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Auf den Ernstfall vorbereitet sein und auf ein Schadensereignis richtig und angepasst reagieren.

Das sind die Ziele des Bevölkerungsschutzes der Stadt Norderstedt. Dazu übernimmt sie, gemeinsam mit Polizeibehörden, Feuerwehren, Rettungsdiensten und anderen Hilfsorganisationen, die Aufgabe drohende oder bereits eingetretene Gefahren bis hin zur Katastrophe abzuwehren und zu beseitigen.

Was ist eine Katastrophe?

Eine Katastrophe ist ein Ereignis, welches:

  • das Leben
  • die Gesundheit
  • die lebensnotwendige Versorgung
  • bedeutende Sachgüter oder
  • in erheblicher Weise die Umwelt

in so außergewöhnlichem Maße gefährdet oder schädigt, dass das Zusammenwirken verschiedener Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes sowie der zuständigen Behörden, Organisationen und sonstigen eingesetzten Kräfte benötigt (vgl. § 1 Abs. 1 LKatSG).

 

Beispiele für mögliche Katastrophen sind:

Terroranschläge, Meteoriteneinschläge, Wirbelstürme, Erdbeben, Folgen von Klimawandel, Unwetter, Überschwemmungen und Hochwasser, Zugunglücke, Flugzeugabstürze, Cyberangriffe, längerfristige Stromausfälle, Hungersnöte, Chemieunglücke, Gefahrgutunfälle, Atomunfälle, Seuchen u.v.m.

 

Wie funktioniert der Katastrophenschutz der Stadt Norderstedt?

Auf Grundlage des Landeskatastrophenschutzgesetztes von Schleswig-Holstein hat der Kreis Segeberg die Stadt Norderstedt 1988 ermächtigt, bei Katastrophen im Stadtgebiet Abwehrmaßnahmen durchzuführen. Eine besondere Stellung im Katastrophenschutz nehmen die Oberbürgermeisterin und das Amt 37 – Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz ein. Die Oberbürgermeisterin trägt die Verantwortung der gesamten Katastrophenabwehr. Für die administrativ-taktische Ausführung ist das Amt 37 zuständig, welches im Schadensfall für eine einheitliche Lenkung aller Abwehrmaßnahmen sorgt.

Im Falle außergewöhnlicher oder großer Schadensereignisse kommt das Zwei-Säulen-Konzept der Stadt zum Tragen. Innerhalb kurzer Zeit kommen ein Führungsstab und eine Technische Einsatzleitung zusammen, deren Aufgabe die Abwehr von Gefahren für Leben und Gesundheit und die Versorgung der Bevölkerung ist.

Der Führungsstab setzt sich zusammen aus Vertretern der Stadtverwaltung Norderstedt, der freiwilligen Feuerwehr, der Polizei, der Hilfsorganisationen, des Kreises Segeberg sowie ggf. weiteren Kräften wie THW oder Bundeswehr. Der Stab berät die Oberbürgermeisterin, bereitet Maßnahmen zur Katastrophenbekämpfung vor und überwacht die Durchführung.

Die Technische Einsatzleitung ist im Schadensgebiet ansässig und bildet die Koordinierungseinheit vor Ort. Sie wird von der Feuerwehr geführt und stellt den Gesamteinsatzleiter.

Flyer Katastrophenschutz

 

Mitwirkende Organisationen:

  • Amt 37
  • Führungsstab
  • Technische Einsatzleitung
  • Feuerwehr
  • Polizei
  • THW
  • DRK
  • DLRG
  • KBA
  • Notfallseelsorge und Krisenintervention
  • Bundeswehr
  • Stadtwerke
  • Kreis Segeberg
  • weitere Behörden und Kräfte

 

Welche konkreten Maßnahmen unternimmt die Stadt für den Schutz der Bevölkerung?

  • Erstellung von Konzepten zur Gefahrenabwehr
  • Information und Warnung der Bevölkerung
  • Fort- und Weiterbildung von Einsatzkräften
  • Übung von Schadensereignissen in der Theorie und Praxis
  • Sirenentests der im Stadtgebiet installierten Sirenenanlage
  • Austausch mit Kreisen, Kreisfreien Städten und Akteuren der Gefahrenabwehr
  • Öffentlichkeitsarbeit zu Präventionsmöglichkeiten von Gefahren
  • Beratung von Behörden und Unternehmen
  • Erhaltung und Wartung der Trinkwassernotversorgung
  • u.v.w.