der Pflege vorbehalten bleiben. In Schleswig-Holstein wird daher ausdrücklich auch eine Bedeckung mit Stoffmasken, Tüchern oder Schals möglich sein, die bei den meisten Menschen ohnehin vorhanden sind.

Beim Tragen soll darauf geachtet werden, dass Mund und Nase beim Aufenthalt in den genannten Bereichen bedeckt bleiben. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sei neben der Einhaltung der sonst geltenden Vorgaben zur Einhaltung der Hygiene eine ergänzende Schutzmaßnahme. Stoff-Schutzbedeckungen sollten nach Gebrauch heiß gewaschen werden. Informationen zum Umgang sind auf dem Merkblatt der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung unter:

https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf

zu finden.

Zu den Bereichen im Einzelhandel, bei denen eine Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung bestehen soll, gehören auch die überdachten Flächen von Einkaufszentren und Verkaufs- oder Diensträume von Handwerkern.

Ausgenommen von der Pflicht sollen Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr, das Fahrpersonal im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und das Fahrpersonal von Taxen bei einer Taxifahrt sein. Außerdem sollen Personen von der Pflicht ausgenommen sein, die aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung nicht in der Lage sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und dies entsprechend durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen können.

Personen, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und für die keine der Ausnahmen zutreffen, ist das Betreten oder Nutzung der Geschäfte oder des ÖPNV-Angebote nicht gestattet.

Es sollen jedoch keine Masken mit Ausatemventil getragen werden, da diese nicht geeignet sind, die Personen der Umgebung zu schützen. Ausgeatmete Luft verteilt sich durch solche Ventile besonders ungünstig.

Abfallentsorgung im Quarantänefall

Verhaltensregeln zur Abfallentsorgung bei Mitmenschen, die in Quarantäne leben!

Ausnahmen gelten nur für Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne leben. Für diese Haushalte sind die folgenden Verfahrensweisen zu beachten:

  • Neben Restmüll werden auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt.
  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.
  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierten Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, gilt weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung. Für sie ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts.

Informationsportal für Unternehmerinnen und Unternehmer

Die Stadt Norderstedt und die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt (EGNO) starten jetzt ein aktuelles Internet-Informationsportal für die Norderstedter Wirtschaft. Unter www.wirtschaft-norderstedt.de gibt es Antworten auf die aktuellen Fragen von Unternehmerinnen und Unternehmern in Zeiten von Corona - und danach. Das Portal bietet einen Überblick über die wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Finanzen, Personal und Fördermöglichkeiten. Es sammelt neue, kreative Angebote von Firmen aus Norderstedt, die sich der momentanen Situation angepasst haben und zeigt auf, welche Betriebe in der Stadt erreichbar sind und Waren oder Dienstleistungen anbieten. Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft EGNO ist direkte Ansprechpartnerin für Fragen von Unternehmen.

Lokale Wirtschaft stärken

Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder: „Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen die ganze kommunale Familie und stellen uns alle vor besondere Herausforderungen. Also auch unsere heimische Wirtschaft. Norderstedt ist ein starker Wirtschaftsstandort – und muss es auch bleiben. Deshalb müssen wir als kommunale Familie unsere Kräfte bündeln, um den Unternehmen vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Zusammenhalt in schwierigen Zeiten, so lautet das Motto. Die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt hat schnell auf die Sondersituation reagiert, indem sie dieses neue Internetportal zum Austausch wichtiger Informationen und zur weiteren Vernetzung der Unternehmen entwickelt hat.

Netzwerke

„In dieser dynamischen Zeit, mit täglich neuen Herausforderungen und Anforderungen, wollen wir Wissen an einem Ort vereinen, um die starken Norderstedter Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und der Kundschaft aufzuzeigen, welche Betriebe und Dienstleistungen nach wie vor erreichbar sind“, sagt EGNO-Geschäftsführer Marc-Mario Bertermann. „Das neue Portal vereint Informationen für Selbstständige, Kleinunternehmen und den Mittelstand, die genau jetzt auf der Suche nach Antworten sind und sich Vieles mühsam zusammensuchen müssen“, so Bertermann.

Finanzen, Personal, Homeoffice

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hatte bereits in der vergangenen Woche eine Onlineumfrage gestartet, um die dringlichsten Themen von Unternehmerinnen und Unternehmern zu ermitteln. Die Ergebnisse fließen jetzt täglich in das neue Internetportal ein, um Antworten und Tipps gesammelt und online zur Verfügung zu stellen. Über zwei Drittel der befragten Norderstedter Betriebe geben an, dass die finanzielle Situation sie am meisten beschäftigt, gefolgt von Personalfragen. Das Verhältnis derer, die ihren Geschäftsbetrieb noch aufrechterhalten können, liegt bei etwa 50:50.

Rund ein Drittel teilt mit, dass mobiles Arbeiten die neue Herausforderung ist. Abgesehen von der Technik, seien Arbeitsabläufe und das Kommunikationsverhalten völlig anders als vor der Ausbreitung des Coronavirus. Viele Betriebe sind nur noch telefonisch oder digital erreichbar und befinden sich gerade selbst im Orientierungsmodus, so eine zentrale Aussage der Onlineumfrage. Die Umfrage ist auch Bestandteil des neuen Internetportals, um weiterhin die Bedürfnisse von Unternehmerinnen und Unternehmern zu sammeln und die Themensammlung stetig auszubauen.

Dienstleistung, Handel, Handwerk, Gastronomie

Täglich kommen neue kreative Angebote aus der Norderstedter Wirtschaft hinzu. So liefern Ladengeschäfte nun auch nach Hause, Blumen gibt es online, Fitnesskurse werden auf Instagram angeboten, Restaurants liefern aus, die Stadtbücherei-Kundschaft liest digital, Handwerkerinnen und Handwerker kommen weiterhin. Diese Angebote zeigt das Portal übersichtlich nach Branchen, wie Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gastronomie geordnet, auf. „Das Angebot ist noch lange nicht vollständig, aber wir sammeln kontinuierlich und freuen uns über jeden Hinweis. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten auf der Internetseite“, sagt Marc-Mario Bertermann.

Stadt und EGNO als Ansprechpartner

Elke Christina Roeder: „In diesen ganz besonderen Tagen gilt es ruhig und sachorientiert zu handeln. So wie die Stadt über ihr Bürgertelefon Ansprechpartnerin und wichtige Informationsquelle für die Bürgerinnen und Bürger ist, so ist die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit dem neuen Internetportal direkte und zentrale Ansprechpartnerin für alle unsere Unternehmerinnen und Unternehmer.“ Die Oberbürgermeisterin ruft auf: „Andere wirtschaftliche Zusammenschlüsse sind herzlich zur Vernetzung eingeladen.“

Digitale Geschäftsstelle der Wirtschaftsförderung

Für die EGNO ist das Portal sogar mehr als eine Reaktion auf die aktuelle Situation. Derzeit ist nicht absehbar, wann und wie sich die Situation wieder normalisiert. Einige Veränderungen werden sicherlich bleiben, was auch neue Chancen bietet. Das Informationsportal für Unternehmerinnen und Unternehmer wird bleiben. Es bietet online, jederzeit, ohne Termin und ohne direkten Kontakt die Möglichkeit der Informationseinholung. „Wir sehen es als eine digitale Geschäftsstelle unseres Angebots und werden die Themen stetig ausbauen und der Nachfrage anpassen“, so EGNO-Geschäftsführer Bertermann abschließend.

Kontakt für Fragen, Anregungen und aktuelle Angebote von Unternehmen per Email unter: wirtschaft@egno.de

www.wirtschaft-norderstedt.de

Wie muss ich mich verhalten, wenn ich außerhalb Deutschlands nach Schleswig-Holstein einreise?

Es gilt die Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein.

Verordnung Reiserückkehrer

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen des Bürgertelefons der Stadt Norderstedt unter der Rufnummer 040 - 535 95 658, montags bis freitags von 8 - 18 Uhr zur Verfügung.

Erstattung der Elternbeiträge für schulische Ganztags- und Betreuungsangebote

Von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sind auch die schulischen Ganztags- und Betreuungsangebote erfasst. Zur Entlastung der betroffenen Eltern sowie zu Ihrer Entlastung als Träger hat die Landesregierung beschlossen, die Elternbeiträge zu schulischen Ganztags- und Betreuungsangeboten, die während des Betretungsverbots nicht durchgeführt werden konnten, aus dem Landeshaushalt zu finanzieren.

Für die Beantragung der Erstattung ist das Formular zu verwenden, das unter

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/faq_coronavirus_node.html

heruntergeladen werden kann. Es sieht auch den Zeitraum vom 04.05. bis zum 15.05. vor; dieser kann nur dann berücksichtigt werden, wenn das Betretungsverbot entsprechend verlängert wird.

Informationen für Eltern von Kindern in Krippe, Kita, Hort und
Tagespflege

Liebe Eltern,

der Coronavirus betrifft uns alle und wir wissen nicht welche weiteren Maßnahmen noch getroffen werden und wie lange Maßnahmen andauern werden. Diese besondere Situation, sowie die Sorge um Gesundheit, berufliche und finanzielle Perspektiven verunsichert viele Menschen.

Kinder und Erwachsene können darauf mit unterschiedlichen Stress-Symptomen reagieren, wie z.B. mit Kopf- und Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schlafproblemen, Gereiztheit.

Zudem bedeutet die Schließung von Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen besondere Herausforderungen für die Kinder und Familien.

Daher haben wir für Sie einige hilfreiche Hinweise zusammengestellt ....mehr erfahren

Informationen zum Coronavirus in
verschiedenen Sprachen

Ansprache von Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder zum Coronavirus