Hilfsnavigation

Wappen Stadt Norderstedt
Icon deutsch

Suche |
Adresssuche

Inhalt

Luftschadstoffe / Ozon

Luftbelastungen und ihre Überwachung

Viele Schadstoffe werden über die Luft verbreitet. Abhängig von der Konzentration am Ort der Einwirkung (Immission) kann es zu Beeinträchtigungen der menschlichen Gesundheit oder der Umwelt kommen. Deshalb ist eine Überwachung der Luftschad­stoffbelastungen erforderlich.

Diese Aufgabe ist gesetzlich geregelt und wird in der Regel von den zuständigen Einrichtungen auf Landes- bzw. Bundesebene durchgeführt. Für Schleswig-Holstein ist die Lufthygienische Überwachung des Landes Schleswig-Holstein (LÜSH) zuständig. Auf Bundesebene werden Messstationen für die Untersuchung der Luftschadstoffbelastung vom Umweltbundesamt betrieben. Für die meisten Luftschadstoffe sind Grenzwerte für die maximal zulässige Belastung festgelegt. Werden diese Grenzwerte überschritten, ist von den zuständigen Landes- bzw. Kommunalbehörden durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Luftschadstoffbelastung reduziert und eine mögliche gesundheitliche Gefährdung verringert bzw. ausgeschlossen wird. In den Luftmessstationen der Länder und des Bundes werden u.a. folgende Luftschadstoffe gemessen: Benzol, Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon.

Ozonmessungen in Norderstedt

Ozon  
Die Messstellen von Land und Bund sind relativ weit entfernt. Deshalb betreibt die Stadt Norderstedt seit 1992 eine eigene Messstation,  (hier finden Sie einige Informationen) [PDF: 75 KB] mit der die Ozonkonzentration in der Außenluft direkt vor Ort untersucht wird.

Der Fachbereich Umwelt führt im Zeitraum vom April bis September Ozonmessungen durch, da dann aufgrund der intensiven Sonnenstrahlung mit erhöhten Ozonkonzentrationen in der bodennahen Außenluft gerechnet werden muss.

In den Herbst- bzw. Wintermonaten liegen die Ozonwerte weit unterhalb des Richtwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Höhe von von 120 µg Ozon / m3 Luft. Ab dann müssen insbesondere Kleinkinder und Kranke mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen rechnen.

Ab einem Ozongehalt von 180 µg/m3 in der Außenluft wird der Warnwert überschritten. Ab dann sollten sportliche Ausdauerleistungen im Freien, wie z.B. anstrengende Lauf- und Radsportarten, ganz vermieden oder auf die Zeiten verlagert werden, in denen erfahrungsgemäß die Ozonbelastung der Außenluft gering ist. Das sind etwa die frühen Morgenstunden bis ca. 9:00 Uhr. Ozonempfindlich reagierenden Personen wird allerdings empfohlen, bei derartigen Ozonkonzentrationen den Aufenthalt im Freien einzuschränken. Dieser Warnwert ist rechtlich in der 33. Verordnung zum Bundes-Immissionschutzgesetz (33. BImSchV) bzw. der EU-Luftqualitätsrichtlinie verankert.

Ergebnisse Ozonmessung Norderstedt

Ozonwert  

Die diesjährige Ozonmessung wurde am 18.04.2012 wieder aufgenommen.

Die aktuellen Halbstundenwerte der Ozonkonzen­tration werden auf der Anzeigentafel auf dem Mittelstreifen der Rathausallee angezeigt. Informationen zu den aktuellen Ozonwerten in Norderstedt erhalten Sie über das Ozontelefon unter der Telefonnummer 040 / 535 95 495.

 

Ozonmessungen werden - mit einigen zeitlichen Unterbrechungen - seit 1993 durch die Stadt Norderstedt an unterschiedlichen Standorten durchgeführt. Seit 2001 befindet sich die Ozonmessstation auf dem Gelände der KITA Forstweg. Im Rahmen der Ozonmessung werden Halbstundenmittelwerte gebildet und zur Ozonanzeigetafel übermittelt. Im Tagesablauf einer Ozonmessung entstehen auf diese Weise 48 Datensätze. In der nachfolgenden Tabelle werden die Anzahl der Tage mit Überschreitung des Zielwertes der 33. BImSchV in Höhe von 120 µg/m3 bzw. mit Überschreitung des Infomationsschwellenwertes der 33. BImSchV in Höhe von 180 µg/m3 aufgeführt. Im Jahr 2008 konnten aus technischen Gründen keine Ozonmessungen durchgeführt werden.

Tabelle Ozon

Luftschadstoffmessungen in Norderstedt durch die LÜSH

Luftschadstoffe   Die lufthygienische Überwachung des Landes Schleswig-Holstein betreibt landesweit ortsfeste Messstationen zur Überwachung und Beurteilung der Luftqualität. Eine davon steht (wieder) in Norderstedt, an der Ohechaussee. Damit können automatisch und kontinuierlich mit einem sammelnden Verfahren die Luftbelastung und atmosphärische Stoffeinträge ermittelt werden. Ergänzend werden zeitweise auch sogenannte Passivsammler eingesetzt, um einen größeren Flächendeckungsgrad bei den Schadstoffmessungen an Belastungsschwerpunkten zu erreichen. Passivsammler wurden auch zur Erfassung der verkehrsbedingten Luftbelastung in Norderstedt eingesetzt, bevor die ortsfeste Messstation im Jahr 2006 an der Ohechaussee installiert wurde.

In der ortsfesten Luftmessstation an der Ohechaussee wird zur  Zeit nur noch Stickstoffdioxid (NO2) gemessen, da hier bereits in der Vergangenheit mehrfach der entsprechende Grenzwert in Höhe von 40 µg/m3 (Jahresmittelwert) überschritten wurde. Überschreitungen sind ab 2011 nicht mehr zulässig. Um dies zu kontrollieren und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten, werden die Messungen von NO2 fortgeführt. Aktuelle Messergebnisse dieser Station und die Entwicklung in den Vorjahren hat die LÜSH im Internet veröffentlicht. Die Messung der Luftschadstoffe Benzol und Feinstaub wurde eingestellt, weil für diese Schadstoffe eine Überschreitung der entsprechenden Grenzwerte in der Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu erwarten ist. 

Ansprechpartner

Herr Dr. Penshorn
Stadt Norderstedt
Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr
Fachbereich Umwelt

Rathausallee 50
22846 Norderstedt
Raum Raum 375
Telefon 040 - 535 95 512
Fax 040 - 535 95 625
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular

 

Ozontelefon
Stadt Norderstedt
Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr

Rathausallee 50
22846 Norderstedt

 

Frau Ganter
Stadt Norderstedt
Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr
Fachbereich Umwelt

Rathausallee 50
22846 Norderstedt
Raum Raum 375
Telefon 040 - 535 95 368
Fax 040 - 535 95 625
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular